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InternetCoach
InternetCoach, Psychologin
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1450
Erfahrung:  Familientherapeutin, Drogenberatung, Erziehungsberatung
62882398
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Ich leide unter Depressionen. Meine letzte tiefe Phase hatte

Kundenfrage

Ich leide unter Depressionen. Meine letzte tiefe Phase hatte ich seit Juli '14 bis vor ca. 3 Wochen. Es war wieder zuviel passiert. Seit 2008 arbeite ich nicht mehr - Burnout, Selbstmordversuch, 3 Klinikaufenthalte. Therapie wöchentlich, doch die Therapeutin kann mir nicht mehr helfen und schlägt eine Verhaltenstherapie vor. Das war vor 4,5 Jahren. Kopf in Sand - Vogelstrauß-Methode. War Rentner Erwerbsunfähigkeit. Doch seit 3 Jahren nicht mehr. Die RV sagt "arbeitsfähig 6 Stunden/Tag". Nun sind wir mit dem VDK vor dem Arbeitsgericht.
Ich leide seit meiner Kindheit an Stimmungschwankungen, Depressionen, Selbstmordgedanken.
Ich habe einen tollen Neurologen. Aber ich finde seit Jahren keine Therapeutin - männlich geht nicht.
Ich weiss nicht mehr was ich machen soll. War sogar bereit eine Therapie zu 80.- Euro die Stunde zu machen, aber keine Aufnahme.
Ich wohne in Hamburg. Habe einen tollen Ehemann, einen süßen Hund seit 2010 und ein abgesichertes Leben. Aber ich habe nicht mich!
Was kann ich aktiv tun außer passiv zu verzweifeln?
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Psychologie
Experte:  InternetCoach hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,
Sie haben wirklich eine lange Leidensgeschichte hinter sich. Darf ich fragen, was Sie in Sachen "Lebensstil" tun, um mit Ihren Depressionen zu leben? Also Sport, Meditation, Yoga, Ernaehrung usw.
Ich bin nicht ganz sicher, ob Sie die Verhaltenstherapie damals gemacht haben? Die kognitive Verhaltenstherapie ist in der Regel die empfohlene Therapie bei Depressionen. War das der Ansatz in Ihrer Therapie?
Koennten Sie sich eine "online" Therapie vorstellen? Das muessten sie wohl selbst bezahlen, aber ich denke, dass Sie dort einen Platz bekommen wuerden.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Guten Morgen,
danke für Ihre Antwort. Dieses Interesse fühlt sich gerade gut an.

Lebensstil: Hund (Spazieren/frische Luft), Fahrrad fahren, Sport: Rebounding

Therapie: keine kognitive Therapie - hätte ich sehr gern (gehabt)!

online-Therapie: kann ich mir vorstellen

Experte:  InternetCoach hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,
vielen Dank ***** ***** Antworten. Es sieht so aus, als ob Sie aktiv schon einiges tun, um den Depressionen Grenzen zu setzen und nicht einfach "ausgeliefert" zu sein. Hier ein paar Ideen, was Sie da moeglicherweise noch tun koennten:
In Sachen Ernaehrung scheint es einigen Menschen zu helfen, ganz bewusst keinen Zucker zu essen und sich auch sonst moeglichst frisch und vollwertig zu ernaehren. Vielleicht waere das etwas, wo Sie mal ein bisschen mehr nachforschen und experimentieren koennten?

Es hat sich in den letzten Jahren auch gezeigt, dass Meditation und Yoga bei Depressionen sehr viel bewirken koennen. Gibt es in Ihrere Gegend vielleicht entsprechende Kurse? Die VHS bietet oft Meditationskurse an - und es scheint dabei nicht so wichtig zu sein, welche Art von Meditation Sie waehlen, als dass Sie es jeden Tag tun. Es gibt dazu auch sehr gute Anleitungen im Internet, wenn das einfacher waere.

Hier ist ein online Programm, dass die Prinzipien der kognitiven Verhaltenstherapie benutzt. Vielleicht waere das ein erster Ansatz?
https://www.novego.de/programme/depression/

Ansonsten koennen Sie einfach "Online-Therapie" bei google eingeben und mal schauen, wer Ihnen dort vorgeschlagen wird. Wie Sie wissen, muss Ihnen diese Therapeutin ja sympathisch sein und Sie muessen sich vorstellen koennen, mit ihr an diesen Themen zu arbeiten. Ich arbeite mit online-Klienten oft das Buch durch:

Gedanken verändern Gefühle: Fertigkeiten, um Stimmungen, Verhalten und Beziehungen grundlegend zu verbessern von ***** *****berger, Christine A. Padesky, Theo Kierdorf und Hildegard Höhr von Junfermann (Oktober 2007)

Es benutzt die Prinzipien der kognitiven Verhaltenstherapie und man kann sehr viel selbst arbeiten und dann in den Sitzungen besprechen, was man entdeckt oder was unklar ist.


Das wichtigste scheint bei Depressionen zu sein, dass man das Gefuehl eingrenzt, hilflos ausgeliefert zu sein. Damit ist im Grunde alles, was Sie ganz aktiv tun, um den Depressionen zu zeigen: So nicht. Ich rede mit! sehr hilfreich.


Ich hoffe, dass Ihnen diese Tipps helfen. Fuer Rueckfragen stehe ich natuerlich gerne zur Verfuegung.

Mit freundlichem Gruss,

Annegret Noble