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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Scheidungsrecht
Zufriedene Kunden: 17047
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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raschwerin ist jetzt online.

Hallo, ich lebe seit kurzer Zeit von meiner Familie getrennt.

Kundenfrage

Hallo,
ich lebe seit kurzer Zeit von meiner Familie getrennt. Meine beiden Kinder sind volljährig und eines beginnt im September eine Ausbildung und verdient rd 600 €.
Meine Frau verdient 1034 € netto und ich 4200.
Meine Frau wohnt weiter in unserem gemeinsamen Haus, welches einen Maktmietwert von rd 1500 € hat. Ich zahle meiner Frau 1200 € in bar.
Ich übernehme Rechnungen für die Versicherung ihres Hundes (75 €), Grundbesitzabgaben für das Haus (850 €), Versicherung des von ihr genutzten PKW´s inkl. Steuern (645 €), Familienhaftpflicht 50 % (30 €), Versicherung für Hausrat und Gebäude (306 €).
Diese jährlichen Zahlungen summieren sich auf 2006 € (167 € mtl.).
An monatlichen Rechnungen zahle ich für Energie noch einmal 481 € und 50% für die private Krankenversicherung der Kinder von 30 €.
Somit leiste ich gegenüber meiner Frau direkte Zahlungen i. H. v. 1878 €, lasse sie umsonst wohnen und habe ihr den gesamten Hausstand mit einem wert von ca 60.000 € überlassen.
Ich arbeite im öff. Dienst, die Kinder sind bei mir auf der Steuerkarte, da ich hier noch über das Kindergeld weitere Besitzstandsansprüche aus dem alten Tarifvertrag habe. Alle Zahlungen sind im Nettoverdienst enthalten.
Meine Frau kommt also mit dem eigenen Verdienst auf 2900 € mtl, mietfrei und mir verbleiben 2350 €.
Meine Frau stellt nun weitere Ansprüche. Sie meint, da sie Steuerklasse 5 hat und ich 3, dass sie einen Erstattungsanspruch von 1700 € hat und ich die vom Finanzamt festgesetzten Vorauszahlungen in 2010 in voller Höhe (1200 €) und für 2011 ebenfalls mit 1200 € zu tragen habe.
Ist denn das richtig?
da ich nicht weiß wie das Antwortverfahren geht hier meine Mail-Adresse: [email protected]
Mit freundlichen Grüßen
Jörg Heinemann
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Scheidungsrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Soweit Sie noch gemeinsam veranlagt sind, wären auch die Steuererklärungen gemeinsa zu machen und keine Ausgleichszahlung zu erbringen.

Aber auch ansonsten besteht kein Anspruch auf eine solche Forderung Ihrer Frau, da diese schon genug verdient.