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Johann Schweißgut
Johann Schweißgut, Diplom Psychologe
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1006
Erfahrung:  Verhaltenstherapeut, Systemischer Berater und Coach, Supervisor
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Johann Schweißgut ist jetzt online.

Ich bin eine Frau, 49, lebe in einer Großstadt und bin

Kundenfrage

ich bin eine Frau, 49, lebe in einer Großstadt und bin angestellte Architektin. Ab ca. 2000- 2008 wurde ich wegen schwerer Depressionen behandelt. Ich hatte schock-belastete Psycho-Analysen, die einiges erklärt, aber mich nicht lebensfähiger gemacht haben. Ich empfinde meinen Alltag als sehr belastend. Seit 2000 nehme ich ein Antidepressivum in einer geringen Dosierung, als "Sicherheit". Da ich mich nicht in der Lage fühle, meine Lebensumstände zu ändern (insbesondere Beruf, aber wahrscheinlich auch eine gute Portion Einsamkeit) trinke ich zu viel Alkohol hinzu, und das macht mir langsam Angst. Ich habe keine verlässliche Hausärztin und die Wartezeiten bei einem Psychiater betragen 6 Monate. Ich habe das Gefühl, dass ich abgleite, ich habe einige Jahre "Lebenskampf" hinter mich gebracht, wie ich während der Depression dachte, aber ich sehe mich nicht in der Lage, den Alltag nach meinen Therapien ohne gesundheitliche Einbußen zu meistern. Seit 2008 sind jetzt auch wieder 10 Jahre, in denen ich nur "durchhalte", vielleicht nicht mehr schwer krank, aber mit unglaublicher Mühe. Ich habe meine Arbeitszeit reduzieren können, was schon etwas hilft, denn wenn ich zu Hause bin, geht es mir gut. Aber ich KANN eigentlich nicht mehr. Ich kann dieses "korrekte" Leben nur noch mit Mühe meistern, ich weiß auch gar nicht mehr, wofür. Ich habe seit 2000 (sic) eigentlich mit niemandem mehr geredet, ich weiß nicht mehr, wohin mit mir, und der ganzen Welt war und ist das egal. Ich finde keinen Halt mehr...! Wohin kann ich gehen? Ich sehe nur noch den Weg, mich möglichst allen Fremd-Beeinflussungen zu entziehen, ich möchte vor allem nicht mehr arbeiten! Wer kann mir helfen, wo gibt es Beratung? Werde ich in Armut fallen?

Gepostet: vor 2 Monaten.
Kategorie: Psychologie
Experte:  Johann Schweißgut hat geantwortet vor 2 Monaten.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, vielen Dank, ***** ***** sich mit Ihrer Frage justanswer anvertrauen. Mein Name ist Johann Schweißgut

Experte:  Johann Schweißgut hat geantwortet vor 2 Monaten.

Guten Morgen,

die Geschichte, die Sie über Ihr Leben seit 2000 beschreiben, scheint mir außerordentlich belastend und für Sie kaum zu ertragen. Wenn Sie jetzt Hilfe durch Beratung suchen, ist das ein wichtiger Schritt hin zu einer wenigstens kleinen Erleichterung.era

Sie fragen, wohin Sie sich wenden können.

Sie waren ja wohl schon mal in einer Psychotherapie. Wie weit ist der*die damalige Therapeut*in für Sie noch ansprechbar? Da sind sie bekannt, deshalb kann man Ihnen da vielleicht am schnellsten helfen.

Außerdem gibt es in Ihrer Stadt sicher Beratungsangebote, z.B. Sozialberatung, der Wohlfahrtsverbände, der Diakonie oder Caritas oder Arbeiterwohlfahrt. Das ist in der Regel eine umfassende Beratung und für Sie kostenlos.

Offenbar haben Sie keine privaten Kontakte, Sie sprechen von Einsamkeit. Wie steht es mit Ihrer Herkunftsfamilie? Haben Sie da Konakte, die Sie vielleicht ein wenig intensivieren könnten? Das könnte ein kleiner Schritt aus der Einsamkeit heraus sein.

Können Sie noch etwas darüber erzählen, was Sie so sehr in die Einsamkeit geführt hat?

Freundliche Grüße

Experte:  Johann Schweißgut hat geantwortet vor 2 Monaten.

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