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Rechtsanwalt Newerla
Rechtsanwalt Newerla, Diplom Jurist
Kategorie: Allgemein
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt
26039601
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Schadensersatz hier ein
Rechtsanwalt Newerla ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe eine Frage zum Thema

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe eine Frage zum Thema Verbraucherschutz.
Szenario in Kürze: für einen Umzug innerhalb von Husum (ca 200m Luftlinie mit zwischenzeitiger Einlagerung von 2 Monaten (28.10-22.12) erhalte ich von der ortsansässigen Speditionsfirma Nicolaysen einen Kostenvoranschlag von 1200 Euro. Die Möbel werden abgeholt (20Fuß Container-LKW), Barzahlung bei Abholung, diese wird durch den Kolonnenführer quittiert, Durchschlag liegt vor, Packliste war von mir bereits erstellt worden und vom Kolonnenführer übernommen. Bei Auslieferung + stichpunktartiger Öffnung der Kisten stelle ich fest, daß einige Behälter mit Flüssigkeiten (Putzmittel etc) tiefgefroren sind, gehe daher davon aus, daß keine sachgerechte Lagerung in klimatisierten Räumen stattgefunden hat sondern das Umzugsgut sich für den Zeitraum der Lagerung draußen im LKW befunden hat. Da ich mehr als 50Gemälde habe und mich um deren Zustand sorge rufe ich die Firma an: es wird mir gesagt, das Gut sei am Vorabend umgeladen worden und letztendlich hätte man ja Minusgrade. Da ich keinen Gegenbeweis habe (und letztlich auch kein weiterer Schaden am Umzugsgut vorliegt) muß ich das akzeptieren. Fünf Minuten später spricht mich der Kolonnenführer an und sagt, es seien noch 519 Euro fällig. Da ich für den Umzug bereits bezahlt habe rufe ich erneut die Firma an. Das Entladen des LKWs wird pausiert. Eine Repräsentantin der Firma, Frau Müller, kommt vorbei, ich schildere ihr den Sachverhalt. Sie fragt mich nach der Rechnung. Ich sage ihr, sie wurde mir via email zugeschickt, ich hatte sie ausgedruckt und unterschrieben zurückgeschickt. (Im Kopf des Schreiben stand Angebot/Rechnung). Sie fragt mich, ob ich ihr die email zeigen könnte, ich sagte ihr mein Notebook befünde sich in meiner vorübergeheden Ferienwohnung, da ich es im während des Umzuges nicht in dem Chaos herumstehen lassen will. Sie fragt mich, ob ich es holen könne, was ich dann auch tue (ca 20 Minuten Fußmarsch jeweils hin und zurück). Während des Rückweges kommt schon ein ungeduldiger Anruf, ob ich denn auch noch mal auftauchen würde. Wenige Minuten später bin ich zurück, zeige ihr die Mail und mache die Bemerkung, daß das Beibringen der Papiere ja wohl eher ihre als meine Aufgabe sei und meine Stunde als Ärztin 80 Euro koste, die ich ihr gegebenfalls gerne vom Rechnungsbetrag abziehen würde. Woraufhin die schnippische Antwort der Sekretärin kam: und mein Stundenlohn sind 90 Euro... Sie liest sich die Email durch und sagt: ja, das war ja aber nur das Angebot, nicht die endgültige Rechnung. Wir einigen uns, daß ich die 519 Euro vorbehaltlich bezahle, um meine Sachen zu bekommen und mir vorbehalte, die Angelegenheit durch einen Anwalt zu prüfen. Gehe zur Bank, hebe 500 Euro ab (mein tägliches Limit) und komme zurück. Frau Müller ist zwischenzeitlich verschwunden. Es wird mit dem Ausladen weitergemacht, kurze Zeit später kommt der Kolonnenführer und will von mir eine Unterschrift haben, daß ich das Umzugsgut erhalten habe. Zu dem Zeitpunkt befan sich jedoch die Häfte des Umzugsgutes noch im LKW (Sofa, Kleiderschrank, Bett, Truhe, Lampen, Kartons und Gemälde). Ich antworte, daß ich das erst unterschreibe, wenn ich das Gut tatsächlich in meinem Haus habe. Daraufhin der Kommentar: gut, dann fahren wir jetzt weg... (Nötigung! )Ich gehe zusammen mit meinem Freund (der das ganze Drama bezeugen kann, ebenso wie zwei Parkettleger, die in meiner Wohnung werkelten) , ich stelle mich vor den Wagen, er sich dahinter, und rufe die Polizei. (Interessanterweise war der Kommentar der Polizei auf meine Schilderúng hin: nun sein sie doch nicht so kompliziert...woraufhin ich entgegnete ich würde nur mein Eigentum vor der Entwendung schützen und wahrscheinlich wäre ich dann nicht mehr kompliziert, wenn ich mich vom LKW überrollen ließe) Polizei erscheint, der Fall wird aufgenommen, inzwischen taucht Frau Müller wieder auf, man einigt sich, daß mir die Möbel ausgellifert werden und ich die 519 Euro bezahle. ich gehe hoch in die Wohnung, hole das Geld, die Polizei ist weg, ich übergebe das Geld Frau Müller, diese meint daraufhin: sie wüsse ja nicht, wie ich auf die 519 Euro käme, inzwischen seien es 1080 Euro. Ich frage sie, wie sich dieser Betrag denn zusammensetzen würde: sie präsentiert mir einen handschriftlichen Schrieb (wohl gemerkt, nichts war auf ofiziellem Firmenpapier) 3 Stunden a 90 Euro für ihren Zeitaufwand, die Zurücknahme der kulanten 2 Tage Lagerung im Oktober (die schriftlich im Vertrag vereinbart waren) sowie die Zeit, die durch die Verzögerung verstrichen ist. Ich habe ihr daraufhin die 519 Euro weder aus der Hand genommen (selbst wenn ich es gewollt hätte, hätte ich an einem Mitwoch nachmittag bei geschlossenen Banken nicht mehr Geld abheben können als ich es so schon getan habe), und der LKW fährt samt mgenanntren Sachen ab. Am 4.1.erhalte ich eine Rechnung von zusätzlich 1466 Euro, ua 3x50(!!) Euro für Frau Mülller etc. Wie gehe ich hier am besten vor? Provinzposse oder Fall für WISO?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Schadensersatz
Experte:  Rechtsanwalt Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:



