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Stellen Sie Ihre Frage an Tobias Rösemeier.
Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Scheidungsrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  sselbständiger Rechtsanwalt
37896974
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Scheidungsrecht hier ein
Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Ich hab mit meinem Mann ein gemeinsames Haus, wir leben in

Kundenfrage

Ich hab mit meinem Mann ein gemeinsames Haus, wir leben in trennung und nun wollen wir aus Gründen die hier nichts zur sache tun dass mein Mann mir die Hälfte des Hauses überschreibt. Dazu sind wir uns einig nun ist meine Frage, wie wir dies am kostengünstigsten regeln können, schenkung oder kauf für ein euro oder welche möglichkeit gibt es noch
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Scheidungsrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

 

der Beantwortung Ihrer Frage stelle ich folgendes voran:

 

Aufgrund berufsrechtlicher Regelungen in Deutschland bin ich gehalten, darauf hinzuweisen, dass eine kostenlose Rechtsberatung nicht erlaubt ist. Sie haben die AGB des Portalbetreibers zur Kenntnis genommen, so dass ich davon ausgehe, dass Sie bereit sind, eine angemessene Vergütung für die untenstehende Beantwortung durch Akzeptieren zu bezahlen. Das vorangestellt möchte ich im weiteren darauf hinweisen, dass es im Rahmen dieses Mediums nur möglich ist, eine mehr oder weniger allgemeingehalte Antwort zu geben, da ich weder Einblick in Unterlagen, noch ein eingehendes Gespräch zur Sachverhaltsaufklärung führen kann. Die untenstehende Antwort dient daher der ersten rechtlichen Orientierung bzw. der Verschaffung eines angemessenen Überblicks über die rechtliche Situation und kann und soll keinesfalls die Einholung rechtlichen Rates vor Ort ersetzen.

 

Ihre Frage beantworte ich wie folgt:

 

 

Da Sie getrennt leben, können Sie eine "Vermögensauseinandersetzung" durchführen.

Wenn Ihr Mann Ihnen seinen Miteigentumsantein übertragen soll, so ist dies nur möglich durch Abschluss eines Notarvetrages, der sinnvollerweise zugleich eine Ehevertrag/Scheidungsfolgenvertrag ist. Hier sollte man im Zuge der Übertragung den gesetzlichen Güterstand beenden.

In der Regel stellt daher die Übertragung des Miteigentumsanteils keine Schenkung dar, sondern ist das Ergebnis der Vermögensauseinandersetzung. Ob hier eine Ausgleichzahlung vereinbart wird, hängt von den Umständen ab. Dies hat auch nur geringfügig Auswirkungen auf die Kosten.

 

Wenn Ihr Mann seinen Anteil überträgt im Gegenzuge für den Erlass von Schulden, dann ist das in Ordnung. Es sollte im Vertrag aber geklärt werden, dass nach Abschluss zwischen den Parteien keine Ansprüche mehr bestehen, auch nicht auf Zugewinn.

 

 

 

 

Ich hoffe, Ihnen im Rahmen dieses Mediums einen angemessenen Überblick über die rechtliche Situation verschafft zu haben.

 

Bitte vergessen Sie nicht meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten. Falls Sie eine Nachfrage haben stehe ich sodann gern zur Verfügung.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 



Verändert von Tobias Rösemeier am 17.07.2010 um 18:20 Uhr EST
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
also wenn ich sie recht verstehemüssen mein mann und ich zum Notar gehen und dort erklären, dass im Rahmen der Scheidung und der Vermögensauseinandersetzung uns entschieden haben, dass er mir das halbe Haus überschreibt und damit alles abgegolten ist. Was für Kosten beim Notar würden dann noch auf uns zukommen. ungefähr
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.

Grob geschätzt, je nach Gegenstandswert des Vertrages, was auch vom Wert des Miteigentumsanteils abhängt, zwischen 250 - 1000 €.

 

MfG

Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

bedeutet das, dass ich das haus schätzen lassen muß?

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.

nein es reicht eine plausible Wertangabe.

 

MfG

Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
also wir schätzen, wenn wir das Haus jetzt verkaufen müssten würden wir vielleicht 70-80000 erzielen wieviel prozent muss man dann bezahlen.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.

das geht nach der Gebührenordnung der Notare, rund 500 €

 

MfG

 

Bitte vergessen Sie nicht zu akzeptieren.

Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
und ein anderer weg wie schenkung an den ehegatten, da wir ja noch nicht geschieden sind geht wohl nicht? oder verkauf für einen euro. Ich weis nich ob man da die scheidung unbedingt mit reinbringen muß wir haben uns so ja gütlich geeinigt und ne einvernehmliche trennung gemacht.Ich suche einfach die billigste art das über die bühne zu bringen.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.

Jede Übertragung von Grundeigentum bedarf der notariellen Form, egal ob Ehevertrag, Schenkung oder Verkauf. Es kostet letztendlich genauso viel.

 

Der Ehevertrag dient ja nur Ihrer Sicherheit, dass danach eben nicht noch irgend etwas kommen kann, denn Sie leben trotz Trennung weiterhin im Güterstand der Zugewinnsgemeinschaft, welcher erst mit der Scheidung endet.

 

MfG

 

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.
ch hoffe, Ihnen im Rahmen dieses Mediums einen angemessenen Überblick über die rechtliche Situation verschafft zu haben.

 

Bitte vergessen Sie nicht meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten. Falls Sie eine Nachfrage haben stehe ich sodann gern zur Verfügung.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

bislang haben Sie meine Antwort noch nicht akzeptiert. Ich darf Sie bitten, dies noch nachzuholen, denn erst durch die Akzeptanz wird Ihre Zahlung verbucht und Sie bezahlen mich für meine Rechtsberatung.

Eine kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nicht zulässig und auch von dieser Plattform nicht beabsichtigt.

Wenn Sie also keine weiteren Nachfragen haben, schließen Sie Ihre Frage hier durch Akzeptanz meiner Antwort. Vielen Dank!

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

bislang haben Sie meine Antwort noch nicht akzeptiert. Ich darf Sie bitten, dies noch nachzuholen, denn erst durch die Akzeptanz wird Ihre Zahlung verbucht und Sie bezahlen mich für meine Rechtsberatung.

Eine kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nicht zulässig und auch von dieser Plattform nicht beabsichtigt.

Wenn Sie also keine weiteren Nachfragen haben, schließen Sie Ihre Frage hier durch Akzeptanz meiner Antwort. Vielen Dank!

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

bislang haben Sie meine Antwort noch nicht akzeptiert. Ich darf Sie bitten, dies noch nachzuholen, denn erst durch die Akzeptanz wird Ihre Zahlung verbucht und Sie bezahlen mich für meine Rechtsberatung.

Eine kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nicht zulässig und auch von dieser Plattform nicht beabsichtigt.

Wenn Sie also keine weiteren Nachfragen haben, schließen Sie Ihre Frage hier durch Akzeptanz meiner Antwort. Vielen Dank!