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Johann Schweißgut
Johann Schweißgut, Diplom Psychologe
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1149
Erfahrung:  Verhaltenstherapeut, Systemischer Berater und Coach, Supervisor
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Johann Schweißgut ist jetzt online.

Ich habe Angst zur Arbeit zu gehen. Ich habe Angst mit hartz

Kundenfrage

Ich habe Angst zur Arbeit zu gehen. Ich habe Angst mit hartz 4 Kunden zu arbeiten. Mit Flüchtlingen, Kranken, hilfsbedürftigen. Ich kann im Moment nicht im sozialen Bereich arbeiten. Der AG hat für mich nichts anderes ausser Arbeit mit Menschen. Ist ja logisch. Bin seit 8 Wochen krankgeschrieben nachdem ich meinen krebskranken Papa verabschieden musste. Vor 16 Jahren starb mein kleiner bruder an hirntumor. Ich sehe nur noch krebskranke um mich herum. Kann trotz citalopram kaum durchschlafen. Kann arbeitslose Kunden nicht beraten. Ich kann nicht tmit Menschen arbeiten will ich tief in der Trauer stecke. Habe selbst Riesen Angst an Krebs zu erkranken. Was soll ich als Sozialarbeiterin jetzt machen? Ich brauche Zeit. Aber wie vermittlere ich das dem Arzt? Oder dem Angestellten der AOK dass man mich bitte in ruhe lässt und bloß nicht auf Menschen losschickt?Bei der AA wurde mir gesagt dass ich erst bei drohender Kündigung alg 1 beantragen soll. Ich bin aber momentan total unfähig
Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Psychologie
Experte:  Johann Schweißgut hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, vielen Dank, ***** ***** sich mit Ihrer Frage justanswer anvertrauen. Mein Name ist Johann Schweißgut

Experte:  Johann Schweißgut hat geantwortet vor 1 Monat.

Es hat Sie wirklich sehr schwer erwischt: Angst vor Menschen, vor der Arbeit, vor Krankheit. Mir scheint, vor lauter Angst sind Sie wie gelähmt.

Es ist gut, das Sie bald einen Termin bei einem Psychotherapeuten haben. Sie brauchen dringend diese Hilfe.

Dem Angestellten der AOK können Sie das nicht vermitteln, das ist wahrscheinlich ein Verwaltungsmensch, der nur das Geld der KK zu verwalten hat. Wichtiger ist Ihr Arzt und demnächst Ihr Psychotherapeut.

Offenbar hat der Tod Ihres Papa Sie vollkommen aus der Bahn geworfen. Das war ja nach dem Tod Ihres Bruders der zweite Krebs-Tote in Ihrer Familie. Das ist sehr schwer zu verkraften.

Sie sollten sich auf den baldigen Termin beim Psychotherapeuten konzentrieren. Wenn die AOK von diesem Termin weiß, wird sie Sie vorerst in Ruhe lassen.

Ich wünsche Ihnen alles Gute