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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Scheidungsrecht
Zufriedene Kunden: 22859
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Ich habe einen vollstreckbaren Titel wegen Unterhaltspflicht

Kundenfrage

Ich habe einen vollstreckbaren Titel wegen Unterhaltspflicht seit März 1987. Mein Sohn ist bereits 30 Jahre und der Unterhalt wurde seit 1987 nicht geleistet. Wann ist es verjährt?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Scheidungsrecht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich wie folgt Stellung nehme.

Sind sie in Besitz eines vollstreckbaren Unterhaltstitels, so richtet sich dessen Verjährung nach § 197 Absatz 1 Nr. 3 BGB. Die Verjährungfrist für solche titulierten Ansprüche beträgt 30 Jahre. Verjährung ist demgemäß noch nicht eingetreten.

Bei Vorliegen eines solchen Unterhaltstitels können die Unterhaltsansprüche auch für die Vergangenheit geltend gemacht werden, § 1613 BGB. Sie können daher die Unterhaltsansprüche für die zurückliegenden Zeiträume einfordern.

Allerdings kommt dann ein Ausschluss der Geltendmachung in Betracht, wenn der Unterhaltsanspruch über einen längeren Zeitraum nicht verfolgt worden ist. Unter solchen Bedingungen gilt der Unterhaltsanspruch als verwirkt:

http://www.ra-kotz.de/verwirkung.htm


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten oder Zweifeln gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie dagegen keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.


Beste Grüße
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
(postulationsfähig bei sämtlichen Amts-, Land- und Oberlandesgerichten)



Verändert von recht_so am 05.12.2010 um 16:12 Uhr EST
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich wie folgt Stellung nehme.

Sind sie in Besitz eines vollstreckbaren Unterhaltstitels, so richtet sich dessen Verjährung nach § 197 Absatz 1 Nr. 3 BGB. Die Verjährungfrist für solche titulierten Ansprüche beträgt 30 Jahre. Verjährung ist demgemäß noch nicht eingetreten.

Bei Vorliegen eines solchen Unterhaltstitels können die Unterhaltsansprüche auch für die Vergangenheit geltend gemacht werden, § 1613 BGB. Sie können daher die Unterhaltsansprüche für die zurückliegenden Zeiträume einfordern.

Allerdings kommt dann ein Ausschluss der Geltendmachung in Betracht, wenn der Unterhaltsanspruch über einen längeren Zeitraum nicht verfolgt worden ist. Unter solchen Bedingungen gilt der Unterhaltsanspruch als verwirkt:

http://www.ra-kotz.de/verwirkung.htm


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten oder Zweifeln gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie dagegen keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.


Beste Grüße
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
(postulationsfähig bei sämtlichen Amts-, Land- und Oberlandesgerichten)

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Haben Sie hierzu noch eine Nachfrage? Ist das nicht der Fall, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Beste Grüße
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

ich darf an die Akzeptierung der Ihnen erteilten Rechtsauskunft erinnern.

JA ist kein Forum. Rechtsanwälten ist die Erbringung kostenloser Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet. Aus diesem Grunde besteht die Pflicht zur Akzeptierung auch dann, wenn das Resultat der Rechtsberatung nicht Ihren persönlichen Vorstellungen oder Wünschen entsprechen sollte.

Bestehen dagegen Verständnisschwierigkeiten, oder sind aus Ihrer Sicht Punkte offen geblieben, fragen Sie bitte nach.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
(postulationsfähig bei sämtlichen Amts-, Land- und Oberlandesgerichten)
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

ich darf an die Akzeptierung der Ihnen erteilten Rechtsauskunft erinnern.

JA ist kein Forum. Rechtsanwälten ist die Erbringung kostenloser Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet. Aus diesem Grunde besteht die Pflicht zur Akzeptierung auch dann, wenn das Resultat der Rechtsberatung nicht Ihren persönlichen Vorstellungen oder Wünschen entsprechen sollte.

Bestehen dagegen Verständnisschwierigkeiten, oder sind aus Ihrer Sicht Punkte offen geblieben, fragen Sie bitte nach.



Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
(postulationsfähig bei sämtlichen Amts-, Land- und Oberlandesgerichten)
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,


ich darf an die Akzeptierung der Ihnen erteilten Rechtsauskunft erinnern.

JA ist kein Forum. Rechtsanwälten ist die Erbringung kostenloser Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet. Aus diesem Grunde besteht die Pflicht zur Akzeptierung auch dann, wenn das Resultat der Rechtsberatung nicht Ihren persönlichen Vorstellungen oder Wünschen entsprechen sollte.

Bestehen dagegen Verständnisschwierigkeiten, oder sind aus Ihrer Sicht Punkte offen geblieben, fragen Sie bitte nach.



Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
(postulationsfähig bei sämtlichen Amts-, Land- und Oberlandesgerichten)