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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Scheidungsrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  sselbständiger Rechtsanwalt
37896974
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Scheidungsrecht hier ein
Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Vor 8 Jahren habe ich mich von meinem Mann getrennt. Obwohl

Kundenfrage

Vor 8 Jahren habe ich mich von meinem Mann getrennt.
Obwohl er wesentlich mehr verdient (seit ca. 1 Jahr das doppelte von meinem Gehalt, vorher ca. das 3-fache meines Gehaltes), habe ich keinen Ehegattenunterhalt eingefordert. Er hat lediglich den Unterhalt für die gemeinsame Tochter bezahlt.
Seit Februar diesen Jahres ist die Scheidung eingereicht. Wir haben uns einen gemeinsamen Online-Anwalt genommen, um die Kosten gering zu halten. So weit so gut... Seitdem die Scheidung eingereicht wurde, komme ich mir benachteiligt vor und würde gerne erfragen, WAS ich an Ehegatten-Unterhalt innerhalb dieser 8 Trennungsjahre "verschenkt" habe.

Über eine Antwort würde ich mich wirklich freuen.
LG
A. Diebold
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Scheidungsrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

der Beantwortung Ihrer Frage stelle ich folgendes voran:

Aufgrund berufsrechtlicher Regelungen in Deutschland bin ich gehalten, darauf hinzuweisen, dass eine kostenlose Rechtsberatung nicht erlaubt ist. Sie haben die AGB des Portalbetreibers zur Kenntnis genommen, so dass ich davon ausgehe, dass Sie bereit sind, eine angemesse Vergütung für die untenstehende Beantwortung durch Akzeptieren zu bezahlen. Das vorangestellt möchte ich im weiteren darauf hinweisen, dass es im Rahmen dieses Mediums nur möglich ist, eine mehr oder weniger allgemeingehalte Antwort zu geben, da ich weder Einblick in Unterlagen, noch ein eingehendes Gespräch zur Sachverhaltsaufklärung führen kann. Die untenstehende Antwort dient daher der ersten rechtlichen Orientierung bzw. der Verschaffung eines angemessenen Überblick über die rechtliche Situation und kann und soll keinesfalls die Einholung rechtlichen Rates vor Ort ersetzen.


Ihre Frage beantworte ich wie folgt:


Eigentlich sollte man sich diese Frage nach 8 Jahren nicht mehr stellen, denn dann kommt unter Umständen der ganze Frust wieder hoch.


Ich hoffe, Ihnen im Rahmen dieses Mediums einen angemessenen Überblick über die rechtliche Situation verschafft zu haben.
Da mir nicht bekannt ist, wie alt Ihr Kind ist und es recht mühsam wäre, jetzt die Unterhaltsanpassungen des Kindes für jedes Jahr auszurechnen und dann immer wieder eine neue Trennungsunterhaltsberechnung vorzunehmen, erlaube ich mir eine überschlägige Berechnung vorzunehmen. Ich rechne auch mit der aktuellen Düsseldorfer Tabelle, die naturgemäß viel höhere Zahlungen an Kindesunterhalt hervorbringt, als in den vergangenen 8 Jahren.
Eine Unterhaltsberechnung ist auch eine sehr komplexe Geschichte, so dass ich Ihnen wirklich nur einen Anhaltspunkt bieten kann, ganz gewiss aber keine verlässlichen Zahlen.

Für die Dauer, wo Kindesunterhalt nach der I. Altersstufe geschuldet war, hätte Ihre Trennungsunterhalt unter Berücksichtigung des entsprechenden Kindesunterhalts monatlich rund 419€ betragen.

Für die Dauer, wo Kindesunterhalt nach der II. Altersstufe geschuldet war/ist, hätte Ihr Trennungsunterhaltsanspruch in etwa monatlich 419,00 € betragen.

Für die Dauer, wo Kindesunterhalt nach der III. Altersstufe geschuldet war/ist, hätte Ihr Trennungsunterhalt in etwa 367,00 € betragen.

Dies unter Berücksichtigung der Zahlen vor Ihrer Gehaltserhöhung. So können Sie sich in etwa ausrechnen, auf wieviel Geld Sie verzichtet haben. Ich gehe aber davon aus, dass Ihr Ehemann dann aller Wahrscheinlichkeit nach früher die Scheidung eingereicht hätte.
Vielleicht ist es Ihnen ein kleiner Trost, dass Sie für die 8jährige Trennungszeit noch vom Versorgungsausgleich profitieren und damit höhere Rentenanwartschaften von Ihrem Ehemann übertragen erhalten.

Rückwirkend kann auch kein Unterhaltsanspruch mehr geltend gemacht werden. Sie können ihn aber immer noch jetzt beanspruXXXXX, XXXXXn allerdings nicht mehr in dieser Höhe, da sich die Einkommensverhältnisse etwas angeglichen haben.






Bitte vergessen Sie nicht meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten. Falls Sie eine Nachfrage haben stehe ich sodann gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Falls Sie keine Nachfrage haben, würde ich Sie bitten, zu akzeptieren. Erst dadurch wird die von Ihnen vorgenommene Anzahlung freigegeben und verbucht.

Mitf freundlichen Grüßen
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Herr Rösemeier,

 

ich danke für die Fakten und möchte zugleich hinzufügen, dass die ersten Aussagen von Ihnen unnötig gewesen sind. Zudem war Ihre Aussage "Ich gehe aber davon aus, dass Ihr Ehemann dann aller Wahrscheinlichkeit nach früher die Scheidung eingereicht hätte." ebenso ein verbaler Fehlgriff.

 

Ich hatte mich auf diese Seite gewendet, weil ich eine neutrale Beratung gesucht habe.

 

Deshalb möchte ich an dieser Stelle erwähnen, dass ICH die Scheidung eingereicht habe.

 

Mfg

A. Diebold

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