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Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 30
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Guten Tag, bin seit einigen Jahren schwer krank. Ich habe

Kundenfrage

Guten Tag,
bin seit einigen Jahren schwer krank. Ich habe den Morbus Wegener mit Nierenbeteiligung. Habe 11 mal Chemotherapie erhalten und befinde mich derzeit in der Erhaltungstherapie.
Hab so gekämpft und war voller Lebensmut. Und nun stelle ich fest, dass ich immer mehr in eine Depression abgerutscht bin. Auch bin ich total emotional sehr verschlossen geworden. Auch wenn ich nachsehen mit meinen Mitmenschen haben, hat ihr Verhalten mich doch zutiefst verletzt.
Mein Mann schimpft mich sehr massiv und permanet aus wie ein kleines Kind. Inhaltlich geht es um Kleinigkeiten z.B. du hast das fenster offen gelassen. Du hast den Zug am Kamin offen gelassen. Du...du... usw.
Ich hab ihn gefragt was los ist ? Er meint er sei sehr unzufrieden beruflich. Diese Antwort erhalte ich nun schon seit 2 Jahre. Ich versuche trotz meiner Erkrankung ihm zu zu hören. Ich versuche trotz meines körperlichen Zustandes mit ihm etwas zu unternehmen. Ich versuche trotz meines Krankheitszustandes mit ihm eine Lösung anzustreben. Doch er sagt zwar das er bereit ist. Doch er will keine Veränderung.
Ich habe mich jedoch sehr verändert seit der Krankheit. Bin leider sehr dünnhäutig geworden. Nehme vieles gleich persönlich.
Kann mit mir nichts mehr anfangen. Früher habe ich viel Sport getrieben, dass geht leider nicht mehr. Ich komme gerade noch 1000 Meter beim Spazieren gehen. Ich gehe zweimal pro Woche zum Schwimmen, damit ich meine Lebensqualität stabilisiere. Ich gehe nun einmal pro Woche zum Singen. Ich versuche wieder am Leben teil zu nehmen, doch irgendwie gelingt mir das nicht. Ich weine ständig, bin oft ohne Hoffnung. Ich fühle mich sehr alleine. u.s.w.
Was würden sie mir als erstes Raten ?
Ich danke Ihnen!
UL
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Psychologie
Experte:  Johann Schweißgut hat geantwortet vor 3 Jahren.

Johann Schweißgut :

Sehr geehrte Kundin,

guten Tag und vielen Dank, dass Sie sich mit Ihrem Problem justanswer anvertrauen.

Sie sind offenbar vom Schicksal sehr schwer getroffen.

Bevor ich auf Ihre Frage eingehe habe ich noch Rückfragen an Sie. Ich würde mich darüber gern mit Ihnen hier im Chat unterhalten.

Machen Sie mir bitte 2 Terminvorschläge für heute oder morgen, an denen wir uns hier treffen können.

Freundliche Grüße

Johann Schweißgut :

Geehrte Kundin,

Johann Schweißgut :

Wie Sie schreiben, haben Sie eine sehr schwere und langwierige Krankheit. Ich weiß, dass Morbus Weber eine sehr seltene aber umso schwerere Krankheit ist. Und Sie schreiben, dass Sie starke Depressionen und Schwierigkeiten mit Ihrem Mann haben.

Johann Schweißgut :

Ich habe noch einige Fragen an Sie, deren Beantwortung für eine Antwort auf Ihre Frage wichtig wäre: Wie lange haben Sie diese Krankheit schon? Ist das die ersten Remission/Erhaltungsphase, in der Sie sich befinden oder die wievielte? Wie lange besteht Ihre Ehe schon? Haben Sie Kinder? Waren Sie vor Ausbruch der Krankheit berufstätig?

Johann Schweißgut :

Jetzt möchte ich Ihnen eine vorläufige Antwort geben. Ich bitte Sie aber, mir 2 Termine zu nennen, an denen wir uns hier treffen können, um alles zu besprechen.

Johann Schweißgut :

Sie haben offensichtlich sehr gegen Ihre Krankheit gekämpft und dabei auch Erfolg gehabt. So etwas kostet sehr viel psychische und körperliche Energie. Und ein solcher Kampf verändert den Menschen. Er hat - wie Sie schreiben - auch Sie verändert.

Johann Schweißgut :

Jetzt in der Erhaltungsphase können Sie wieder Energie aufbauen. Sie machen es richtig, wenn Sie jetzt etwas für Ihren Körper tun, indem Sie schwimmen gehen, und für Ihre Psyche mit dem Singen. Aber Sie beschreiben, dass Sie da von ganz unten wieder anfangen müssen, so sehr hat der Kampf gegen die Krankheit an Ihren Kräften gezehrt.

Johann Schweißgut :

Sie sollten schauen, ob Sie noch etwas mehr zum Wiederaufbau Ihrer Energie tun können. Zweimal pro Woche schwimmen ist gut, auf längere Sicht sollten Sie Ihre körperlichen Aktivitäten langsam und vorsichtig steigern. Sorgsam dosierte Sparziergänge eignen sich gut dafür. Und für die Psyche: Singen ist sehr gut. Ich denke aber, Gespräche wären sehr gut, am besten mit einer Psychologin. Sie haben einen Versuch einer Psychotherapie gemacht und keine guten Erfahrungen gemacht. Das kann ich verstehen, auch bei den Psychologen gibt es nur wenige, die die psychischen Auswirkungen einer solchen Krankheit nachvollziehen und verstehen können. Ich möchte Ihnen aber dennoch empfehlen, dass Sie sich erneut auf die Suche nach einer geeigneten Psychotherapeutin machen. Sie brauchen es und es wird Ihnen gut tun.

Johann Schweißgut :

Sie beschreiben, dass Ihr Mann mit dieser Situation gar nicht zurecht kommt. Leider ist es so, dass sehr häufig die Angehörigen eines schwerkranken Patienten große Probleme damit haben. Sie können oft nicht verstehen, was die Krankheit bewirkt. Sie können vor allem nicht verstehen, dass die Krankheit den Menschen sehr stark verändert. Sie meinen vielmehr, es könnte alles so bleiben wir früher.

Johann Schweißgut :

Sie schreiben, dass Sie sich verändert haben. Damit hat Ihr Mann sicher richtig Stress. Er weiß nicht oder glaubt nicht, dass das durch die Kranheit kommt, sondern dass Sie ohne Grund verändert sind. Es ist aber so, dass die Krankheit nicht nur Ihr Leben verändert, sondern auch das Ihres Mannes und vielleicht noch anderer Angehöriger.

Johann Schweißgut :

Wenn Sie eine Psychotherapeutin gefunden haben, sollten Sie mit ihr sprechen, dass Ihr Mann immer wieder in die Gespräche mit einbezogen wird. Oder Sie machen eine Paartherapie. Auf diese Weise bekommt auch Ihr Mann die Hilfe, die er braucht, um mit dieser für ihn neuen und bedrohlichen -wegen der Veränderung - Situation umgehen zu können.

Johann Schweißgut :

Soweit meine vorläufige Antwort. Ich würde aber gern mit Ihnen noch darüber sprechen. Ich warte auf Ihre Terminvorschläge.

Johann Schweißgut :

Freundliche Grüße

Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 3 Jahren.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

Für diese Frage haben wir keine gültige E-Mail vorliegen.



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