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Johann Schweißgut
Johann Schweißgut, Diplom Psychologe
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 841
Erfahrung:  Verhaltenstherapeut, Systemischer Berater und Coach, Supervisor
75300426
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Johann Schweißgut ist jetzt online.

Ich bin 35 Jahre, Unternehmerin und leide unter panikstörung

Kundenfrage

ich bin 35 Jahre, Unternehmerin und leide unter panikstörungen und Hypochondrie - im speziellen an einer Karzinomphobie. Ich habe in den letzten Jahren nach unendlichen Therapien so ziemlich alles im Griff, aber seit ca. 3 Monaten bin ich wieder mitten drin im "Wahnsinn". Zudem kommt nun mein Hauptproblem: Ich habe mir in den letzten Monaten ein dicke fette Oxazepam Abhängigkeit angezüchtet, die mir quasi den Verstand raupt. Ich habe arge Symptome wie Sehstörungen, neurologische Symptome, Magenprobleme, Kopfschmerzen, immer mehr Angst - die komplette Palette. Leider ist es so, dass ich mit einer ständigen Dosissteigerung kämpfe, da die gewünschte Wirkung schon lange nicht mehr da ist - und die vielen Symptome, welche da auf mich einprasseln, wiederum meine Krebsangst aufleben lässt, denn es könnte ja sein, dass meine Migräne, Sehstörungen, neurologische Symptome ja jetzt doch ein Glioblastom sein könnte. das Schlimmste für mich ist, dass ich die Benzos rein geistig nicht brauche, aber mein Körper spielt verrückt und somit auch mein ganzes ICH. ich bin irgendwie nicht mehr ich. Ich muss einen Betrieb führen, ich muss mich um meine Angestellten kümmern.....ich muss funktionieren. Gut. Habe mir natürlich die Halbwertszeiten meines Oxazepams angeschaut und weiss auch theoretisch wie ich ausschleichen kann - muss, aber irgendwie brauche ich doch eine Krücke....diese Entzugssymptome halte nicht mal ich aus - und ich bin hart im nehmen...Ich wäre für eine antwort sehr dankbar. mfg Daniela ***
Gepostet: vor 11 Monaten.
Kategorie: Psychologie
Experte:  Johann Schweißgut hat geantwortet vor 11 Monaten.
Sehr geehrte Kundin,guten Tag und vielen Dank, ***** ***** sich mit Ihrem Problem justanswer anvertrauen.Sie beschreiben, dass Sie unter schweren Gesundheitsproblemen mit Angst und Medikamentenabhängigkeit leiden. Ihr Leiden zieht sich offenbar schon über Jahre hin und wird trotz verschiedener Therapien nicht weniger.Ich habe dazu noch Rückfragen an Sie. Ich schreibe jetzt einige davon auf und bitte Sie dazu noch etwas zu erzählen. Ich werde dann sobald wie möglich antworten.Können Sie sich erinnern, wann die Panikstörungen und die Hypochondrie angefangen haben? Wie alt und in welcher Lebenssituation waren Sie damals? Gibt es in Ihrer Familie ähnliche Erkrankungen wie Sie sie haben? Wer hatte sie und wie war die Entwicklung von deren Krankheit. Seit wann machen Sie Therapie wegen dieser Probleme und welche Arten von Therapien waren das?Vielen Dank ***** ***** für Ihre Ergänzungen und freundliche Grüße
Kunde: hat geantwortet vor 11 Monaten.
Angefangen hat diese "Angst vor krebs" im Jahr 2004. Einfach so. Es gab keinen Auslöser. Ich habe urplötzlich irgendwelche Symptome bekommen und dann ab ins Internet und da war es dann: das Glioblastom, oder Pankreaskarzinom oder der Lungenkrebs. Bin von einem Arzt zum Anderen - alles in bester Ordnung. Anfangs hat mich das noch beruhigt, doch dann sind diese Ängste immer wieder gekommen. Um in Zahlen zu sprechen: 174 facharztbesuche im Jahr 2004. muss aber gleich dazu sagen: alles Privatärzte - denn ich wollte die besten. Im Jahr 2007 hatte ich dann eine OP nach PAP 3d. das hat mich nicht im geringsten interessiert - Gebärmutterhalskrebs - ein klacks - heilbar. Und dann bin ich aufgrund meiner Panikattacken dann doch zum Neurologen/Psychiater. Therapie. 2 mal die Woche. Verschiedenste Psychopharmaka ausprobiert - leider nicht vertragen. das einzige, welches ich seit dem nehme trittico 150 mg zum schlafen. Seit 8 Jahren immer die gleiche Dosis. und das tut mir gut, denn mein Hamster hört wenigsten in der nacht auf zu "radeln". Ich bin eine sehr ehrgeizige und erfolgreiche Unternehmerin. meine Firma ist mein leben. Habe irgendwann vor zig jahren von meiner damaligen Psychiaterin ( leider nicht mehr im Dienst) als Notfallmedikament Praxiten 50 mg verschrieben bekommen. Heute lache ich über meine erste "Erfahrung" mit diesen Benzos. das waren ja elefantentöter. Ich hatte den vollen Respekt. und bin mit dieser Packung 2 Jahre (!!!!) ausgekommen. Irgendwann war ich dann der ganzen Therapien schon