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ClaudiaMarieSchiessl
ClaudiaMarieSchiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Scheidungsrecht
Zufriedene Kunden: 16768
Erfahrung:  Rechtsanwältin, seit dem Jahr 2000 auch Fachanwältin für Familienrecht,Korrespondenzsprachen : deutsch und englisch, 20 Jahre Anwaltserfahrung
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ClaudiaMarieSchiessl ist jetzt online.

Meine Frau hat mir anwaltlich mitgeteilt, dass sie ab Januar

Kundenfrage

Meine Frau hat mir anwaltlich mitgeteilt, dass sie ab Januar 2011 Unterhalt für sich und unseren Sohn möchte und mit ihm ausziehen.
Ich möchte Dass unser Sohn hier bleibt. Muß ich irgendeinen Unterhalt zahlen ? Sie wohnt hier in meinem Haus kostenfrei und ich bekoche sie von Montag bis Freitag. Am Sa./So. kocht sie, wenn sie zu Hause ist.

Sie macht derzeit einen Deutschkurs, für den ich die Fahrkosten und Kurskosten bezahle. Auch benutzt sie meinen Zweitwagen kostenfrei.

Sie hätte schon wiederholt arbeiten können, hat aber dann abgesagt, weil sie ihr Deutsch verbessern will.

2) Ihre _Anwältin meint, meine Frau lebe 9 Monate innerhalb der Ehewohnung getrennt. Mir hat sie vor zwei Monaten gesagt, dass sie sich hier als getrennt lebend aufhält. - Welche Vor- oder Nachteile hat für mich eine kurze Trennugszeit (wirklich sind es ja wohl erst zwei Monate), welche Vor-/Nachteile hat eine lange Trennungszeit, wenn ich diese so anerkennen würde.

Und warum soll ich etwas bezahlen, wenn sie hier doch völlig kostenfrei lebt und wohnt und dazu noch mein Auto benutzt. Und ich die ganzen Ausgaben für unseren Sohn hier Trage.

Ich bin ja auch gar nicht einverstanden, dass sie ihn mitnimmt.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Scheidungsrecht
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
eSehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Das Getrenntleben innerhalb der Ehewohnung muss der beweisen, der sich darauf beruft.

Wenn also nicht beide Eheleute einverstanden sind, dürfte es kaum möglich sein.

Eine kurze Trennungszeit ( also wenn Sie erst ab Januar getrennt wären) hat den Vorteil dass Ihnen die jetzigen Steuerklassen länger erhalten bleiben.

Sie hat den Nachteil dass die Ehefrau erst nach Ablauf des Trennungsjahres etwas arbeiten muss.



Eine lange Trennungszeit( Trennung seit letztem Jahr) hat wie gesagt den Nachteil, das die Steuerklassen sich ab Januar ändern.

Da Sie , wenn Sie nicht dazu aufgefordert worden sind, für die vergangenen Monate keinen Unterhalt schulden , besteht insoweit kein Nachteil.


Wenn Sie sich bezüglich des Aufenthalts des Kindes nicht einigen können, müssen Sie vor dem Familiengericht einen Antrag auf das Aufenthaltsbestimmungsrecht stellen.

Der, bei dem das Kind sich aufhält ( auch wenn die Eheleute innerhalb der Wohnung getrennt leben ) hat den Anspruch auf das Kindergeld und den Kindesunterhalt.

Allerdings kann vom Kindesunterhalt ein Abschlag von 20 % vorgenommen werden, wenn das kind beim Unterhaltspflichtigen wohnt und so keine Wohnkosten dem Empfänger des Unterhalts anfallen.

Wenn Sie Ausgaben für Ihren Sohn tragen, müssen Sie sich entweder einigen, das diese mit dem Unterhalt verrechnet werden, oder die Frau muss diese Ausgaben aus dem ihr für den Sohn bezahlten Unterhalt bestreiten.

Ob und wieviel Unterhalt für die Frau und das Kind anfallen, ist eine Frage der Einkommenverhältnisse und kann hier nicht beantwortet werden, da dazu Unterlagen umfassend geprüft werden müssen.

