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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Scheidungsrecht
Zufriedene Kunden: 21868
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Exmann hat Unterhalt ohne Vermerk bar eingezahlt.jetzt ist

Kundenfrage

Exmann hat Unterhalt ohne Vermerk bar eingezahlt.jetzt ist der Unterhalt gepfändet.kann ich es irgendwie zurück holen??
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Scheidungsrecht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich wie folgt Stellung nehme.

Haben Sie noch keine Pfändungsschutzkonto bei Ihrer Bank eingerichtet - was Sie dann grundsätzlich nachholen sollten - , so sollten Sie einen Pfändungsschutzantrag gemäß §§ 850 b Abs. 1 Nr. 2, 850 l Abs. 1 ZPO bei dem zuständigen Vollstreckungsgericht stellen, das den Kontovollstreckungsbeschluss erlassen hat.

Die auf Ihr gepfändetes Konto eingegangenen Unterhaltsleistungen unterliegen dann nur noch insoweit der Gläubigerpfändung, als sie Ihren Pfändungsfreibetrag übersteigen. Ihr Pfändungsfreibetrag liegt bei 985,15 Euro. Er erhöht sich, wenn sie Kindern Unterhalt zu gewähren haben. Für das erste Kind gilt ein zusätzlicher Freibetrag von 370,76 Euro, für das zweite Kind ein solcher von 206,56 Euro.

Suchen Sie also umgehend das Vollstreckungsgericht auf, und stellen Sie bei der dortigen Rechtsantragsstelle/Geschäftstelle einen entsprechenden Antrag auf Kontofreigabe in Höhe Ihrer Pfändungsfreibeträge.



Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie dagegen keine Nachfrage, darf ich Sie höflich um Akzeptierung der erteilten Rechtsauskunft bitten. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.



Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt


Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich wie folgt Stellung nehme.

Haben Sie noch keine Pfändungsschutzkonto bei Ihrer Bank eingerichtet - was Sie dann grundsätzlich nachholen sollten - , so sollten Sie einen Pfändungsschutzantrag gemäß §§ 850 b Abs. 1 Nr. 2, 850 l Abs. 1 ZPO bei dem zuständigen Vollstreckungsgericht stellen, das den Kontovollstreckungsbeschluss erlassen hat.

Die auf Ihr gepfändetes Konto eingegangenen Unterhaltsleistungen unterliegen dann nur noch insoweit der Gläubigerpfändung, als sie Ihren Pfändungsfreibetrag übersteigen. Ihr Pfändungsfreibetrag liegt bei 985,15 Euro. Er erhöht sich, wenn sie Kindern Unterhalt zu gewähren haben. Für das erste Kind gilt ein zusätzlicher Freibetrag von 370,76 Euro, für das zweite Kind ein solcher von 206,56 Euro.

Suchen Sie also umgehend das Vollstreckungsgericht auf, und stellen Sie bei der dortigen Rechtsantragsstelle/Geschäftstelle einen entsprechenden Antrag auf Kontofreigabe in Höhe Ihrer Pfändungsfreibeträge.



Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie dagegen keine Nachfrage, darf ich Sie höflich um Akzeptierung der erteilten Rechtsauskunft bitten. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.



Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Haben Sie hierzu noch eine Nachfrage? Ist das nicht der Fall, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Beste Grüße
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Danke XXXXX XXXXXür die Antwort....

Aber das geld was mein Exmann ohne Vermerk eingezahlt hat,,ist ja jetzt weg..

Kann ich da noch was tuen das ich es zurück bekomme?????
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Soweit die Bank das auf Ihr Konto eingezahlte und damit der Pfändung unterliegende Geld bereits an den Gläubiger abgeführt hat, können Sie leider nichts mehr unternehmen.

Um eine Wiederholung auszuschließen sollten Sie aber unbedingt bei Ihrer Bank ein P-Konto einrichten. Soweit Sie ein normales Girokonto unterhalten, haben Sie gegenüber der Bank einen Anspruch auf Umstellung Ihres Girokontos auf ein P-Konto.

Sämtliche künftig auf Ihr neues P-Konto eingehenden Beträge unterliegen dann einem Basispfändungsschutz kraft Gesetzes. Sie müssten im Pfändungsfalle nicht mehr befürchten, nicht an Ihr Geld heranzukommen und auch keinen Freigabeantrag bei Gericht stellen.

Der Basispfändungsschutz gilt für Ihren eigenen Pfändungsfreibetrag sowie für die angesprochenen Erhöhungsbeträge, soweit Sie Kindern unterhaltspflichtig sein sollten.

Haben Sie keine weitere Nachfrage, darf ich um Akzeptierung der Rechtsauskunft bitten.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

ich darf an die Akzeptierung der Ihnen erteilten Rechtsauskunft erinnern.

JA ist kein Forum. Rechtsanwälten ist die Erbringung kostenloser Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet. Der zur Beurteilung gestellte Sachverhalt ist mit einem für Sie günstigen Ergebnis rechtlich maximal ausgeschöpft.

Bestehen Verständnisschwierigkeiten, oder sind aus Ihrer Sicht Punkte offen geblieben, fragen Sie bitte nach.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
(postulationsfähig bei sämtlichen Amts-, Land- und Oberlandesgerichten)
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie dagegen keine Nachfrage, darf ich Sie höflich um Akzeptierung der erteilten Rechtsauskunft bitten. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.



Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Haben Sie hierzu noch eine Nachfrage? Ist das nicht der Fall, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Beste Grüße
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

ich darf an die Akzeptierung der Ihnen erteilten Rechtsauskunft erinnern.

JA ist kein Forum. Rechtsanwälten ist die Erbringung kostenloser Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet. Der zur Beurteilung gestellte Sachverhalt ist mit einem für Sie günstigen Ergebnis rechtlich maximal ausgeschöpft.

Bestehen Verständnisschwierigkeiten, oder sind aus Ihrer Sicht Punkte offen geblieben, fragen Sie bitte nach.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
(postulationsfähig bei sämtlichen Amts-, Land- und Oberlandesgerichten)

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