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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Scheidungsrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  sselbständiger Rechtsanwalt
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

ich habe von meinem Vater eine Wohnung geerbt, bekomme 450

Kundenfrage

ich habe von meinem Vater eine Wohnung geerbt, bekomme 450 € Miete und muß 160 € an die Hausverwaltung bezahlen, kann mir mein mein Exmann meinen unterhalt von 570 € kürzen
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Scheidungsrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworte:

Da Sie nun Einnahmen aus Vermietung haben, müsste Ihre Unterhatlsanspruch neu berechnet werden. Von den Mieteinnahmen können Sie die Verwaltungskosten in Abzug bringen, so dass Ihnen ein Einkommen in Höhe von 290 € angerechnet wird.

Dies führt aber nicht dazu, dass Ihr Unterhalt von 570 € um 290 € gekürzt wird, sondern dass sich die Einkommensdifferenz zwischen Ihrem Einkommen und dem Ihres Mannes minimiert.

In der Regel ist es rechnerisch so, dass die Hälfte dieses Einkommen Ihren Unterhaltsanspruch mindert. Also 145 € von den 570 € in Abzug gebracht werden. Ihr Unterhaltsansprüche betrüge dann noch 425 €. Dies ist aber nur eine sehr vereinfachte und überschlägige Berechnung, es bedarf daher einer Neuberechnung anhand der jeweiligen Einkommen.

Ich hoffe ich konnte Ihnen die Rechtslage verständlich darlegen und Ihnen eine angemessene rechtliche Orientierung geben. Falls Sie Nachfragen haben, können Sie diese gern stellen.

Abschließend darf ich Sie um Akzeptanz meiner Antwort entsprechend den AGB´s des Seitenbetreibers bitten. Eine kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nicht zulässig.


Mit freundlichen Grüßen


Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworte:

Da Sie nun Einnahmen aus Vermietung haben, müsste Ihre Unterhatlsanspruch neu berechnet werden. Von den Mieteinnahmen können Sie die Verwaltungskosten in Abzug bringen, so dass Ihnen ein Einkommen in Höhe von 290 € angerechnet wird.

Dies führt aber nicht dazu, dass Ihr Unterhalt von 570 € um 290 € gekürzt wird, sondern dass sich die Einkommensdifferenz zwischen Ihrem Einkommen und dem Ihres Mannes minimiert.

In der Regel ist es rechnerisch so, dass die Hälfte dieses Einkommen Ihren Unterhaltsanspruch mindert. Also 145 € von den 570 € in Abzug gebracht werden. Ihr Unterhaltsansprüche betrüge dann noch 425 €. Dies ist aber nur eine sehr vereinfachte und überschlägige Berechnung, es bedarf daher einer Neuberechnung anhand der jeweiligen Einkommen.

Ich hoffe ich konnte Ihnen die Rechtslage verständlich darlegen und Ihnen eine angemessene rechtliche Orientierung geben. Falls Sie Nachfragen haben, können Sie diese gern stellen.

Abschließend darf ich Sie um Akzeptanz meiner Antwort entsprechend den AGB´s des Seitenbetreibers bitten. Eine kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nicht zulässig.


Mit freundlichen Grüßen

Experte:  Kruesmann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller, die Frage kann ich mit den wenigen Angaben so leider nicht vollständig beantworten. Grundsätzlich sind sie nach der Scheidung verpflichtet, sich selbst zu unterhalten. Sie haben lediglich dann einen Unterhaltsanspruch, wenn Sie nicht in der Lage sind, für Ihren angemessenen Lebensunterhalt selbst zu sorgen. Hier scheint es um nachehelichen Unterhalt zu gehen, ob Betreuungsunterhalt, Aufstockungsunterhalt oder ähnliches ist nicht ersichtlich. Sind gemeinsame Kinder vorhanden und wenn ja, leben sie in Ihrem Haushalt, wie alt sind diese und wie sieht die Betreuungssituation aus. Sind Sie berufstätig? Die Mieteinnahmen sind unstreitig Einkommen, aber lediglich insoweit, als noch ein Gewinn erwirtschaftet wird, d.h. abzüglich Steuern, Wohngeld, und notwendige Instandhaltungsarbeiten. Um Ihnen den Betrag mitzuteilen, um welchen Ihr Unterhalt gemindert werden könnte, bräuchte ich Angaben über den Unterhaltstatbestand und das beiderseitige durchschnittliche Nettoeinkommen, gemeinsame Kinder u.a. Jedenfalls wird der Unterhalt nicht um die vollständige Mieteinnahme gekürzt.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich danke XXXXX XXXXX für die ungefragte Ergänzung, die mit der eigentlichen Fragestellung nicht viel gemein hat, aber sicherlich einige Grundzüge des nachehelichen Unterhaltsrechts vermitteln soll.

Es bleibt bei der obigen Antwort zu etwaigen Anrechnung des eigenen Einkommens.

Mit freundlichen Grüßen
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

bislang haben Sie meine Antwort noch nicht akzeptiert. Ich darf Sie bitten, dies noch nachzuholen, denn erst durch die Akzeptanz wird Ihre Zahlung verbucht und Sie bezahlen mich für meine Rechtsberatung.

Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.

Eine kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nicht zulässig und auch von dieser Plattform nicht beabsichtigt.

Wenn Sie also keine weiteren Nachfragen haben, schließen Sie Ihre Frage hier durch Akzeptanz meiner Antwort. Vielen Dank!