So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RAKRoth.
RAKRoth
RAKRoth, Rechtsanwalt
Kategorie: Schadensersatz
Zufriedene Kunden: 3516
Erfahrung:  zertifizierter Testamentsvollstrecker
35468264
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Schadensersatz hier ein
RAKRoth ist jetzt online.

Hallo! wenn durch beh rdenwillk r b.z.w.unverm gen der beh rde

Kundenfrage

Hallo! wenn durch behördenwillkür b.z.w.unvermögen der behörde mir ein schaden (verdienst-
ausfall ) zugefügt wurde ,kann ich da die verandwortlichen auf schadensersatz
verglagen ? wenn ja, wie hoch ist die warscheinlichkeit zu gewinnen ?
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Schadensersatz
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte.

Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, so dass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

Dies vorausgeschickt wird das Folgende ausgeführt:

Grundsätzlich ja. Dies ergibt sich insoweit aus § 839 BGB (Haftung bei Amtspflichtverletzung).

Verletzt ein Beamter vorsätzlich oder fahrlässig die ihm einen Dritten gegenüber obliegende Amtspflicht, so hat er dem Dritten den daraus entstehenden Schaden zu ersetzen.

Die Ersatzpflicht tritt allerdings nicht ein, wenn der Verletzte vorsätzlich oder fahrlässig unterlassen hat, den Schaden durch Gebrauch eines Rechtsmittels abzuwenden, vgl. § 839 Abs. 3 BGB.

Wenn in Ihrem Fall der Verkauf der Zufahrt durch die Behörde als Amtspflichtverletzung gesehen werden kann, hätten Sie gegen diese Maßnahme Rechtsmittel einlegen müssen.

Da nach Ihrem Sachvortrag von dem Gebrauch eines Rechtsmittels nicht auszugehen ist, da der status quo seit 10 Jahren gegeben ist, sind die Erfolgsaussichten einer Haftungsklage aus § 839 BGB verschwindend gering.


Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte.

Mit freundlichen Grüßen
K. Roth
- Rechtsanwalt und zertifizierter Testamentsvollstrecker -

Rechtsanwaltskanzlei K. Roth
[email protected]
www.kanzlei-roth.de

Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

ich darf höflich daran erinnern, meine Antwort zu akzeptieren.


Ähnliche Fragen in der Kategorie Schadensersatz