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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Scheidungsrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  sselbständiger Rechtsanwalt
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Guten Tag, mein Mann (Jurist) und ich befinden uns zur Zeit

Kundenfrage

Guten Tag,
mein Mann (Jurist) und ich befinden uns zur Zeit in einer starken Ehekrise. Ich hoffe , wir kriegen es wieder hin.
Es geht momentan darum, dass er eventuell vorübergehend ausziehen will, will aber eine Unterschrift von mir bezüglich eines Splittingmodels in Bezug auf die Betreuung unsrer gemeinsan Tochter (5 Jahre) . Ich soll unterschreiben 3 Tage bei ihm + jedes 2 Wochenende.
Meine Tochter hängt sehr an mir. Noch 2 ältere Geschwister 8ich bin verwitwet) leben im Haushalt, sie hängt an ihrem Zuhause, an dem Hund, ihr geliebtes neue Zimmer etc.
Mein Mann droht neuerdings damit, dass er um Victoria kämpfen würde, mit der Regelung jedes 2 Wochenende, was ich garnicht möchte, sie sollen sich so oft wie möglich sehen, aber Ihr zuhause möglichst behalten, würde er sich nicht mit zufrieden geben. Er wolle daher das Aufenthaltsbestimmungsrecht beantragen und sei dabei einen Antrag zu stellen, den er zu 3/4 fertig hätte, die letzten Gründe traue er sich aber garnicht zu Papier zubringen. Oder ich unterschreibe eben sein Splittingmodell. Wovor muss ich Angst haben?Ich bin niedergelassene Ärztin und bange um meinen Ruf
Er sagt immer , wir seien seit ca 12 JAhr getrennt, was garnicht stimmt. Was legt dies nach neuem Recht fest. Ich will keine Scheidung und er ist zur Zeit hin und her gerissen.
Um eine kurzfristige Antwort wäre ich sehr dankbar.
Mein Mann ist eigentlich ein ganz gefühlvoller Mensch, aber hat auch starke Prinzipien.
Bringt ein gemeinsamer juristischer Beratungstermin wohl etwas?
Mit freundlichen Grüssen
Susanne Arrenberg
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Scheidungsrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworte:

Die Ansicht zum sog. Wechselmodell sind sehr umstritten. Dies hängt damit zusammen, dass die Kinder quasi entwurzelt werden und überhaupt kein "richtiges" zu Hause mehr haben. Familienpsycholoogen greifen daher vermehrt diese sich verbreitende Praxis an.

Sicherlich ist es sehr schwer, bei einer räumlichen Trennung der Eltern eine insbesondere für das Kind "gerechte" Lösung zu finden.

In Ihrem Fall wäre insbesondere auch noch die Geschwisterbindung zu den weiteren Kindern zu berücksichtigen. Letztendlich gibt es keinen Maßstab, der vorschreibt, welcher Elternteil das Kind zu welchen Zeiträumen haben kann und darf.

In Anbetracht der Tatsache, dass Sie beide die Ehe noch nicht für abschließend gescheitert ansehen, vermag ich die Haltung Ihres Ehemannes nicht nachzuvollziehen, indem er hier mit einem Aufenthaltsbestimmungsantrag droht. Vermitteln Sie ihm, dass Drohgebärden wohl kaum dazu dienlich sind, die Ehe zu retten.

Solange das Kindeswohl Ihrer Tochter in Ihrem Haushalt nicht gefährdet ist, besteht auch keinen Anlass Ihre Tochter von Ihnen und den weiteren Geschwistern zu trennen und die Aufenthaltsbestimmung auf Ihren Ehemann zu übertragen.

Da es immer günstiger ist, als Erster beim Jugendamt vorgesprochen zu haben, würde ich empfehlen, dort einen Beratungstermin in Anspruch zu nehmen und den Sachverhalt darzulegen. Hierneben könnten Sie, das Einverständnis von Ihnen und Ihrem Ehemann vorausgesetzt, auch eine Eheberatung aufsuchen.

Wegen der Öffentlichkeit in einem etwaigen Aufenthaltsbestimmungsverfahren brauchen Sie sich keine Gedanken zu machen. Kindschaftssachen werden immer unter Ausschluss der Öffentlichkeit verhandelt.

Im übrigen ist das von Ihrem Ehemann vorgeschlagene Wechselmodell auch in Anbetracht des Alters Ihrer Tochter und der baldigen Einschulung als unpraktikabel einzustufen. Eine Ausweitung des Umgangs beispielsweise von Donnerstag bis Sonntag oder aber Montag früh, würde den Wünschen Ihres Ehemannes durchaus auch entsprechen. Aber wie gesagt, ist dies immer eine Verhandlungssache zwischen den Eltern.

Wenn Ihr Kind aber absolut dieser vorgeschlagenen Regelung widerspricht, kann ich Ihnen keinesfalls anraten, eine entsprechende Vereinbarung mit Ihrem Ehemann zu treffen.
Ich hoffe ich konnte Ihnen die Rechtslage verständlich darlegen und Ihnen eine angemessene rechtliche Orientierung geben. Falls Sie Nachfragen haben, können Sie diese gern stellen.

Abschließend darf ich Sie um Akzeptanz meiner Antwort entsprechend den AGB´s des Seitenbetreibers bitten. Eine kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nicht zulässig.


Mit freundlichen Grüßen





Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

haben Sie noch eine Nachfrage? Gerne beantworte ich Ihnen diese.

Mit freundlichen Grüßen
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

bislang haben Sie meine Antwort noch nicht akzeptiert. Ich darf Sie bitten, dies noch nachzuholen, denn erst durch die Akzeptanz wird Ihre Zahlung verbucht und Sie bezahlen mich für meine Rechtsberatung.

Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.

Eine kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nicht zulässig und auch von dieser Plattform nicht beabsichtigt.

Wenn Sie also keine weiteren Nachfragen haben, schließen Sie Ihre Frage hier durch Akzeptanz meiner Antwort. Vielen Dank!

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.

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Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.

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