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Rechtsanwalt Newerla
Rechtsanwalt Newerla, Diplom Jurist
Kategorie: Schadensersatz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt
26039601
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Schadensersatz hier ein
Rechtsanwalt Newerla ist jetzt online.

ich habe vor ca. zwei Jahren einen Kredit beantragt von 100000.-

Kundenfrage

ich habe vor ca. zwei Jahren einen Kredit beantragt von 100000.-€ für eine Renovierung
eines Einfamilienhauses das meiner Lebensgefährten und Ihrer Schwester gehört.
Meine Lebensgefährtin war ohne Einkommen.Ich war 66 und bekomme 540€ Rente.
Meine Lebensgefährtin bekommt noch keine Rente. Ich war seinerzeit im Ausland beschäftigt aber nur kurzzeitig.Die Bank hat mir ohne Sicherheiten den Kredit
bewilligt.Wir sind in keiner weise wie wir heute wissen richtig beraten worden.Kann ich die Bank für falsche Beratung haftbar machen?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Schadensersatz
Experte:  Rechtsanwalt Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,



vielen Dank für Ihre sympathische Anfrage, die ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworten möchte:





Dass die Bank keine Sicherheit genommen hat ist meiner Erfahrung nach eher positiv. Sollte sich beispielsweise eine andere Person verbürgt haben oder auf ein anderes Grundstück zur Sicherung dieses Darlehens eine Hypothek oder Grundschuld eingetragen worden seien, könnte die Bank in dem Fall, dass das Darlehen nicht pünktlich gezahlt wird nach einer entsprechenden Mahnung Zwangsvollstreckungsmaßnahmen einleiten.



Hierbei handelt es sich grundsätzlich um Vertragsfreiheit. Eine falsche Beratung wegen einer fehlenden Sicherheit ist definitiv nicht gegeben.



Sollten Sie aber falsch beraten worden seien, also insbesondere die Voraussetzungen dafür vorliegen, dass sie auch damals die niedrigeren Kredit hätten bekommen können, was ja eigentlich schon der Logik entspricht, dann könnten sie gegebenenfalls den Darlehensvertrag wegen arglistiger Täuschung gemäß Paragraph 123 BGB anfechten. In diesem Fall wäre der vollständige Vertrag rückabzuwickeln. Dieses würde auch bedeuten, dass sie den kompletten Darlehensvertrag zurückgeben müssten, was im Ergebnis wahrscheinlich unmöglich ist beziehungsweise zu erheblichen Komplikationen führen würde.



Sofern sie aber die falsche Beratung beweisen können und ihnen hierdurch ein Schaden entstanden sein sollte, hat ihnen die Bank insoweit selbst verständlich Schadensersatz gemäß Paragraph 280 BGB zu leisten.



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Mittwochvormittag!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]

Fax.0471/140244









Experte:  Rechtsanwalt Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness , sondern ist auch Gegenstand der AGB, die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie auf das grüne Feld "akzeptieren" direkt unter meiner Antwort klicken.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

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