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InternetCoach
InternetCoach, Psychologin
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1449
Erfahrung:  Familientherapeutin, Drogenberatung, Erziehungsberatung
62882398
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Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe folgendes Problem:

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe folgendes Problem: Ich bin mit meinem Mann seit 8 Jahren zusammen und seit 2 Jahren verheiratet (33 u. 34 Jahre alt). Mein Mann ist beruflich oft im Ausland unterwegs und wir sind daher daran gewöhnt auch mal einige Wochen getrennt zu sein aber wir telefonierten jeden Tag miteinander. Wir haben uns immer vermisst und auch aufeinander gefreut. Vor 4 Monaten sind wir in eine neue Wohnung gezogen und haben auch beschlossen nächstes Jahr ein Baby zu zeugen. Unsere Beziehung lief eigentlich ganz gut und wir reden über alles offen miteinander. Seit Anfang 2012 ist mein Mann in einer Festanstellung. Davor war er selbstständig, jedoch bot ihm einer seiner Auftraggeber eine Festanstellung an und er probierte es aus. Naja am Anfang lief es noch ganz gut, aber mitlerweile macht ihm die Festanstellung keinen Spaß mehr und er möchte wieder in die Selbstständigkeit zurück, da viele Dinge vorgefallen sind und er in seinen Entscheidungen auch als Führungskraft nicht so frei ist wie als er selbstständig war. Er redet oft darüber mit mir und regt sich über vieles auf was den Job betrifft.
Tja und nun kommt folgende Situation:
Mitte September ist mein Mann (Projektleiter im Messebau) 2 Wochen nach Danzig auf eine Messe gefahren. Alles war Ok wir haben jeden Abend miteinander telefoniert und uns auch gesagt, dass wir uns lieben. Tja und am letzten Tag bevor er heimkam haben wir wieder telefoniert miteinander und er war total aufgelöst und hat geweint, dass er nicht mehr kann, seit 2 Tagen weint er Abends immer im Hotelzimmer und er weiß nicht mehr weiter und so.
Ich habe ihm Mut zugesprochen und wenn er zu Hause ist reden wir in Ruhe über alles.
Als er dann am Folgetag wieder da war (30.09.2013) war er wie ein Häufchen Elend und hat total geweint und sich über seinen Job ausgekotzt und er kann nicht mehr, er hat mal so gebrannt für diesen Job, aber in einer Festanstellung mit diesem Chef geht es nicht mehr und so weiter...ich habe dann vermutet das er einen Burnout hat, da ihn der Job in den letzten Wochen ziemlich zugesetzt hat und er kaum Nerven für private Dinge hatte. Er sagte, er stelle sein ganzes Leben in Frage, ob das alles so richtig ist was bis jetzt passiert ist und das schlimmste für mich, er sagte mir das er nicht mehr weiß, ob er mich noch liebe.
Tja die folgenden Tage waren komisch, da immer wenn er nach Hause kam hat man sich angeschaut und ich habe gehofft da ist wieder was an Gefühl bei ihm und er hat gehofft es ist auch wieder da. Er ist dann 4 Tage in den Harz alleine gefahren in der Hoffnung es bringt etwas. War aber nicht so. Wir reden offen darüber und er hat es mir daher sofort gesagt, als dieses Gefühl der Liebe für mich weg war, weil er ehrlich sein wollte. Es tut ihm so leid und er weiß nicht warum die Liebe weg ist, er kann keine Gründe nennen.
Mittlerweile ist er auch in eine leere Wohnung eines Freundes gezogen, weil er denkt, dass es für uns besser ist. Aber wir sehen uns regelmäßig und sprechen dann auch über alles.
Nun sind schon über 2 Monate um und er sagt, dass er die Hoffnung langsam aufgegeben hat, dass seine Gefühle für mich zurückkommen. Jobmäßig ist er immer noch gefangen, da er erst zum Jahresanfang 2014 wieder in die Selbstständigkeit wechselt, ferner hat er auch ein paar finanzielle Sorgen da noch eine Umschuldung vorher passieren muss.
Bis heute kann er keinen Grund nennen warum die Liebe weg ist, für ihn ist der Grund das sie weg ist der Grund. Er sagt immer wir hatten schöne 8 Jahre die er auch nicht missen will, aber ob seine Gefühle irgendwann zurückkommen weiß er nicht und ob es dann nochmal einen Neuanfang für uns gibt. Er ist sich aber auch sicher, dass der Job der Auslöser für das ganze ist. Beim Psychologen war er auch schon, aber bisher nur zum Erstgespräch und dort konnte auch noch nicht so richtig erforscht werden, ob Burnout, Midlifecrisis etc. die Ursache ist. Offiziell sind wir seit dem 09.11. getrennt, denn er weiß das er mir sehr wehgetan hat und er möchte mir keine Hoffnungen auf ein zurück machen, wenn er nicht weiß, ob seine Liebe zu mir wiederkommt.
Wir werden uns jetzt jeder wohl auch eine eigene Wohnung nehmen. Er war jetzt auch nochmal 1 Woche auf den Seychellen um sich zu sortieren. Jobmäßig ist jetzt klar was er will und handelt auch danach, privat hat er gesagt, dass er mich nicht mehr liebt, keine Gründe nennen kann, sie ist eben weg und er weiß nicht ob sie wiederkommt.
Fakt ist das man ohne Liebe nicht zusammenbleiben kann, wir sind aber eben auch in der Beziehung beste Freunde gewesen und das wollen wir auch weiterhin bleiben und alles was jetzt kommt gemeinsam regeln und nicht im Streit auseinander gehen. Er freut sich auch mich zu sehen und mit mir was zu unternehmen aber er sagt halt, das keine Liebesgefühle da sind. Meine Frage nun, was soll ich tun,hilft hier noch eine Eheberatung um herauszufinden ob er mich wirklich nicht mehr liebt oder er seine Liebe zu mir wiederfinden kann? Vielen Dank
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Psychologie
Experte:  InternetCoach hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,
mir gehen da zwei Gedanken durch den Kopf. Einmal ist ein Mensch, der sich in einem Burnout befindet, Depressionen hat und sein Leben so grundlegend zu aendern sucht, nicht wirklich in der Lage "liebevolle Gefuehle" zu spueren. Es ist ein definierendes Element von Depressionen, dass man schoene Gefuehle nicht erleben kann. Das nennt sich Anhedonia. Liebe zaehlt ja zu den schoenen Gefuehlen im Leben und wenn man Burnout hat oder depressiv ist, dann spuert man sie eben nicht.