zu leide. Ich habe mir selbst in den Allerwertesten getreten und mich aus diesem Wahnsinn herausgezogen. Jetzt war doch 4 Jahre Ruhe. Ich bin natürlich immer peinlich genau zu meinen vorsorgeterminen gegangen und habe die eine oder andere Untersuchung machen lassen, aber im großen und ganzen alles im Griff. Tja und vor ca. 1 Jahr habe ich gemerkt, dass meine Seele wieder schreit - in Form körperlicher Symptome. dann passieren mir immer wieder dinge, die echt nicht normal sind. Ich habe den Spitznamen "Pechmarie". Bei mir ist immer irgendwas arges am laufen. Allein in den letzten 3 Monaten ist folgendes passiert: meine Dogge, mein ein und alles: Knochenbruch im Röhrenknochen - verdacht auf Knochenkrebs. Gott sei dank hat sich der verdacht nicht bestätigt. dann der 2 motorschaden bei meinem neuen (!!!) Audi. € 5.000,00 kosten. Dann meldete sich mein Reizmagen wieder - binnen 8 Wochen 21 Kilo abgenommen....Tja und da war sie wieder die Angst. denn Gewichtsabnahme = Krebs. magen? Pankreas? Lunge? das ich seit August schon täglich 22,5 mg praxiten bereits In der Früh zum quasi klar werden im kopf brauchte, dass ist mir nicht so aufgefallen. Nebenbei arbeite ich 5 tage selbst aktiv in meiner Firma - ich bin keine Chefin im sinne von anschaffen, sondern die schwerarbeiterin in meinem Team. Private Probleme mit meinem Partner - der leider nicht in meiner "Welt" lebt und als Otto Normalverbraucher arbeiter nichts mit meiner Geschäftswelt anfangen kann. das ist aber noch nicht genug: anfang Dezember hat sich eine Mitarbeiterin umgebracht und mich als einzige angehörige angegeben. somit war ich auf der Gerichtsmedizin, habe alles organisiert - ihr Lebensgefährte auch alkoholentzug in der Klinik - da musste ich mich auch noch kümmern. Während dessen hatte ich eine gastro - wegen meiner Magenschmerzen und wissen Sie was passiert ist? Mein Doc hat mir einen Tumor aus der Speiseröhre entfernt - warten auf die feingewebliche Untersuchung - die HÖLLE!!!!!!!! Gott sei dank bin ich eine der wenigen glücklichen auf dieser Erde, die ein Papillom in der Speiseröhre hat. Muss halt jetzt öfters kontrollieren aber: GUTARTIG. In dieser Zeit war ich nun schon auf 52,5 mg. Praxiten. Und nun diese ganzen "zustände". Mit geht es jetzt psychisch nicht so schlecht - ich brauche die benzos nicht, aber diese Schmerzen und zustände!!!! Achja, ich bin Italienerin und leicht cholerisch veranlagt ;-). Kontakt zu meinen Eltern habe ich seit 5 jahren keinen mehr - Streitereien um Geld. das Arge ist - und das können sie mir glauben, ich habe Ahnenforschung betrieben - in meiner Familie gibt es nicht den geringsten Anhaltspunkt für Krankheiten, Krebs oder gar irgendwelcher psychischer Erkrankungen. Meine Uroma mit 102 Jahren verstorben. meine Großeltern alle noch da - sicher, schmerzen in den gelenken...aber eine supergesunde Familie. ich bin nach diesen Anstrengungen der letzten Monate energetisch quasi nicht mehr vorhanden. Soziale kontakte habe ich alle aufgegeben - ich dachte, ich brauch das nicht, denn ich bin erfolgreich und werde sowieso nur aufgrund meines Status gemocht. das volle elend, oder?
Liebe Grüße
Daniela
Experte:  Johann Schweißgut hat geantwortet vor 11 Monaten.
Ja, das volle Elend!!!Danke für Ihre Ergänzungen. Aber Sie haben leider meine Frage nicht beantwortet, in welcher Lebenssituation Sie sich befanden, als die Angstzustände begannen. Ich denke, das wäre für mich sehr hilfreich um zu verstehen.
Kunde: hat geantwortet vor 11 Monaten.
Ich habe Ihre Frage nicht ganz verstanden. Ich war damals in einer guten Beziehung. Hatte meinen Beruf. War nicht krank. Stand mit beiden Beinen im Leben. Hatte keine finanziellen Sorgen.
Experte:  Johann Schweißgut hat geantwortet vor 11 Monaten.
Vielen Dank.Habe ich richtig verstanden: Sie haben sehr viel Therapien gemacht, das waren überwiegend medikamentöse Therapien?Haben Sie auch mal an die Möglichkeit einer Psychotherapie gedacht?Ihre Medikamentenabhängigkeit ist ja überwiegend daraus entstanden, dass Sie versucht haben, mit dem Medikament Ihre Angst zu vermeiden. Das zugrunde liegende Problem ist also die Angst und die Medikamentenabhängigkeit hat sich dsraus entwickelt.Ängste der Art wie Sie sie haben lassen sich langfristig nur mit einer Psychotherapie, insbesondere einer Verhaltenstherapie erfolgreich behandeln.Deshalb meine Frage: Haben Sie diese Möglichkeit schon mal bedacht? Oder ausprobiert? Wenn ja, welche Methode der Psychotherapie war das?

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