Ich würde Ihnen raten, sich ebenfalls der Hilfe eines Anwalts bei sich vor Ort zu bedienen.




Sollte Ihre Frage hiermit beantwortet sein , bitte ich um Akzeptierung meiner Antwort. Erst mit Ihrer Akzeptierung wird die von Ihnen geleistete Anzahlung zum Zwecke des Ausgleichs der hier entstandenen Gebühren verwendet.

Just Answer ist kein kostenfreies Forum. Dies ist schon aus standesrechtlichen Gründen nicht möglich. Insoweit wird auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen verwiesen.

Die Beantwortung Ihrer Frage erfolgte unter der Bedingung, dass der von Ihnen angebotene Zahlbetrag auch zum Ausgleich gebracht wird.

Wegen etwaiger Rückfragen stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung . Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Abschließend möchte ich Sie noch auf folgendes hinweisen : Bitte beachten Sie, dass bereits geringfügige Änderungen des geschilderten Sachverhaltes zu anderen rechtlichen Ergebnissen führen können. Stellen Sie Ihre Frage daher möglichst präzise.

Der hier erteilte Rat kann eine ausführliche anwaltliche Beratung nebst Prüfung aller Unterlagen nicht ersetzen. Ihnen soll lediglich eine erste juristische Orientierung gegeben werden.

Über eine positive Bewertung und eine rasche Akzeptierung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.


Mit freundlichen Grüßen



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Familienrecht



Wenn Ihre Frage beantwortet ist bitte ich um Akzeptierung

Vielen Dank




Verändert von ClaudiaMarieSchiessl am 16.01.2011 um 10:41 Uhr EST
ClaudiaMarieSchiessl und weitere Experten für Scheidungsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Es ist wohl nicht ganz klar, "bei" wem unser Sohn lebt. Ich meine er lebt bei mir,

da meine Frau ihm abends und morgens nur die Zähne putzt - ansonsten bekoche ich

derzeit Mo-Fr. alle und bin beim Sohn, solange meine Frau den Deutschkurs besucht.

 

Habe auch bald keine Lust mehr ihr den Sprachkurs und die Fahrkosten dafür zu bezahlen, da dieser noch bis Juni 2011 dauert. Daneben zahle ich für sie die ganzen Versicherungen u.a. eine Rentenversicherung über Euro 100

Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie werden sich entscheiden müssen, bei wem der Sohn bleibt.

Der Deutschkurs wird erforderlich dafür sein, dass die Frau überhaupt eine Arbeit findet.

Die Rentenversicherung und die Versicherung müssen Sie nicht bezahlen. Wenn Sie das doch tun, kann man es Ihnen auf den Unterhalt anrechnen, ebenso die Fahrtkosten.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sie möchte ihn und ich auch. Daher bin ich der Ansicht, dass eigentlich sie mir

Kindsunterhalt schuldet und auch ihre Ausgaben mit eigenem Geld bestreiten müßte.

 

Wie Zahn- und Unfall und BUZ-Versicherung - und Fahrkosten.

 

Sonst ist ja alles wie vorher, als wenn wir normal verheiratet wären.

 

Was passiert wenn meine Frau vor bzw. nach der Scheidung ein Pfegefall wird.

Wer ist Angehöriger, der sie dann unterstützten muß: Unser Sohn, wenn er 18 ist ??

Und ich solange ich noch nicht geschieden bin ?

 

Müßte mein Sohn meiner Frau mit dem Geld helfen, das ich ihm vererbe, wenn ich sterben sollte ?

Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

wenn Ihre Frau ein Pflegefalls wird, kommt es auf den Zeitpunkt an, zu dem das geschieht.

Ihr Sohn ist hier auf alle Fälle zum Unterhalt verpflichtet, bei Ihnen kommt es darauf an.

Wenn er aus dem Erbe Einkünfte aus Kapital hat , zählen diese zu seinem unterhaltsrechtlich relevantem Einkommen.