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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Schadensersatz
Zufriedene Kunden: 26891
Erfahrung:  Rechtsanwalt im Bereich des Schadensersatzrechts
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

nachdem ich vor 6 Wochen als Deutscher von einem Österreicher auf der Skipiste umgefahren

Kundenfrage

nachdem ich vor 6 Wochen als Deutscher von einem Österreicher auf der Skipiste umgefahren wurde und u. a. eine Mehrfragmentschlüsselbeinfraktur erlitt, welche sofort operativ versorgt werden musste, stellt sich mir die Frage nach Schadenersatz/Schmerszensgeld.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Schadensersatz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Sie schreiben einfach den Unfallversursacher an und schildern ihm die erlittenen Verletzungen. Sie fügen für den Gegner eine Kopie des ärztlichen Attests bei. Setzen Sie ihm eine Frist von 14 Tagen ab Briefdatum zur Begleichung Ihrer Forderungen

Bei einer Mehrfachschlüsselbeinfraktur liegt das Schmerzensgeld etwa bei 5.000 7.000 bis etwa 7.000 EUR.

Neben dem Schmerzensgeld schuldet der Gegner noch die Heilbehandlungskosten, soweit diese nicht von Ihrer Versicherung übernommen werden und Ihren Verdienstausfall.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.


Falls Sie Rückfragen haben stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo,

gelten diese Schmerzensgeldsummen auch in Österreich oder sind dort andere Auslegungen der Schmerzensgeldsumme zu erwarten und von welchen Faktoren ist generell die Höhe eines Schmerzensgeldes abhängig (ich bin jetzt z. B. mehrere Wochen von der Restaurierung meines alten Holzbootes abgehalten worden, aber die Scheunenmiete läuft weiter; außerdem ist unser Badezimmer seit Wochen im Rohbauzustand, da ich mit der Renovierung nicht weiterkomme, die Gartenarbeit bleibt liegen etc.) oder bemisst sie sich ausschließlich von med. Faktoren wie Schmerzen, ausprägung der neurologischen Defizite im OP-Bereich etc..

Macht es Sinn, erst den Verursacher selbst anzuschreiben ohne RA, oder sollte man einen RA (aus Österreich?) hinzuziehen (und wer übernimmt dann diese Kosten?)

Wann sollte man diese Forderungen stellen (es ist ja noch nicht abzusehen, wie diese Verletzung sich weiterhin auswirkt (Metallentfernung, Komplikationen oder gar Spätfolgen)?

Grüße,

R. Evermann
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Die Schmerzensgeldbeträge sind in Österreich tendenziell identisch, meiner Erfahrung nach allenfalls 10% geringer.

Für die Bemessung des Schmerzensgeldes ist der Heilverlauf, die Zeit der Arbeitsunfähigkeit, die Frage ob weitere Operationen erfoderlich sind, usw ausschlaggebend. Weniger bedeutsam ist, ob Ihre Freizeitaktivitäten dabei auf der Strecke bleiben. Dies wird über die Frage der Arbeitsunfähigkeit berücksichtigt.

Es macht durchaus Sinn den Schädiger selbst mit der Aufforderung zu zahlen anzuschreiben. Sollte dieser sich weigern, so sollten Sie einen österreichischen Kollegen hinzuziehen. Die Kosten werden dabei vom Schädiger übernommen.

Sollte es zu Komplikationen kommen, so kann dies in einem weiteren Schmerzensgeld berücksichtigt werden.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.


Falls Sie Rückfragen haben stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt