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webpsychiater, Dr
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1617
Erfahrung:  Ärztlicher Psychotherapie (Verhaltenstherapeie
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Mein Sohn, 33, hat die Diagnose F43.2 erhalten. Er ist

Diese Antwort wurde bewertet:

Mein Sohn, 33, hat die Diagnose F43.2 erhalten . Er ist vollkommen durch den Wind. Will Gott und die Welt verklagen, zweifelt alle Gesetze an und hagelt keine Termine ein. Er wurde von seinem Arbeitgeber entlassen, weil er mehrfach die Krankmeldungen nicht abgeben hat. Für meinen Sohn ist das alles Mobbing und er schreibt ellenlange Briefe an das Arbeitsgericht . Ich kann seinen Chef verstehen, da er seit mindestens einem Halben Jahr sehr seltsame Vorstellungen hat. Er beobachtet staendig seine Umgebung , schaut in alle Eckeund an die Decke, da er glaubt, dass er ueberwacht wird. Er laeuft immer wie ein Tiger im Kaefig auf und ab. Saemtliche Briefe von der Krankenkasseund so zerreißt er, so dass auch das Krankengeld nicht bezahlt wird. Trotzdem bestellt er im Internet sinnlose Sachen. Er ist seiner Meinung nach nicht krank sondern alle anderen und ich bin nur hinter seinem Geld her, obwohl ich in letzter Zeit fast alles bezahle. Er hat eine eigene Wohnung. Wie soll ich mich verhalten. Er lässt sich von mir nicht helfen, da er keine Hilfe braucht. Früher war er sehr strebsam und zuverlässig und wir hatten immer ein gutes Verhältnis.

Guten Tag!
Vielen Dank für Ihre Anfrage. Die Diagnose Anpassungsstörung (F43.2) erscheint mir ziemlich unzutreffend. Ich kann natürlich nicht Online eine Diagnose stellen.

Aber Sie sollten versuchen, über den Sozialpsychiatrischen Dienst am Gesundheitsamt am Wohnort ihres Sohns eine Beratung zu erhalten. Ggf. auch mit dem Ziel, dass er von einem Psychiater oder Sozialarbeiter aufgesucht wird.

Die Beschreibung klingt eigentlich mehr nach einer Psychose aus dem Formenkreis der Schizophrenie. Vielleicht aber auch eine Persönlichkeitsstörung (z.B. paranoide oder schizoide Persönlichkeitsstörung).

Eigentlich bräuchte er eine gesetzliche Betreuung. Das wird aber über ein Betreuungsgericht entschieden und eigentlich auch nur mit Einwilligung ihres Sohnes gemacht. Da er aber (wahrscheinlich krankheitsbedingt) keine Einsicht hat, wird das ggf. auch gegen seinen Willen passieren. Wenn man die Gefährdung nachweisen kann.

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