Dazu kommt noch, dass sich die Liebe mit der Zeit aendert. Ich denke, dass Sie durch die regelmaessigen Reisen und Abstaende, wenn Sie nicht zusammen gelebt haben, Ihre liebevollen Gefuehle laenger haben aufrecht erhalten koennen als viele andere Paare, die mehr Zeit zusammen verbringen. Aber es gibt im Leben als Paar immer wieder Phasen, wo man "Liebe waehlt" und nicht "Liebe fuehlt". Wenn man Liebe waehlt und sich liebend verhaelt, dann kommen die Gefuehle oft auch wieder. Und dann gibt es eine Phase starker Gefuehle und dann wieder eine Phase weniger starker Gefuehle.Langfristige Beziehungen durchlaufen in der Regel ohnehin verschiedene Phasen.

1. Die „Verliebtheitsphase“

Das ist die Zeit, in der sich zwei Menschen kennen lernen und ein Paar bilden. Dabei kann es sich um Liebe auf den ersten Blick ist oder auch um sexuelle Anziehungskraft handeln, die diese Menschen zueinander hinzieht. Meist mit Liebe gleichgesetzt wird. Man hat “Schmetterlinge im Bauch”, man mag kaum essen, man sehnt sich nach dem anderen, man mag einander kaum loslassen. Man ist “verrueckt” nach dem Anderen, kann sich eine Zukunft ohne diese Person kaum vorstellen und ist bereit auch Dinge zu tun, die einen eigentlich gar nicht interessieren. Es ist die wunderschöne Zeit, aus der sich – hoffentlich – alles andere entwickelt.

2. “Wir sind fuereinander gemacht”

Nach etwa 3-6 Monaten werden die “Schmetterlinge” durch ein sattes Gluecksgefuehl ersetzt. Man macht Plaene fuer die gemeinsame Zukunft und denkt immer wieder, dass die/der Andere die Person ist, auf die man sein ganzes Leben gewartet hat.

