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Johann Schweißgut
Johann Schweißgut, Diplom Psychologe
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1006
Erfahrung:  Verhaltenstherapeut, Systemischer Berater und Coach, Supervisor
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Johann Schweißgut ist jetzt online.

Ich möchte einmal mein Problem stellen. Ich bin 30 Jahre alt

Kundenfrage

ich möchte einmal mein Problem stellen.
Ich bin 30 Jahre alt und verheiratet. Seit 5 Monaten geht es mir schlecht. Alles fing mit 8 Wochen psychischer Übelkeit an, in der stationären Behandlung habe ich Sertralin und Mirtazapin als Medikation erhalten, damit fingen meine Gedankenschleifen bzgl. Schuldgefühle an. Das ich das Duschgel einer Mitpatientin benutze etc. Ich habe dann in eine Tagesklinik gewechselt, dort habe ich einen Mann kennen gelernt er hat drei Kinder und ist verheiratet. Wir haben etwas miteinander gehabt. Meinen Mann habe ich es gesagt. Meinen M***** *****ebe ich nicht mehr, das Problem ist seit dem ich mich trennen will, denke ich das ich alle ausnutze die mich unterstützen und über den besagten Mann, das er nichts richtig in seinem Leben erreicht hat und ich keine Gefühle empfinde. Ich weiss nicht mehr was mit mir los ost. Seit dem Wochenende bin ich nur noch angespannt, bekomme nicht richtig runter. Ich habe das Gefühl das alles schlimmer wird. Meine Frage ist, was könnte ich haben.
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Psychologie
Experte:  Johann Schweißgut hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrte Kundin,

guten Tag und vielen Dank, ***** ***** sich mit Ihrem Problem justanswer anvertrauen.

Sie beschreiben, dass es Ihnen sehr schlecht geht. Sie leiden unter psychischer Übelkeit, haben Gedankenschleifen, die Sie belasten, Ihre Gefühle haben sich geändert, Sie sind sehr angespannt.

Sie sagen, diese Probleme haben vor 5 Monaten begonnen.

Darf ich noch etwas nachfragen?

Was hat sich vor 5-6 Monaten sonst noch in Ihrem Leben geändert?

Wie lange sind Sie schon mit Ihrem Mann verheiratet?

Sie haben offenbar keine Kinder - haben Sie einen Kinderwunsch?

Vielen Dank ***** ***** für Ihre Ergänzungen und freundliche Grüße.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
In meinem Job war viel Stress. Die Medikamente schlagen bei mir nicht an. Ein Kinderwunsch besteht derzeit nicht.
Experte:  Johann Schweißgut hat geantwortet vor 1 Jahr.

Vielen Dank.

Darf ich noch etwas fragen?

Wie lange sind Sie mit Ihrem Mann verheiratet?

Können Sie noch ein wenig von Ihrer Herkunftsfamilie erzählen? Aus wem besteht die Familie? Wie ist Ihr Kontakt zu Angehörigen? Gab es in Ihrer Familie wiederkehrende oder chronische Krankheiten oder psychische Auffälligheiten?

Vielen Dank ***** *****

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Ich bin seit 8 Jahren verheiratet. Meine Familie ist deutsch und teilweise mit russischen Wurzeln. Meine Mutter hat Morbus Chron und Astritis. Mein Kontakt zu Angehörigen ist relativ gut. Zu meinen Eltern habe ich nicht das beste Verhältnis. Ich denke ja die ganze Zeit das ich Sie ausnutze. Bei dem neuen Mann, den ich kennen gelernt habe ist es so, das ich von ihm denke das er nicht viel erreicht hat und ich Probleme damit habe. Das er Kinder hat. Ich weiss echt nicht was mit mir los ist. Vorher konnte ich mich gut auf ihn einlassen, jetzt nicht mehr. Ich habe in seiner Gegenwart sogar etwas Angst und hasse mich dafür das ich so denke.
Experte:  Johann Schweißgut hat geantwortet vor 1 Jahr.

Ich weiß nicht, ob ich Sie richtig verstanden habe:
Sie sind 8 Jahre mit Ihrem Ehemann verheiratet, haben in der Tagesklinik vor wenigen Monaten einen anderen Mann kennen gelernt und hatten etwas mit ihm, das war schön für Sie, dann änderte sich Ihre Beziehung zu diesem "Tagesklinik-Mann", Sie können sich nicht mehr auf ihn einlassen, haben in seiner Gegenwart Angst.

Ihre Eltern sind "Russlanddeutsche" mit russischen und deutschen Wurzeln.

Habe ich das so richtig verstanden?

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Meine Mutter hat russische Gene. Alles weitere ist soweit korrekt.
Experte:  Johann Schweißgut hat geantwortet vor 1 Jahr.

Nach Ihrer Beschreibung habe ich den Eindruck, dass Sie an einer beginnenden Depression leiden. Alle Symptome, die Sie beschrieben haben, passen dazu. Auch dass die Liebesgefühle erkalten kann Teil einer Depression sein.

Man hat Ihnen ja schon Medikamente gegen Depression verordnet. Sie sagen, die schlagen nun nicht mehr an. So etwas kommt öfter vor - Sie sollten mit Ihrem Hausarzt sprechen, dass er Ihnen eine neue Medikation verordnet. Es gibt viele verschiedene Antidepressiva und die Patienten reagieren unterschiedlich darauf. Man muss ausprobieren, welches bei Ihnen gut wirkt.

Ich möchte allerdings erwähnen, dass Medikamente bei Depression auf die Dauer nicht wirklich helfen. Sie unterdrücken die Depression, aber sie machen sie meistens nicht weg. Ich möchte Ihnen deshalb empfehlen, vor Ort eine Psychotherapie in Form einer Kognitiven Verhaltenstherapie zu machen. Damit kann die Depression häufig weitgehend geheilt werden. An der folgenden Adresse können Sie online einen Kassen-Psychotherapeuten in Ihrer Region finden:

http://www.bptk.de/service/therapeutensuche.html

Ich wünsche Ihnen alles Gute

Freundliche Grüße