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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Scheidungsrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  sselbständiger Rechtsanwalt
37896974
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Scheidungsrecht hier ein
Tobias Rösemeier ist jetzt online.

hallo, guten abend! ich wollte mich nur kurz erkundigen ich

Kundenfrage

hallo, guten abend!
ich wollte mich nur kurz erkundigen: ich habe mit meinem ex-mann telefonisch (mündlich) eine absprache getroffen (weil er mich wegen den mir gerichtlich zugesicherten 200 euro als unterhalt öfters belästigt hat), dass er ab jänner 2010 diesen betrag mir nicht mehr auszahlen muß.
aber jetzt (juli 2010) erkenne ich, dass ich finanziell am existenzminimum lebe. mein sohn leidet wie ich unter dem defizit.
meine frage: kann ich das entgangene geld zurückfordern, oder habe ich das recht ab nun diese 200 euro wieder monatlich zu bekommen (auch wenn ich gedenke meinen jetztigen geliebten lebenspartner zu heiraten).
mit freundlichen grüßen
daniela
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Scheidungsrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte Fragestellerin,

 

ich muss zunächst zur Klarstellung fragen, ob es sich hierbei um den Kindesunterhalt oder den Ehegattenunterhalt handelt und ob diesbezüglich ein Urteil vorliegt.

 

MfG

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

es handelt sich hiermit (200 euro) um meinen mir gerichtlich zugesprochenen ehegattenunterhalt, auf den ich seit jänner 2010 verzichtet habe, um meinen ex-mann zu besänftigen.

für meinen sohn bekomme ich monatlich 400 euro kindesunterhalt.

 

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

 

der Beantwortung Ihrer Frage stelle ich folgendes voran:

 

Aufgrund berufsrechtlicher Regelungen in Deutschland bin ich gehalten, darauf hinzuweisen, dass eine kostenlose Rechtsberatung nicht erlaubt ist. Sie haben die AGB des Portalbetreibers zur Kenntnis genommen, so dass ich davon ausgehe, dass Sie bereit sind, eine angemessene Vergütung für die untenstehende Beantwortung durch Akzeptieren zu bezahlen. Das vorangestellt möchte ich im weiteren darauf hinweisen, dass es im Rahmen dieses Mediums nur möglich ist, eine mehr oder weniger allgemeingehalte Antwort zu geben, da ich weder Einblick in Unterlagen, noch ein eingehendes Gespräch zur Sachverhaltsaufklärung führen kann. Die untenstehende Antwort dient daher der ersten rechtlichen Orientierung bzw. der Verschaffung eines angemessenen Überblicks über die rechtliche Situation und kann und soll keinesfalls die Einholung rechtlichen Rates vor Ort ersetzen.

 

Ihre Frage beantworte ich wie folgt:

 

Sie haben einen vollstreckbaren Titel. Die Absprache über den Verzicht ist nur mündlich erfolgt und müsste durch Ihren Mann nachgewiesen werden.

Solange ein Urteil in der Welt ist und nicht aufgehoben oder gerichtlich abgeändert ist, können Sie hieraus weiter fordern.

 

Wegen der beabsichtigten Heirat weise ich darauf hin, dass dann spätestens der Unterhaltsanspruch wegfällt. Dies könnte aber auch schon jetzt der Fall sein, wenn Sie eine verfestigte eheähnliche Lebensgemeinschaft führen. Dafür könnte das Verlöbnis sprechen.

 

 

 

 

 

 

 

Ich hoffe, Ihnen im Rahmen dieses Mediums einen angemessenen Überblick über die rechtliche Situation verschafft zu haben.

Bitte vergessen Sie nicht meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten. Falls Sie eine Nachfrage haben stehe ich sodann gern zur Verfügung.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.

Falls Sie keine Nachfrage mehr haben, darf ich Sie bitten, meine Antwort zu akzeptieren, damit die Frage geschlossen werden kann.

 

Vielen Dank !

Tobias Rösemeier und 4 weitere Experten für Scheidungsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

verfestigte eheähnliche Lebensgemeinschaft ? mein neuer partner ist seit ca. 1 jahr bei mir gemeldet.

gilt das als solche? wir sind bis dato nicht verlobt oder verheiratet, obwohl wir schon darüber nachgedacht haben.

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.

Da Sie von beabsichtigter Heirat sprachen, habe ich vermutet, dass die Beziehung schon länger besteht.

 

Die Gerichte gehen bei einer eheähnlichen Beziehung, die 2-3 Jahre bestanden hat, von einer Verfestigung aus. Ein Jahr reicht da noch nicht aus.

Es besteht also noch keine Gefahr.

 

MfG

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