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Advopro
Advopro, Rechtsanwalt
Kategorie: Scheidungsrecht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Zweites juristisches Staatsexamen Diplom Jurist
26039601
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Advopro ist jetzt online.

Ich lebe seit einem Jahr getrennt von meinem noch ehemann.

Kundenfrage

Ich lebe seit einem Jahr getrennt von meinem noch ehemann. Haben in Zugewinngemeinschaft 7 Jahre gelebt und vor 4 Jahren ein Haus gebaut. Die Kreditbelastung beläuft sich auf 120.000,00 € und wir sind beide Kreditnehmer und stehen auch beide im Grundbuch. Das Grundstück war ein Geschenk meiner Großmutter, aber leider stehen auch hier beide (Eheleute) im Vertrag. Ich wollte mit den gemeinsamen Kindern (10 und 7 Jahre) im Haus wohnen bleiben, doch das war nicht möglich. Ich suchte mir eine eigene Wohnung und bekomme Unterhaltsvorschuß, weil er nicht zahlen kann oder will. Er trägt alle Kosten die das Haus betreffen allein seit einem Jahr. Er verlangt, das ich mich einfach aus dem Grundbuch austragen lasse und will dann eine andere Person im Kreditvertrag eintragen lassen. Ich will die Scheidung, kann die Kosten durch das Haus aber nicht abschätzen und denke ich kann mir das nicht leisten. Ich weiß einfach nicht wie man sich hier richtig verhält. Ich würde gern die Kinder im Grundbuch eintragen lassen, damit das ihr ev. Erbe bleibt. Ich weiß ja nicht, ob er mit seiner neuen Partnerin noch Kinder bekommt. Geht so etwas und ist das sinnvoll? Ich möchte eigentlich nichts mehr vom Haus wissen und will keinen Rosenkrieg, aber sehe es noch nicht ein, mich einfach austragen zu lassen. Wir haben doch 3 Jahre als Eheleute gemeinsam für das Haus gezahlt, habe ich da keinen Anspruch auf irgendetwas. Rechnet sich das überhaupt, oder muß ich das, was ich für das Haus bekommen würde, gleich wieder für die Kosten der Scheidung rechnen? Bitte bitte geben sie mir einen wohl wollenden Rat, denn ich fühle mich von seinem Anwalt etwas unter Druck gesetzt, welcher mir erklären will ich sollte mich vor der Scheidung entschließen, denn ansonsten wird es teuer für mich.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Scheidungsrecht
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte Ratsuchende,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:




Erfahrungsgemäß werden die Kosten für das Scheidungsverfahren wohl nicht höher sein als der Anteil bei dem Verkauf Ihrer Grundstückshälfte. Die viel wichtigere Frage ist allerdings, ob sie überhaupt einen Käufer für diese Hälfte finden können. Dieses halte ich meiner Erfahrung nach für nahezu ausgeschlossen.



In der Regel läuft es oft so, dass die Teilungsversteigerung beantragt wird. Dieses kann jeder der Miteigentümer gemäß §§ 748,753 BGB auch gegen den Willen des anderen Miteigentümers veranlassen. Bei einer solchen Teilungsversteigerung werden oft lediglich durch Versteigerungserlöse weit unter dem Verkehrswert des Grundstückes erzielt, die dann unter den Miteigentümern aufzuteilen wären.



Daher wäre von einer Teilungsversteigerung im Interesse beider abzuraten. Sofern sie sich überhaupt nicht einigen können, sollten Sie versuchen das Grundstück freihändig am Markt zu verkaufen.



Zu Ihrer Frage mit den Kindern kann ich Ihnen mitteilen, dass sie nach dem Gesetz grundsätzlich frei über ihren Miteigentumsanteil verfügen können. Sie können also auch gegen beziehungsweise ohne den willen ihres Mannes ihren persönlichen Miteigentumsanteil an ihre Kinder übertragen.





Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Eine Akzeptierungspflicht besteht auch dann, wenn die Antwort Ihnen vom Ergebnis nicht zusagt. Die Zufriedenheit bedeutet vielmehr, dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Mittwochvormittag!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]

Fax.0471/140244



Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte Ratsuchende,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:




Erfahrungsgemäß werden die Kosten für das Scheidungsverfahren wohl nicht höher sein als der Anteil bei dem Verkauf Ihrer Grundstückshälfte. Die viel wichtigere Frage ist allerdings, ob sie überhaupt einen Käufer für diese Hälfte finden können. Dieses halte ich meiner Erfahrung nach für nahezu ausgeschlossen.



In der Regel läuft es oft so, dass die Teilungsversteigerung beantragt wird. Dieses kann jeder der Miteigentümer gemäß §§ 748,753 BGB auch gegen den Willen des anderen Miteigentümers veranlassen. Bei einer solchen Teilungsversteigerung werden oft lediglich durch Versteigerungserlöse weit unter dem Verkehrswert des Grundstückes erzielt, die dann unter den Miteigentümern aufzuteilen wären.



Daher wäre von einer Teilungsversteigerung im Interesse beider abzuraten. Sofern sie sich überhaupt nicht einigen können, sollten Sie versuchen das Grundstück freihändig am Markt zu verkaufen.



Zu Ihrer Frage mit den Kindern kann ich Ihnen mitteilen, dass sie nach dem Gesetz grundsätzlich frei über ihren Miteigentumsanteil verfügen können. Sie können also auch gegen beziehungsweise ohne den willen ihres Mannes ihren persönlichen Miteigentumsanteil an ihre Kinder übertragen.





Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Eine Akzeptierungspflicht besteht auch dann, wenn die Antwort Ihnen vom Ergebnis nicht zusagt. Die Zufriedenheit bedeutet vielmehr, dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Mittwochvormittag!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]

Fax.0471/140244

Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness , sondern ist auch Gegenstand der AGB, die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie auf das grüne Feld "akzeptieren" direkt unter meiner Antwort klicken.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness , sondern ist auch Gegenstand der AGB, die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie auf das grüne Feld "akzeptieren" direkt unter meiner Antwort klicken.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

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