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ClaudiaMarieSchiessl
ClaudiaMarieSchiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Scheidungsrecht
Zufriedene Kunden: 17031
Erfahrung:  Rechtsanwältin, seit dem Jahr 2000 auch Fachanwältin für Familienrecht,Korrespondenzsprachen : deutsch und englisch, 20 Jahre Anwaltserfahrung
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Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Scheidungsrecht hier ein
ClaudiaMarieSchiessl ist jetzt online.

Familienrecht Hallo.. ich wollte mich mal erkundigen...

Kundenfrage

"Familienrecht"
Hallo.. ich wollte mich mal erkundigen...
Ich habe eine 11 Wochen alte Tochter und der Vater meiner Tochter.. möchte das geteilte Sorgerecht und will sie 2 mal die Woche bei sich haben.
Das problem ist aber.. das ich mit dem Kindsvater seit der Schwangerschaft keinen Kontakt mehr hatte... er wollte auch nichts mit ihr zu tun haben... es gab auch Drohungen (Er TRITT mir das baby wieder zurück in den Bauch.. wenn es ein Mädchen wird... Er versuchte mir ein Getränk über zu schütten als er mich sah! Er hat mir ausgerichtet das seine Eltern mich "Abstechen wollen wenn sie mich sehen"!!!und und und..)
Auch seit dem meine Tochter geboren wurde hat er sich nicht gemeldet und auch keinen Unterhalt gezahlt! Und jetzt ist meine Frage... Hat er Recht auf ein geteiltes Sorgerecht? Kann er meine Tochter mit zu sich nehmen auch wenn ich das nicht will? Ich bin einverstanden das er Sie sehen darf.. unter meiner Aufsicht.. und auch nur bei mir zu Hause! Ich habe auch ehrlich gesagt ein bisschen Angst um meine Tochter! Können Sie mir weiter Helfen und mir sagen was schlimmsten falls passieren kann, wenn wir vor Gericht gehen?!
Vielen Dank
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Scheidungsrecht
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre familienrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Sie müssen zunächst zwischen Umgangsrecht ( Recht auf Kontakt) und Sorgerecht ( Rechtsposition ) unterscheiden.

Wenn er auf dieses Kind einen solchen Hass hat, würde ich auf einem begleiteten Umgangsrecht bestehen.Bei diesem wird der Kontakt zwischen Vater und Kind von einer fachkundigen Person ( Psychologe etc) beobachtet und fachkundig darüber geurteilt, ob er eine Gefahr für das Kind darstellt.

Angesichts seiner Aggressionen würde ich Ihnen davon abraten, den Umgang selbst zu beaufsichtigen.

Ich würde Ihnen empfehlen, das Jugendamt als Vermittler einzuschalten und wenn das nichts fruchtet, ihm den Umgang zu verweigern, so dass er diesen vor dem Familiengericht beantragen muss. Dort können Sie dann Ihre Bedenken vortragen.

Zu einer gemeinsamen elterlichen Sorge führt kein WSeg. Dazu müssen die Eltern ein Mindestmaß an Kommunikation haben.Ihnen ist es nicht zumutbar mit jemandem der Sie so bedroht hat, diese Kommunikation aufrecht zu erhalten.

Ich würde Ihnen sehr dringend abraten, hier nachzugeben, denn dann werden Sie Ihres Lebens nicht mehr froh, denn die Gleichgülrtigkeit, die er gegenüber dem Kind zeigt wird sich fortsetzen und Sie werden ewig betteln müssen, wenn Sie ZB eine Unterschrift brauchen.

Wenn er wegen dem Sorgerecht vor Gericht geht, müssen Sie sich am besten einen Anwalt nehmen, der den Konflikt zwischen Ihnen so schildert, wie Sie mit das gerade geschildert haben.

Kein Richter wird Ihm ein gemeinsames Sorgerecht zusprechen.





Sollte Ihre Frage hiermit beantwortet sein , bitte ich um Akzeptierung meiner Antwort. Erst mit Ihrer Akzeptierung wird die von Ihnen geleistete Anzahlung zum Zwecke des Ausgleichs der hier entstandenen Gebühren verwendet.

Just Answer ist kein kostenfreies Forum. Dies ist schon aus standesrechtlichen Gründen nicht möglich. Insoweit wird auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen verwiesen.

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Wegen etwaiger Rückfragen stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung . Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Abschließend möchte ich Sie noch auf folgendes hinweisen : Bitte beachten Sie, dass bereits geringfügige Änderungen des geschilderten Sachverhaltes zu anderen rechtlichen Ergebnissen führen können. Stellen Sie Ihre Frage daher möglichst präzise.

Der hier erteilte Rat kann eine ausführliche anwaltliche Beratung nebst Prüfung aller Unterlagen nicht ersetzen. Ihnen soll lediglich eine erste juristische Orientierung gegeben werden.

Über eine positive Bewertung und eine rasche Akzeptierung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.


Mit freundlichen Grüßen



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin



Wenn Ihre Frage beantwortet ist bitte ich um Akzeptierung

Vielen Dank



Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch Fragen Gerne beantworte ich Ihnen diese.


Mit freundlichen Grüßen


Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin



Wenn Ihre Frage beantwortet ist bitte ich um Akzeptierung

Vielen Dank

Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,


bitte teilen Sie mir mit, was einer Akzeptierung entgegenstehr.

Vielen Dank
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

Sie haben bis jetzt nicht akzeptiert.Ich darf Sie darauf hinweisen, dass kostenlose Rechtsberatung verboten ist, meine Antwort daher nur unter der Bedingung erfolgen konnte, dass sie auch akzeptiert wird.

Sie können mir sehr gerne weitere Fragen stellen,. Umgang und elterliche Sorge sind mein Spezialgebiet. Das sollten Sie ausnutzen.

Sie sollten aber akzeptieren.

Wenn die Kunden nicht mehr akzeptieren, dann muss eine Plattform wie Just Answer schließen und Ihnen wird die Möglichkeit genommen, sich unbürokratisch Rat von Experten zu holen.


Vielen Dank





Mit freundlichen Grüßen und Ihnen und Ihrem Kind alles Gute



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Familienrecht

Verändert von ClaudiaMarieSchiessl am 21.12.2010 um 09:39 Uhr EST