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webpsychiater
webpsychiater, Dr
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1530
Erfahrung:  Ärztlicher Psychotherapie (Verhaltenstherapeie
88574332
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ich hätte eine Frage zur psychologischen Entwicklung meines

Kundenfrage

ich hätte eine Frage zur psychologischen Entwicklung meines Sohnes. Er ist 13 Jahre alte und hat einen schweren Herzfehler, weshalb er auch dreimal operiert wurde. Es geht ihm aber sehr gut und körperlich entwickelt er sich ebenfalls sehr gut.
Was uns Probleme bereitet, ist seine psychologische Entwicklung. Schon immer war er ein schwieriges Kind(Schreikind), Entwicklungsverzögerung, Sprachverzögerung, lernte ebenfalls verzögert das Laufen…
Auch hatten wir in der Vorkindergartenzeit erhebliche Probleme ihn in einer Spielgruppe unterzubringen, da er dort z.B die Kinder alle umschubste oder deren Sachen kaputtmachte.
Im Kindergarten hatten die Erzieher ebenfalls Probleme mit ihm. Da schien es aber so zu sein, das sie ihn irgendwann einfach sich selber überließen und es aufgaben ihn erziehen zu wollen
Nach dem Kindergarten kam er in eine Förderschule, wo die Lehrer ebenfalls meinten, das er erhebliche Probleme hätte sich zu integrieren und sie in der ersten Zeit gar nicht wussten, ob sie es schaffen würden ihn in der Gruppe unterzubringen.
Zu Sachen die er gerne macht, wie Leute ärgern, beleidigen, sich in der Gruppe nicht anpassen und „sein eigenes Ding machen“ sowie mit anderen kämpfen kommt dazu das er zwar mittlerweile gut sprechen kann sich aber teilweise nicht altersgemäß ausdrücken kann. Auch empfindet er scheinbar keine Traurigkeit. Es macht ihm nichts aus wenn er gemobbt wird oder wenn er in einer Gruppe von Kindern abseits alleine sitzt, weil keiner Lust auf ihn hat. Ich habe ihn so gut wie nie traurig gesehen. Oft aber sehr wütend und schreiend.
Auch ist es extrem schwierig ihn zu irgendetwas zu bringen. Sein Lieblingswort ist „Nein“. Er widersetzt sich allen, wozu er keine Lust hat und scheut dabei keine Konfrontation. Auch schreit er dann und manchmal fängt er auch an uns zu beleidigen.
Alleine Lernen gibt es nicht. Ständig müssen wir dabeisitzen und ihn antreiben. Von allein macht er nichts. Auch redet er oft mit uns, als ob er ein Baby wäre (Babystimme, Babyverhalten)
Dementsprechend haben wir das Problem, dass er keine richtigen Freunde hat. Die einzigen „Freunde“ kommen dadurch zustande, das er mit den Kindern der Freundinnen meiner Frau spielt. Alleine kriegt er keine Freundschaft hin.
Wir waren mittlerweile bei drei Psychologen, keiner konnte und helfen. Beim letzten Psychologen wurde eine ausführliche Analyse gemacht. Dabei kam raus das er wahrscheinlich einen leichten Aspergersyndrom hat und noch etwas, sie könnten dies aber nicht eindeutig klassifizieren.
Mittlerweile ist er in einer normalen Gesamtschule und er gefällt ihm dort.
Frage: Was können wir tun, das er sich normal benimmt? Mit den Standard Erziehungsmethoden hat es bisher nicht geklappt.

Gepostet: vor 15 Tagen.
Kategorie: Psychologie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 15 Tagen.

Guten Abend

Aus der Ferne ist es nicht so einfach zu beantworten.
3 Varianten / Ideen sind ja naheliegend

1. Die psycho-soziale Entwicklung ist durch die körperlichen Handicaps und Schutz / Angst der Bezugspersonen anders als bei anderen Kids

gewesen

2. Es liegt - wie vermutet - eine Asperger-Disposition vor. Ehrlich gesagt : Das klingt jetzt erstmal nicht so für mich eigentlich nicht so. Eher würde ich an

3. Eine Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörung / ADS / ADHS mit zusätzlicher Störung mit oppositionellem Trotzverhalten.

Wichtig wäre, dass Ihr Sohn einmal sehr gründlich von entsprechenden Fachleuten untersucht wird. Also auch eine Intelligenztestung bzw. neuropsychologische Diagnostik.

Dazu wäre schon wichtig, was der letzte Psychologe herausbekommen hat.

Hat Ihr Sohn eine Schulbegleitung ? Wird sonst eine Förderung und ggf. Medikation gemacht ?

Ich empfehle gerne, diese Kids zu Freizeiten für Kinder mit Asperger / ADHS zu schicken. Beispielsweise www.tokollive.de in Laubach

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Hallo, er hat weder eine Schulbegleitung noch eine Medikation. Koennen Sie uns Rueckmeldung geben, wie man solche Kinder erzieht? Gibt es vielleicht Buecher, die einem hier weiterhelfen koennen?
Einen Intelligenztest hatte er vor einigen Jahren gemacht. Dumm scheint er nicht zu sein. Aktuell schreibt er in der Schule fast durchweg zweien.
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 12 Tagen.

Es ist ja keine Frage der Intelligenz. Ich empfehle gerne ein Elterntraining des Kolleg Dat in Münsingen inSüddeutschland. Von Frau Neuhaus gibt es dazu auch ein Buch. Erstmal müsste aber die Diagnostik richtig erfolgen