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Johann Schweißgut
Johann Schweißgut, Diplom Psychologe
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1044
Erfahrung:  Verhaltenstherapeut, Systemischer Berater und Coach, Supervisor
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Johann Schweißgut ist jetzt online.

Hallo alle miteinander, ich schreibe hier, weil wir nicht

Kundenfrage

Hallo alle miteinander,
ich schreibe hier, weil wir nicht mehr weiter wissen.
Seit einigen Monaten weint unsere Tochter jeden Abend wenn es uns Bett geht. Sie ist ein sehr intelligentes, aufgeschlossenes und fröhliches Kind. Sie hat viele Freunde und ist sehr gut in der Schule. Sie bekommt Viel Aufmerksamkeit (Einzelkind), wir arbeiten beide extra nur teilzeit Bis 14 uhr maximal und muss daher nur maximal eine dreiviertel Stunde in die nachmittagsbetreuung in der Schule. Mit Mittagessen etc.
Wir unternehmen auch genug, es fehlt ihr an nichts. Sie sagt auch immer wir seien die besten Eltern derWeltUnd tagsüber ist auch alles perfekt.
Wenn Sie dann ins Bett geht (nach abendlichen Ritualen; umziehen Zähne putzen, kuscheln, Geschichte lesen und Kussi geben) dauert es keine fünf Minuten und sie heult weil sie noch einen Kussi braucht. Bekommt sie auch. Aber dann kommt das alle fünf Minuten wieder und wieder. Sie heult und brüllt richtig. Mit zureden, schreien, über alles reden, verbot von Musik zum einschlafen hören. Nichts hilft.und immer wieder die gleiche Begründung: es gibt keinen Grund. Sie weiß nicht warum sie weint.mittlerweile ist das nur noch Kräfte raubend, anstrengend und ist echt "psychoterror". Nix hilft. Wir wissen nicht mehr weiter.

Woran kann das liegen?
Wir sagen ihr immer das wir nachher nochmal gucken kommen, dass sie noch was lesen darf oder ds spielen darf bis sie ein schläft. Das zieht sich zum teil bis 11 uhr abends hin und sie geht um 20 uhr zu bett.
Was können wir denn dagegen tun?
Liebe Grüße

Entschuldigung für die Rechtschreibung und die Fehler aber ich habe das hier am Handy verfasst
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Psychologie
Experte:  Johann Schweißgut hat geantwortet vor 3 Jahren.

Johann Schweißgut :

Sehr geehrte Kundin,

guten Tag und vielen Dank, dass Sie sich mit Ihrem Problem justanswer anvertrauen.

Sie beschreibenö, dass Sie sich große Sorgen wegen Ihrer Tochter machen.

Bevor ich auf Ihre Frage eingehen kann habe ich noch Rückfragen an Sie. Ich würde mich darüber gern mit Ihnen hier im Chat unterhalten.

Machen Sie mir bitte 2 Terminvorschläge für heute und die nächsten Tage, an denen wir uns hier treffen können.

Freundliche Grüße

Johann Schweißgut :

Sehr geehrte Kunden,

Johann Schweißgut :

Sie haben ein ziemlich schwieriges Problem mit Ihrer Tochter. Gern würde ich hier mit Ihnen darüber sprechen. Bitte melden Sie sich und schreiben Sie hier auf, wann Sie gesprächsbereit sind.

Johann Schweißgut :

Geehrte Kundin,

Johann Schweißgut :

Leider konnten wir uns nicht im Chat treffen, ich hätte gern noch einige Rückfragen gestellt. Ich werde jetzt auf Ihre Frage antworten. Falls Sie danach noch Klärungsbedarf haben, melden Sie sich bitte hier.

Johann Schweißgut :

Ich weiß nicht wie alt Ihre Tochter ist, ich vermute im Grundschulalter. Bei Kindern dieses Alters und jüngeren kommt es gelegentlch vor, dass sie abends in der Dunkelheit ihres Zimmers Angst haben. Dann trauen Sie sich nicht, allein zu sein, und rufen Ihre Eltern. Eine Angst kann auf unterschiedlichen Wegen entstanden sein: Irgendwann ein schlechter Traum, oder aus einem Erlebnis am Tage, oder durch unangenehme Gedanken, die das Kind sich macht.

Johann Schweißgut :

Sie sollten daher versuchen, im Gespräch mit Ihrer Tochter heraus zu finden, ob Angst eine Rolle spielen kann.

Johann Schweißgut :

Wahrscheinlicher erscheint mir allerdings etwas anderes: Ihrer Beschreibung entnehme ich, dass Sie und der Kindesvater wehr engagierte, liebevolle, fürsorgliche Eltern sind. Es klingt so, als würden Sie dem Kind ab dem frühen Nachmittag ununterbrochen zur Verfügung stehen. Ich kann nicht erkennen, ob das Kind auch Zeiten hat, in denen es sich allein beschäftigt und keine Ansprache durch sie hat. Es kann sein, dass Ihre Tochter noch nicht gelernt hat, ohne Ihre Aufmerksamkeit eine Zeit lang am Nachmittag und Abend auszukommen. Oder anders: In Ihrer Liebe und Fürsorge verwöhnen Sie vielleicht Ihre Tochter. Das Kind verlangt dann am Abend das, was es auf Verlangen ja sonst immer erhält, Ihre Aufmerksamkeit.

Johann Schweißgut :

Wenn dies der Fall ist, dann ist es wichtig, das Kind an Alleinsein in seinem Zimmer zu gewöhnen. Damit könnten sie nachmittags anfangen. Gewöhnen Sie Ihre Tochter daran, dass Sie zu bestimmten Zeiten nicht für sie ansprechbar sind (es sei denn sie ist krank oder es besteht eine Notlage).

Johann Schweißgut :

Das könnte schwierig werden, es durchzusetzten, wie Ihre Abende zeigen. Aber setzen Sie es zunächst einmal jeden Nachmittag durch und dann auch an den Abenden. Das Kind wird protestieren, es ist es ja anders gewöhnt, aber es ist für alle Beteiligten besser, wenn sie sich in diesem Punkt umstellen.

Johann Schweißgut :

Wenn sie Rückfragen haben, melden Sie sich bitte.

Johann Schweißgut :

Im Übrigen hoffe ich, dass ich Ihnen ein wenig helfen konnte, und ich wünsche Ihnen und Ihrer Tochter alles Gute.

Über eine positive Bewertung freue ich mich.