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Johann Schweißgut
Johann Schweißgut, Diplom Psychologe
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 840
Erfahrung:  Verhaltenstherapeut, Systemischer Berater und Coach, Supervisor
75300426
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Psychologie hier ein
Johann Schweißgut ist jetzt online.

Meine Tochter hat sich versucht umzubringen. Ich dachte

Kundenfrage

Meine Tochter hat sich versucht umzubringen.
Ich dachte immer wir hätten ein gutes Verhältnis zueinander, aber seid sie jetzt in der Klinik ist ist sie ständig patzig und weigert sich mit mir zu reden warum und weshalb. Vom klinikpersonal spricht einfach niemand mit mir. Ich werde nicht einbezogen. Ich bin so wütend. Ich hab so einen Hass auf meine eigene Tochter und ich weiß einfach nicht wohin mit der Wut. Für mich fühlt es sich an als wäre meine Tochter wirklich gestorben.
Gepostet: vor 6 Monaten.
Kategorie: Psychologie
Experte:  Johann Schweißgut hat geantwortet vor 6 Monaten.

Sehr geehrte Kundin,

guten Tag und vielen Dank, ***** ***** sich mit Ihrem Problem justanswer anvertrauen.

Sie beschreiben ein schreckliches Erlebnis, Ihre Tochter hat versucht sich umzubringen und weigert sich jetzt mit Ihnen zu reden. Hinzu kommt, dass das Klinikpersonal Sie nicht einbezieht.

Nach dem Sie dachten, Sie haben ein gutes Verhältnis zu Ihrer Tochter, stürzt jetzt für Sie eine Welt zusammen. Es ist sehr verständlich, wenn bei Ihnen jetzt neben der großen Enttäuschung auch viel Wut aufkommt.

Es wirklich auch für mich nicht verständlich, was da geschieht.

Darf ich noch einige Rückfragen stellen?

Wie alt ist Ihre Tochter? Auf welche Weise hat sie versucht, sich das Leben zu nehmen? Welche Fachrichtung hat die Klinik, in der sie sich befindet?

In welcher Lebenssituation hat sich Ihre Tochter befunden? Welche Art von Schule hat sie besucht. Gibt es da Probleme?

Können Sie etwa über Ihre Familie sagen? Sie und der Vater Ihrer Tochter, Geschwister Ihrer Tochter?

Vielen Dank ***** ***** für Ihre Ergänzungen und freundliche Grüße.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Vielen Dank ***** ***** Rückmeldung. Meine Tochter ist jetzt 17 Jahre alt, ein Einzelkind. Sie hat eine 17Monate alte Tochter, beide wohnen bei meinen Eltern im Haus, da dort mehr Platz ist und sie dort ihre eigene kleine Wohnung haben. Sie wurde wohl in der schule von den Mitschülern etwas geschnitten. Gleichzeitig ist sie in den Bruder ihres besten Freundes verliebt, der aber keine Beziehung mit ihr möchte. Kurz nach seiner WhatsApp Nachricht muß sie sich mit einer rasierklinge den linken Arm bis zum Muskel aufgeschlitzt haben. Diese Bilder hat sie dann auf WhatsApp an den besten Freund und seinen Bruder geschickt. Mit einem Trick konnte ich sie dazu bewegen, ans Telefon zu gehen und ihren Standort zu verraten. Sie kam dann ins Krankenhaus und würde dort operiert. Am nächsten Tag kam sie dann in die DRK Fachklinik für Kinder und jugendpsychatrie. Sie war schon mal vor 4Jahren im Johanniter. Damals hat sie sich die arme geritzt. 2012 war sie dann 3 Monate in der tagesklinik. Die Diagnose lautete Schizophrenie. Medikamente hat sie mit der Schwangerschaft abgesetzt und auch danach nicht mehr genommen, war aber weiterhin in ambulanter Behandlung. Sie ist jemand, der überwiegend mit Außenseitern Kontakt hat. Sie ist eine Drama Queen und es muss sich immer alles um sie drehen. Viele empfinden ihr Verhalten oft als aufdringlich. Und mittlerweile hab ich das Gefühl, dass sie alle getäuscht hat und ein richtiger rosinenpicker nur auf den eigenen Vorteil bedacht ist. Sie behauptet es wäre nicht wegen Liebeskummer gewesen, aber blockt ab, wenn ich nach dem Grund frage. Wenn ich frage ob ich sie besuchen soll gibt sie sich gleichgültig. In ihrem Handy habe ich entdeckt, das sie mit komischen Leuten die sie gar nicht kennt oder nur von so einer dating app Seite. Ich fühle mich verarscht. Und der Arzt fertigt mich immer ganz flüchtig ab und das Personal auf Station redet auch nicht mir.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Ich bin übrigens die Mutter
Experte:  Johann Schweißgut hat geantwortet vor 6 Monaten.

Darf ich noch weiter nachfragen?

Was ist mit dem Vater Ihrer Tochter? Was ist mit dem Vater des Kindes Ihrer Tochter?

Leben Sie allein mit Ihrer Tochter oder in einer Partnerschaft?

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Ich fühle mich ausgetrickst ausmanövriert und einfach total alleine gelassen
Experte:  Johann Schweißgut hat geantwortet vor 6 Monaten.

Ja, das kann ich verstehen. Aber darf ich Sie bitten, meine Nachfragen zu beantworten?

