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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Scheidungsrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  sselbständiger Rechtsanwalt
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Mein Ehemann arbeitet arbeitet seit mehr als 10 Jahren nicht

Kundenfrage

Mein Ehemann arbeitet arbeitet seit mehr als 10 Jahren nicht mehr am Familienwohnort.Eine Familienzusammenführung wurde nicht herbeigeführt,weil wir etwa 2Jahre zuvor in ein eigenes Einfamilien-Haus gezogen sind und wir sogar noch Steuervorteile über 10e erhielten,und ich zu der Zeit voll Berufstätig war.(der Arbeitsort war zu der Zeit München)
Seit 2 Jahren ist der Arbeitsort Düsseldorf und Ich bin nur noch sporadisch,geringfügig berufstätig.Vor 7 Jahren begann mein Ehemann eine Affäre mit einer Thailänderin die in München lebt.Zu unserer Silberhochzeit 2005 offenbarte er mir diese Tatsache.Seither hat er immer wieder neue Affären(geheim) In diesem Jahr war er im Juni wiedr in Thailand um sich über seine Situation klar zu werdenu. hat in der Zeit eine Thailänderin Buddistisch geheiratet.Nach30 Ehejahren bin ich jetzt zur Scheidung entschlossen.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Scheidungsrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage, auf die ich gerne wie folgt Stellung nehme:

Leider enthält Ihre Anfrage keine direkte Frage, so dass ich Ihnen nur sehr allgemein antworten kann. Sie können dann aber noch direkt nachfragen, wenn genaue Fragen bei Ihnen entstehen.

Aufgrund Ihrer Schilderung gehe ich davon aus, dass Sie bislang Ihre Trennungsabsicht Ihrem Ehemann noch nicht mitgeteilt haben. Zwar leben Sie räumlich von Ihrem Ehemann getrennt, dies war aber auch während der Ehezeit so, so dass aus der räumlichen Trennung alleine keine Trennung im Sinne des Gesetzes gewertet werden kann. Von daher ist es, sollten Sie die Scheidung nunmehr einleiten wollen, wichtig, dass Sie Ihre Trennungsabsicht Ihrem Ehemann mitteilen.

Damit beginnt das gesetzlich vorgeschriebene Trennungsjahr. Während dieser Zeit und auch aller Voraussicht nach der Scheidung haben Sie einen Anspruch auf Unterhalt Ihrem Ehemann gegenüber. Dieser kann aber erst ab dem Monat geltend gemacht werden, in dem Ihr Ehemann aufgefordert wird, Unterhalt zu bezahlen. Insofern empfehle ich Ihnen dann, einen Kollegen vor Ort mit Ihrer Vertretung zu beauftragen, damit dieser dann Ihren Unterhaltsanspruch geltend machen kann.

Hierneben wird im Scheidungsverfahren das Vermögen auseinandergesetzt. Es ist aber nicht so, dass alles hälftig geteilt wird. Sondern man errechnet den Zugewinn indem man das vorhandene Vermögen zum Zeitpunkt der Zustellung des Scheidungsantrages für jeden Ehegatten ermittelt. Derjenige Ehegatte, der ein höheres Vermögen am Ende der Ehe hat, muss dem anderen Ehegatte die Differenz zwischen den Vermögenswerten hälftig ausgleichen.

Im Scheidungsverfahren selbst, welches bei Ihnen dann aber erst im kommenden Jahr eingeleitet werden kann, wird hierneben der rentenrechtliche Versorgungsausgleich berechnet und ausgeglichen. Hier wird ermittelt wieviele Rentenansprüche der jeweilige Ehegatte während der Ehezeit erworben hat. Derjenige Ehegatte der die höheren Anwartschaften ermittelt hat, muss dem anderen aus dem Mehrbetrag die Hälfte dann übertragen. Aufgrund Ihrer Schilderung gehe ich davon aus, dass Ihr Ehemann Ihnen dann einen Teil seiner Rentenanwartschaften übertragen muss.

Wenn Sie beide Eigentümer der Immobilie sind, dann müssen Sie sich hierneben darüber verständigen, was künftig mit der Immobilie passieren soll. Ob diese von einem Ehegatten in Alleineigentum übernommen wird oder aber einem Verkauf zugeführt wird, so dass man sich den Erlös dann teilt.

Ich hoffe, Ihnen im Rahmen dieses Mediums einen angemessenen Überblick über die rechtliche Situation verschafft zu haben.

Bitte vergessen Sie nicht meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten. Falls Sie eine Nachfrage haben stehe ich sodann gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

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