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RASchroeter
RASchroeter, Rechtsanwalt
Kategorie: Scheidungsrecht
Zufriedene Kunden: 7722
Erfahrung:  Rechtsanwalt, Immobilienökonom, MBA, Bankkaufmann
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RASchroeter ist jetzt online.

Thema Scheidungsrecht Frau und Herr M ller sind verheiratet

Kundenfrage

Thema Scheidungsrecht:
Frau und Herr Müller sind verheiratet (Zugewinngemeinschaft). Frau Müller hat eine Wohnung in die Ehe gebracht, eine während der Ehe geschenkt bekommen und eine dritte von ihren Eltern geerbt. Frau Müller bleibt zu Hause und Herr Müller geht Arbeiten und versorgt Frau und zwei Kinder mit seinem Gehalt. Frau Müller ist psychisch nicht arbeitsfähig und auch nicht willig. Das Geld für die Wohnungen behält sie für sich. Nachdem Herr Müller in Rente geht, hält sie es mit ihm nicht mehr aus und lässt sich scheiden. Die Kinder sind mittlerweile selbstständig.
Frage1: Stimmt die Aussage im Wesentlichen: Die Rente von Herrn Müller wird geteilt, nicht aber die Wohnungen und die Erträge aus den Wohnungen von Frau Müller.
Frage2: Falls Frage 1 bejaht wird, lässt sich durch einen Ehevertrag diese Regelung außer Kraft setzen und ist eine solche Regelung grundsätzlich unwirksam?
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Scheidungsrecht
Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

vielen Dank für Ihre Anfrage,

 

die Rente wird bei einer Scheidung im Rahmen des Versorgungsausgleiches angepasst. D.h. Frau Müller erhält eine Anpassung Ihrer Rente zulasten der Rente von Herrn Müller. Der Ausgleich für die während der Ehe erworbenen Anwartschaften auf eine Versorgung wegen Alters wird von dem Familiengericht durchgeführt und bei der jeweiligen Rentenversicherung durchgeführt.

 

Die maßgebliche Ehezeit ist dabei die Zeit vom Beginn des Monats, in dem die Ehe geschlossen wurde, bis zum Ende des Monats vor Zustellung des Scheidungsantrags.

In den Versorgungsausgleich einzubeziehen sind Anwartschaften bei folgenden Einrichtungen:

  • gesetzliche Rentenversicherung
  • Beamtenversorgung
  • betriebliche Altersversorgung

 

Die Wohnungen und Erträge werden nicht geteilt. Allerdings wird bei der Scheidung ein Zugewinnausgleich vorgenommen. Das Gesetz geht davon aus, dass grundsätzlich beide Eheleute je zur Hälfte an dem Vermögenszuwachs während der Ehe teilhaben sollen. Hat während der Ehe nur ein Ehepartner Vermögen hinzubekommen und der andere keine Vermögen hinzubekommen wird das vermögen geteilt, wobei hier auch eine Zahlung in Geld möglich ist. Eine Teilung der Wohnung ist nicht erforderlich.

 

Der Zugewinnausgleich besteht nun kurz gesagt darin, dass derjenige Ehegatte, der während der Ehe mehr Vermögen hinzuerworben hat, die Hälfte der Differenz zum Vermögenszuwachs des anderen Ehegatten an diesen auszugleichen hat.

Der Ausgleich von Versorgungsbezügen und der Zugewinnausgleich kann durch einen Ehevertrag ausgeschlossen werden, wobei hier die notarielle Form erforderlich ist.

Entsprechende Unterhaltsansprüche können allerdings nicht ausgeschlossen werden.

Ich hoffe ich konnte Ihnen einen hilfreichen Überblick verschaffen.

Mit besten Grüßen

Marcus Schröter

Rechtsanwalt

Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 7 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Anfrage. Soweit keine Nachfrage besteht, denken Sie bitte noch daran die Antwort zu akzeptieren.
Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie die Beantwortung noch akzeptieren würden, soweit keine Nachfrage besteht.

Vielen Dank!
Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 7 Jahren.
Ich darf nochmal eindringlich daran erinnern, die Antwort auf Ihre Frage zu akzeptieren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

nachem die Frage geschlossen wurde, darf ich nun abschließend darum bitten die Beantwortung zu akzeptieren, da keine Nachfragen mehr bestehen.

Vielen Dank!

Verändert von Jason2016 am 26.06.2010 um 17:34 Uhr EST

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