Meines Erachtens ist dieses ein Fall für den Rechtsanwalt. Sie haben sich schon vollkommen richtig verhalten, dass sie die Rechnung zumindest die weiteren Nachforderungen nicht anstandslos bezahlt haben.

 

Sie sollten der Rechnung nachweisbar (per Einschreiben) widersprechen und einen im Vertragsrecht erfahrenen Kollegen vor Ort mit der Wahrnehmung ihrer rechtlichen Interessen beauftragen.

 

Sie haben hier einen Werkvertrag im Sinne von Paragraph 631 BGB mit der Firma geschlossen. Aufgrund des Vertrages sind sie lediglich verpflichtet die vereinbarte Vergütung zu zahlen. Sollte die Firma sich verkalkuliert haben und beispielsweise den Arbeitsaufwand bei Erstellung des Angebotes falsch bemessen haben, so ist dieses grundsätzlich nicht ihr Problem.

 

Die nachträglichen Forderungen können sie also zurückweisen. Sie sind lediglich zur Zahlung des ursprünglich vereinbarten Betrages verpflichtet.Diese sollten Sie der Firma mitteilen.

 

Die übrige Forderung wird die Firma voraussichtlich nicht durchsetzen können. Die Firma muss nicht beweisen, dass ein Rechtsgrund besteht, um diese Mehrkostenersatz zu verlangen. Dieses weiterer beispielsweise dann der Fall, wenn sie sich zur Tragung dieser Kosten verpflichtet haben. Dieses wird die Firma aufgrund ihrer Schilderung nicht nachweisen können.

 

Ein anderer Aspekt ist mir auch noch aufgefallen. Ihr Eigentum scheint sie nicht sachgemäß transportiert und gelagert worden zu sein. Sollte ihr Eigentum (zum Beispiel die Gemälde) aufgrund der nicht sachgerechten Beförderung einen Schaden erlitten haben, so haben sie gemäß Paragraph 280 BGB einen entsprechenden Schadensersatzanspruch gegen die Firma.



Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Eine Akzeptierungspflicht besteht auch dann, wenn die Antwort Ihnen vom Ergebnis nicht zusagt. Die Zufriedenheit bedeutet vielmehr, dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Dienstagnachmittag!



 

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]
Fax.0471/140244



Experte:  Rechtsanwalt Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness , sondern ist auch Gegenstand der AGB, die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie auf das grüne Feld "akzeptieren" direkt unter meiner Antwort klicken.



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Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Rechtsanwalt Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

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Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

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