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ragrass
ragrass, Rechtsanwältin
Kategorie: Scheidungsrecht
Zufriedene Kunden: 6179
Erfahrung:  Bearbeitung einer Vielzahl Scheidungen
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ragrass ist jetzt online.

Sch nen Guten Abend, ich ben tige bitte einen Rat in Sache

Kundenfrage

Schönen Guten Abend,
ich benötige bitte einen Rat in Sache "Kindes-Unterhaltszahlung".
Ich stehe kurz vor dem Scheidungstermin, aber ich habe das Gefühl, dass mein Anwalt meine Interessen nicht richtig vertritt.
Meine Exfrau und ich haben eine gemeinsame Immobilie, die sie auf jedem Fall behalten möchte. Wir haben uns jetzt über einen Betrag von 6.000 € geeinigt, den sie noch an mich zahlen muss (Hauswert, abzüglich Restschulden, halbiert, abzüglich Zugewinn und 16.000 € Unterhaltskosten für meinen Sohn). Mein Sohn ist jetzt fast 15 Jahre und mein Anwalt ist von einer Höchstgrenze monatlich 334 € ausgegangen. Momentan verdiene ich ca.1.000 € und muss keinen Unterhalt bezahlen. Kann man für mich wirklich diesen Höchstbetrag ansetzen, nur weil ich für meine Immobilie einen Geldausgleich bekomme?
Oder raten Sie mir diese Unterhaltszahlung gänzlich aus der Immobilien-Aufrechnung rauszulassen und diesen Punkt extra zu klären? Welche Stelle legt eigentlich den Unterhalt fest? Vielen Dank XXXXX XXXXX Hilfe! Viele Grüße Hr.T.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Scheidungsrecht
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

geht es um Unterhalt für Sie selbst oder für Ihren Sohn bzw. Frau ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass
[email protected]
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

es geht um den Unterhalt an meinen Sohn. Mir slbst steht lt. Auskunft meines Anwaltes kein Unterhalt zu, da ich mit meiner neue Lebenspartnerin zusammen wohne.

FG T.

Experte:  ragrass hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

aufgrund des von Ihnen angegebenen Einkommens von 1.000 EUR und einem zu berücksichtigenden Selbstbehalt von 900 EUR beträgt der von Ihnen derzeit zu leistender Unterhalt 100 EUR. Vorausgesetzt, Sie haben sämtliche Anstrengungen unternommen, um maximale Einkünfte zu erzielen und Sie würden nicht ggf. andere anrechenbare Vortile (z.B. mietfreies Wohnen) haben.

Der Mindestunterhalt beträgt in der Tat 334 EUR. Bei einer wie von Ihnen vorgesehenen Anrechnung von 16.000 EUR für Kindesunterhalt wäre der Unterhalt für ca. 47 Monate bezahlt, also bis ca. zum 19. Lebensjahr Ihres Sohnes. Der Zeitraum könnte u.U. zu lang sein, da bspw. die Unterhaltspflicht endet oder sich die Höhe des Unterhaltes reduzieren würde, wenn Ihr Sohn eine Ausbildung beginnt und damit eigene Einkünfte erzielt. Zudem sind beide Eltern Kinder ab dem 18.Lebensjahr unterahltsverpflichtet.

Grundsätzlich ist vorhandenes Vermögen nur mittelbar zur Unterhaltszahlung einzusetzen. Mittelbar, weil Sie sich die Zinseinkünfte als Einkommen anrechnen lassen müssen. Bei der Summe von 6.000 EUR fallen diese sehr gering aus und daher kaum ins Gewicht.

Empfehlenswert ist es, den Unterhalt aus der Ausgleichsermittlung herauszulassen und sich möglichst separat über die Unterhaltszahlungen zu einigen. Falls eine Einigung nicht gelingt, kann das Jugendamt eingeschaltet werden. Die Höhe der Zahlungen würde jedoch letztendlich das Familiengericht festlegen, wenn Ihre Frau eine entsprechende Klage einreichen würde.

Ich hoffe, Ihnen mit den Ausführungen behilflich zu sein und darf Sie bitten, die Antwort gemäß den Nutzungsbedingungen zu akzeptieren. Bei Unklarheiten kontaktieren Sie uns bitte.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass
[email protected]
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

besteht noch Klärungsbedarf ? Ansonsten akzeptieren und bewerten Sie bitte die Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass
[email protected]

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