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Rechtsanwalt Ratajczak
Rechtsanwalt Ratajczak, Rechtsanwalt
Kategorie: Scheidungsrecht
Zufriedene Kunden: 157
Erfahrung:  Diplom-Jurist
38541744
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Rechtsanwalt Ratajczak ist jetzt online.

Meine Ehefrau hat sich nach 37 Jahren Ehe im November 2004

Kundenfrage

Meine Ehefrau hat sich nach 37 Jahren Ehe im November 2004 aus eigenem Entschluß von mir getrennt. Unsere beiden Kinder sind volljährig und haben eigene Wohnungen. Der Sohn (1979 geboren) ist seit 2004 verheiratet. Meine Tochter(1982 geboren) hat studiert und lebt und arbeitet in Spanien(Mallorca).Ich habe im Juli 2006 die Scheidung eingereicht. Bis heute bin ich noch nicht geschieden. Die Gegenseite lässt immer wieder Prozesse platzen, weil denen immer wieder etwas Neues einfällt. Ich bin seit April 2009 Rentner. Im Juni 2010 bin ich 65 Jahre geworden. Jetzt wurde mir mit Zwangsvollstreckung ein Teil meiner Rente gepfändet. Meine Noch-Ehefrau ist in einem Vollzeitjob bei der Fa.Creditreform beschäftigt und hat noch nebenbei Geldeinnahmen als Turnlehrerin mit drei Turngruppen. Wie kann ich mich dagegen wehren?
Mit freundlichen Grüßen
Manfred David
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Scheidungsrecht
Experte:  Rechtsanwalt Ratajczak hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

zur Pfändung von Rente:

die Bank muss Ihnen nach EIngang der Rente die volle Verfügung über diese für 7 Tage belassen, so dass Sie Ihre zum Lebensunterhalt notwendigen Überweisungen tätigen können.


Zur Pfändung von Konten:

Ab 01.07.2010 können Sie ein Pfändungsschutzkonto haben, bei dem Ihr Pfändungsfreibetrag automatisch berücksichtigt wird und nicht mehr gepfändet werden kann. Beantrage Sie bereits jetzt bei Ihrer Bank, dass das Konto, auf das die Rente eingeht, als Pfändungsschutzkonto geführt wird.
Nicht verbrauchtes Guthaben wird auf den Folgemonat übertragen.


Zur Anpassung des Unterhaltstitels:

eine Pfändung kann nur aufgrund eines vollstreckbaren Titels erfolgen. Das müsste in Ihrem Fall ein Titel auf den Trennungsunterhalt sein.

Sie können nach § 323 ZPO eine Klage auf Abänderung des Unterhaltstitels erheben. Zuständig ist hierfür grundsätzlich das Familiengericht am Wohnsitz des Beklagten, also Ihrer Noch-Ehefrau. Dort müssen Sie die Klage einreichen.

Die Kosten richten sich nach dem Streitwert, das ist in diesem Fall die verlangte Herabsetzung für 12 Monate.

Um Nachteile für Sie zu vermeiden: Lassen Sie sich bitte unbedingt von einem im Familienrecht erfahrenen Anwalt vor Ort vertreten, da in Unterhaltsprozessen so viele Umstände eine Rolle spielen, dass es unmöglich ist, im Rahmen der Antworten hier auf alle einzugehen.



Bitte beachten Sie, dass sich auch bei kleinen Änderungen des Sachverhaltes die rechtliche Würdigung völlig ändern kann.
Weiter dient diese Antwort nur zu Ihrer ersten rechtlichen Information und kann eine fundierte Beratung durch einen Anwalt nicht ersetzen.

Ich hoffe Ihnen weitergeholfen zu haben,

vergessen Sie bitte nicht, die Antwort zu akzeptieren,

mit freundlichen Grüßen,

Rechtsanwalt Ratajczak

Experte:  Rechtsanwalt Ratajczak hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

wenn Sie noch eine Nachfrage haben sollten, beantworte ich diese gerne.

Andernfalls darf ich Sie höflich daran erinnern die Antwort bitte zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen,

Rechtsanwalt Ratajczak

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