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Der Vater meiner Tochter lebt in Kiel, es besteht kein Kontakt mehr, da er selbst an Narzissmus leidet. Die Familie des Vaters ihrer Tochter steht uns liebevoll zur Seite. Sie ist zwar mit dem Vater nicht zusammen, aber es besteht guter Kontakt. Ich selbst war überwiegend alleine erziehend. Ich habe seit Jahresbeginn einen Partner aber wir leben nicht zusammen.
Experte:  Johann Schweißgut hat geantwortet vor 6 Monaten.

Vielen Dank.

Zunächst möchte ich sagen: Die Probleme Ihrer Tochter haben wohl nicht ihre Ursache in Ihrer Beziehung zu ihr. Vielleicht hat Ihre Wut auch etwas mit Schuldgefühlen zu tun, die Sie vielleicht haben - aber Sie haben keinen Grund für Schuldgefühle.

Für ein Mädchen in der Pubertät ist - auch wenn sich das für Sie jetzt seltsam anhört - der leibliche Vater sehr wichtig. Möglicherweise leidet sie sehr darunter, dass diese Beziehung nicht funktioniert. Außerdem: Wenn ihr Vater ein Narzist ist, dann kann man auch nicht ausschließen, dass sie Anteile davon "geerbt" hat.

Also nicht Sie und ihre Beziehung zu ihr sind Ursache für die Probleme Ihrer Tochter. Sie leidet schon seit Jahren, siehe Ritzen und uneheliches Kind im Jugenalter. Wenn von Schizophrenie die Rede ist, dann denken die Fachleute an eine schwere psychische Krankheit.

In dieser Situation braucht Ihre Tochter zunächst Ruhe vom Alltag, von der Schule, den Freunden und - sorry - der Familie.Wahscheinlich ist das der Grund dafür, dass die Klinik Ihnen gebenüber so verschlossen ist.

Sie sollten Ihrer Tochter diese Ruhe geben. Das trägt auch zu ihrer Genesung bei. Mit Sicherheit kommt irgendwann der Zeitpunkt, an dem ein persönliches Gespräch zwischen Ihnen, zwischen Mutter und Tochter, für das Kind sehr fruchtbar sein kann.

Sie werden sicher Rückfragen haben. Schreiben Sie sie mirhier, ich werde sie selbstverständlich beantworten.

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Tochter alles Gute. Freundliche Grüße

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Ich hab einfach das Vertrauen in die Therapie verloren. Ich hab einfach das Gefühl, das es nie wieder gut wird. Und ich habe Angst, das ich jetzt für den Rest meines Lebens Angst haben muß, daß sie in jeder frustrierenden Situation zu solchen Mitteln greift und irgendwann schafft sie es vielleicht? Ich weiß nicht wohin mit der Wut und der Trauer. Und keiner kann mir daraus helfen. Ich kann mit niemandem sprechen weil keiner mit mir sprechen will. Damals vor vier Jahren hab ich im regen Kontakt sowohl zu meiner Tochter als auch zu der Klinik gehabt. Und jetzt fühlt es sich so an, als ob alle mir die Schuld geben. Ich verstehe das alles nicht mehr.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Was kann ich denn für mich tun? Damit ich nicht die Kraft verliere?
Experte:  Johann Schweißgut hat geantwortet vor 6 Monaten.

Wenn man das Vertrauen in die Therapie verloren hat, kann man sie abbrechen und an anderer Stelle eine Therapie suchen. Ihre Tochter ist minderjährig, Sie haben also juristisch gesehen die Verfügungsgewalt.

Aber das ist juristisch. Möglicherweise will Ihre Tochter diesen Klinikaufenthalt nicht abbrechen. Wenn sie dabei die Unterstützung der Ärzte hat, können diese das Jugendamt und das Familiengericht anrufen und Ihre Entscheidungsbefugnis einschränken lassen. Außerdem wäre es sehr problematisch, gegen die eigene Tochter ein Gerichtsverfahren zu provozieren.

Die Klinik wird Ihnen nicht aus diesem Delemma helfen können, sie steht wohl auf Seiten ihrer Patientin, Ihrer Tochter. Das ist zunächst auch die Pflicht der Ärzte.

Sie haben aber auch recht, wahrscheinlich sehen die Ärzte die Schuld bei Ihnen. Aus langjähriger Erfahrung als Psychotherapeut weiß ich, dass das ein beliebter Reflex bei den Ärzten ist. Das bedeutet aber keineswegs, dass Sie wirklich Schuld sind. In der Klinik hat man wahrscheinlich den professionellen Blick stark eingeengt auf die "Symptome" Ihrer Tochter und noch keine Möglichkeiter oder Bereitschaft gehabt, die weiteren Zusammenhänge zu sehen.

Sie haben keine Schuld. Sie sollten sich da gar nichts einreden lassen. Wenn man in der Klinik die familiendynamischen Zusammenhänge mit dem leiblichen Vater nicht sieht, dann ist das ein Versäumnis der Klinik und nicht Ihre Schuld.

Ich habe den Eindruck, Sie lieben Ihre Tochter sehr und machen sich sehr große Sorgen. Sie können im Moment aber Ihrer Tochter am besten helfen, wenn Sie ihr die Ruhe lassen, die sie in der Klinik hat.

Sie können versuchen, für sich selbst einen Psychologen vor Ort zu finden, der sich Zeit und Verständnis für Sie aufbringt. Das könnte Ihnen helfen, mit dieser Situation fertig zu werden. Auf den folgenden Webseiten im Internet können Sie Adressen in Ihrer Region dafür finden:

http://www.bke.de/?SID=098-841-FAA-171

http://www.bptk.de/service/therapeutensuche.html

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