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diplompsychologe
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Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1216
Erfahrung:  Dipl.- Psychologe (Uni) & Verkehrspsychologe
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Lieber InternetCoach, ich fühle mich leer und ratlos. Mein

Kundenfrage

Lieber InternetCoach,
ich fühle mich leer und ratlos. Mein Partner ist einerseits sehr fürsorglich und andererseits egoistisch und unsensibel. Ich bin hin und her gerissen, was ich tun soll, in manchen Momenten ist es für mich klar, dass ich nicht neben diesem Menschen sein will, weil durch die Dinge, die er tut ich keine Freude mehr an meinem Leben habe und kurz darauf möchte ich ihm wieder nahe sein. Wir wohnen seit knapp einem Jahr zusammen und waren erst drei Monate ein Paar bevor wir zusammen gezogen sind. Wir hatten große Streitereien in den ersten 4 Monaten. Das Ergebnis waren zwei Nervenzusammenbrüche meinerseits. Ich habe von meinem Hausarzt die Diagnose Depession bekommen und nehme seidem Antidepressiva. Wir hatten uns zu diesem Zeitpunkt kurzzeitig getrennt und ich bin zu meinem Vater gezogen. Dieser hatte kurz zuvor eine Beziehung mit einer neuen Frau angefangen, meine Mutter war zwei Jahre zuvor verstorben. Als ich kurz in unserer gemeinsamen Wohnung war, sind wir uns wieder näher gekommen und haben uns besser verstanden. Nach einer gewissen Zeit des hin und hers sind wir wieder ein Paar geworden und leben bis heute zusammen. In letzter Zeit kommt es aber vermehrt dazu, dass ich meinem Freund Alles unverblümt sage, was ich denke. Das ist ein Verhalten, dass ich erst im Zuge der eigenen Auseinandersetzung mit der Depression gelernt habe. Manchmal äußerte ich das ich Dinge, die er machte als unangenehm empfunden habe und er fuhr mit diesen Dingen aber ungeachtet meiner Anmerkung fort. So habe ich meinem Freund vor zwei Wochen gesagt, dass ich unglücklich bin, weil in unserem Liebesleben kaum Zärtlichkeit und Erotik vorhanden sind und er für mein Empfinden immer zu grob mit mir umgeht. Er war zunächst wütend, dann betroffen und hat sich am Tag darauf sehr bemüht meinen Wünschen entgegenzukommen. Das empfand ich zwar als etwas bemüht und aufgesetzt aber ich wollte seine liebe Absicht honorieren. Gestern nun hatten wir uns zwei Tage kaum gsehen, er hatte viel gearbeitet und ich durch die Recherche für meine BA-Arbeit stark eingespannt, sodass wir uns Abends auf der Couch wieder trafen. Wir haben geschmust und gekuschelt und ohne viel Umschweife steckte mein Freund seine Hand in meine Hose. Ich sagte ihm, dass ich das al unangenehm empfände und zog seine Hand raus. Er antwortete, dass er ja nicht grapschen wollte, sondern nur die eine bestimmte Stelle im Lendenbereich als schön empfände. Ich sagte ich wolle es trotzdem nicht. Damit war es das zunächst. kurze Zeit später haben wr etwas miteinander getobt und ohne, dass ich mich versah, schob mein Freund seine Hand unter mein Shirt und grapschte mir an die Brust. Ich drehte mich raus und sagte, dass ich das nicht möchte. Mein Freund liess seine Hand auf meinem nackten Bauch liegen und meinte er fände das aber schön. Ich bin auf diese Entgegnung hin richtig böse geworden und habe ihm Vorwürfe gemacht, weil er meine Wünsche nicht respektierte und mit mir unsensibel umginge. Er antwortete er sei zu müde, um zu diekutieren und hätte da jetzt keine Lust drauf. Woraufhin ich noch wütender wurde. Wir haben heute noch kurz darüber gesprochen, da ich gerne wieder den Frieden herstellen wollte und seine Position ist die, dass dieses Grapschen für ihn nicht unbedigt sexueller Natur sei und er es nicht verstehen könne, dass ich so wütend geworden bin. Ich sagte ihm, dass ich mich nicht in meiner Gänze wahrgenommen und von Ihm übergangen fühle, da es für ihn nihct selbstverständlich ist die Dinge zu vermeiden von denen ich ihm sage, dass sie mir unangenehm sind. Ich fühle mich von ihm belästigt und schlecht behandelt. Desweiteren bin ich diejenige, die das Gespräch sucht. Er hat offensichtlich kein Interesse daran, diese Situation aufzulösen. ICh fühle mich nicht wertgeschätzt, nicht wahrgenommen und als läge mir alleine etwas an dieser Beziehung und als wäre ich die einzige, die Abstriche macht. Wogegen mein Wohlempfinden ihm keinerlei Verzicht wert ist. ICh verstehe das nicht. Und ich weiß nicht, was ich tun soll. Wie soll ich mit jemandem zusammen sein, wenn uns Dinge so unterschiedlich selbstverständlich sind? ICh bin ratlos was ich machen sollc
Haben Sie einen Rat?
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Psychologie
Experte:  InternetCoach hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,
zu einer Beziehung gehoeren ja immer zwei Personen, die beide Ruecksicht auf die Beduerfnisse des Partners nehmen. Man kann immer um etwas bitten, aber das bedeutet natuerlich nicht, dass man es immer bekommt. Vielleicht ist Ihnen das ja auch schon passiert, dass Ihr Freund Sie um etwas gebeten hat, und Sie das anders wahrnehmen oder nicht so wichtig fanden und es darum nicht getan haben? In den meisten Faellen sind es unsere eigenen Gewohnheiten, die dem anderen Schmerzen bereiten - also nicht boese Absichten oder die Intention, den anderen zu ignorieren.

Was Sie als "grob" empfinden, scheint Ihr Freund ja als "schoen" und "nicht sexuell" zu sehen. Es scheint als ob die ganz grundlegenden Empfindungen da anders gesehen werden von Ihnen beiden. Oft kann eine Paarberatung helfen, damit man da "auf den gleichen Nenner" kommt und zumindest versteht, was der andere meint.Waere er da bereit, mit Ihnen hinzugehen?

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