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Johann Schweißgut
Johann Schweißgut, Diplom Psychologe
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1087
Erfahrung:  Verhaltenstherapeut, Systemischer Berater und Coach, Supervisor
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Johann Schweißgut ist jetzt online.

Ich bin 22 Jahre alt. Ich war über 2 Jahre lang in

Kundenfrage

ich bin 22 Jahre alt. Ich war über 2 Jahre lang in Theraphie, wegen meiner Homosexualität. Meine Pyschologin zeigte mir damals den Schatten (Homosexuell), dieser Schatten hat ja wie mir bekannt ist jeder Mensch, dem seine eigenen Persönlichkeitsanteile peinlich sind. Nach ca 2 Jahren habe ich dann meine Homosexualität ausprobiert mit einem Jungen. Wir hatten Sex mit Kondom jedoch Oral ohne Kondom. Ich fing wie zu beginn der Theraphie an mir komische Gedanken zumachen und starke Selbstkritik auszüben an mir. Ich bekam plötzlich wieder Todesangst. Nach ein paar weiteren Stunden zeigte mir meine Therapeutin plötzlich den Schatten Hiv. Ich habe 8 Hiv Tests in vorgegebenen Abständen gemacht. Alle waren negativ. Ob der Junge infiziert war, weiß ich nicht. Irgendwann ging es soweit, dass ich in die Pyschatrie gekommen bin. Dort wurde ich dann mit Tabletten behandelt. Heute geht es mir Gott sei Dank wieder gut. Ich kann wieder alles machen und ein normales Leben führen. Meine Frage wie kann es sein, dass ich den Schatten Hiv gesehen habe, obwohl ich nicht Hiv positiv bin? Mfg

Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Psychologie
Experte:  Johann Schweißgut hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrter Kunde,

guten Abend und vielen Dank, ***** ***** sich mit Ihrer Frage justanswer anvertrauen.

Dieser Schatten, von dem Sie sprechen, kann eine "reale" verborgene Seite des Menschen sein oder er kann etwas "Unreales" sein, vor dem der Mensch Angst hat.

Es ist ja durchaus naheliegend, im Zusammenhang mit sexuellen Kontakten (auch oralen) und vor allem homosexuellen Kontakten wegen HIV besorgt zu sein. So ein Gefühl kann zunächst unbewusst auftreten. Aber es kann Angst auslösen und dann zu starken weiteren Reaktionen im Fühlen und Denken führen. Und das obwohl es nicht zu einer realen Infektion gekommen ist.

Der "Schatten" ergibt sich so aus der Sorge und Angst von einer Infektion.

Ich denke, Sie können auch glücklich darüber sein, dass Sie nicht HIV-positiv sind.

Rückfragen beantworte ich selbstverständlich gern.

Ich wünsche Ihnen alles Gute.