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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Scheidungsrecht
Zufriedene Kunden: 17046
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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raschwerin ist jetzt online.

ich habe 1999 geheiratet, meine Frau war immer berufst tig

Kundenfrage

ich habe 1999 geheiratet, meine Frau war immer berufstätig , keine Kinder, Trennung in 2004 mit Gütertrennung, 2005 habe ich Scheidungsantrag eingereicht, danach haben wir es nochmal auf die Entfernung Hamburg Düsseldorf versucht, aber vergeblich, nun hat sie 2010 selbst noch mal einen Anwalt aufgesucht und selber Scheidungsantrag gestellt, obwohl wir eigentlich alles geklärt hatten, Haushalt war schon aufgeteilt, jetzt soll ich Ihr trotzdem noch Unterhalt zahlen in Höhe von 560 €, obwohl sie zur Zeit der Trennung 1600 € netto hatte, und heute 1800 €, ich selber musste ab 2005 auf ein 13 und 12 Monatsgehalt verzichten, Brutto garantiert bisher 3.600, ab 2007 neuer Arbeitsvertrag mit 2.500 € im Vertrieb mit Provisionsvorschuss von 1.100 €, mittlerweile erziele ich aber den Provisionsvorschuss schon nicht mehr und muss am Ende des Jahres bis Stand heute 5000 € zurückzahlen, im Jahr 2009 hatte ich noch Provisionserlöse die rechnerisch ein Nettoeinkommen von 3500 € ergaben, aber Stand heute sieht es anders aus(daruf beruft sich aber jetzt der gegnerische Anwalt) was gilt bei der Unterhaltsberechnung ?? letztes Jahr oder das was ich dieses Jahr bisher darlegen kann ?
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Scheidungsrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Soweit Sie untereinander alles geregelt hatten, kann die Frau nunmehr keinen Unterhalt rückwirkend verlangen.

Es kann nur aktuell Unterhalt geltend gemacht werden. Dann zählt Ihr Einkommen des vergangenen Jahres.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
aber das ist doch Unsinn wenn ich einen neuen Arbeitsvertrag unterzeichnen musste, der alte war im alten Jahr gültig und der neue ab 01.01.2010, ausser dem hat Sie denn kein angemessenes Einkommen mit 1800 € ??? netto
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Es wird bei Angestellten immer der Durchschnittsverdienst des Vorjahres ermittelt und angesetzt.

Bei Selbstständigen wird sogar der Schnitt der letzten 3 Jahre genommen.

Sicher hat die Frau mit 1800 € ein angemessenes Einkommen. Dennoch steht ihr im Rahmen des Trennungsunterhalts bis zur Scheidung ein Ausgleich zu. Dies ist gesetzlich so verankert.

Ich finde das auch nicht immer richtig, gerade in solchen Fällen. Aber man ist an die gesetzlichen Vorgaben gebunden.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
am 31.08.2010 ist wieder mal ein Scheidungstermin, hier wird wieder mal gefragt werden zur Sache Unterhalt, wenn ich mich weigere den Unterhalt für die nächsten 3 Jahre in Höhe von 500 € zu bezahlen, was macht dann das Gericht ??, soll ich die neuen Gehaltsbelege vorlegen wg. Beweis ?? dann dauert das doch wieder nochmal bis zum nächsten Termin , oder ??
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Im Rahmen der Scheidung wird der nacheheliche Unterhalt (Unterschied zum Trennungsunterhalt) verhandelt.

Hier kann man sich auch einigen, dass kein Unterhalt zu zahlen ist.

Sie sollten dann auch entsprechende Nachweis über Ihr aktuelles Einkommen vorlegen.

Ich hoffe, Sie haben einen Anwalt für den Termin?