3. Alltag

Hier kommt das Paar auf den Boden der Realität zurueck. Man lernt den Partner / die Partnerin im Alltag kennen. Anfangs zeigt man sich in einer Beziehung oft “von seiner besten Seite”; jetzt zeigt man immer mehr seine Alltagsgewohnheiten und moechte zu einer gewohnten Routine zurueckkehren. Oft faengt man auch an, sich zu fragen, ob man wirklich damit leben kann, dass der Partner jedes Wochenende Fussball schaut oder die Partnerin die Zahnpasta von vorne ausdrueckt. Es ist die sensibelste Phase einer Beziehung, wenn wir lernen, wie und wer unser Partner wirklich ist.

4. Konflikt

Die vierte Phase ist die Stress- und Streitphase, in der man - berechtigt oder unberechtigt – vielerlei Kritik am Partner übt – von der Zahnpasta ueber die Socken auf dem Boden ueber die Wochenendgewohnheiten bis hin zu der Beziehung zu den Eltern. Diese Phase ist in jeder Beziehung die schwierigste Phase. Wenn die Konflikte beginnen, ist es wichtig genau zu müssen wir sehr genau beobachten, ob der / die andere uns ernst nimmt und unsere Wünsche respektiert. Richtig schwierig wird es am Ende der vierten Phase: Jetzt wird klar, ob sich ein Paar trennt oder womöglich für immer zusammenbleibt. Die vierte Phase ist der Zeitraum, der am zermürbendsten ist – und dennoch halten Paare gerade diese Phase am längsten aus. Vermutlich, weil es eine schwierige Frage ist, ob wir unser Leben mit der / dem anderen wirklich teilen wollen oder doch besser auseinander gehen sollten.

5. Entweder Trennung oder “Liebe”

Die fünfte Phase ist entweder die Trennungs- oder die Ruhephase. Entschliessen wir uns innerlich dazu, ein gemeinsames Leben zu versuchen, wird es in der Beziehung ruhiger. In dieser Phase finden wir als "Partner" wieder zu uns selbst. Dem / der Anderen werden jeweils weitere Freiräume gestattet, in der Beziehung bildet sich ein Kernleben. Oft ist das Gefuehl von Liebe weniger stark als die Entscheidung, zu lieben. Langsam aber sicher festigen sich die Voraussetzungen für die letzte, die sechste Phase der Partnerschaft.

6. Respekt

Die letzte Phase ist hoffentlich die längste: Sie ist die Zeit des satten Glücks, in der sich so viel Sicherheit in der Beziehung gebildet hat, dass nun eigentlich nichts mehr schief gehen kann. Zwischen den Partnern herrscht unbedingtes Vertrauen, die vielen Stürme sind vorbei. Gefühle des sich Liebens, der Toleranz, des Respekts stellen sich ein. Und dennoch sind wir auch in dieser letzten Phase als Paar ständig in Bewegung – alles andere wäre ja auch langweilig.

Mit dieser Hintergrundinformation ist es hoffentlich ein bisschen leichter, Ihren Partner zu verstehen, aber natuerlich ist das keine genaue Antwort darauf, wie es weitergeht. Wenn Ihr Partner unbedingt das Gefuehl von Liebe braucht, um in einer Beziehung mit Ihnen zu leben, dann kann Ihnen niemand garantieren, dass diese Gefuehle bald wiederkommen. Damit waere dann die Trennung endgueltig. Wenn er aber damit leben koennte, dass Sie "in guten wie in schlechten Zeiten" einander beistehen und helfen, dann kann man auch mal eine laengere Zeit lang ohne "gefuehlte Liebe" leben. Wenn man das will.

Die Frage ist dann natuerlich auch, was Sie wollen und wie geduldig Sie sein koennen und wollen. Denn das ganze ist natuerlich auch fuer Sie sicherlich sehr schwierig. Wie geht es Ihnen denn eigentlich mit dieser Situation? Dazu sagen Sie recht wenig.





Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Hallo,

vielen Dank für Ihre bisherige Antwort.

Bei einem Punkt hatten Sie mich glaub ich falsch verstanden, da wir sehr wohl zusammengelebt haben. Wir haben seit 2005, wo wir zusammen sind auch zusammen gelebt. Von 2006 bis 2013 in einer schönen 2-Raum-Wohnung. Im Juli diesen Jahres sind wir dann umgezogen in was größeres auch wegen dem späteren Kinderwunsch und so.

Mir geht es bei der ganzen Sache natürlich nicht gut, ich vermisse ihn, besonders nachts, wenn er nicht zum Kuscheln da ist. Und ich bin aus allen Wolken Ende September gefallen, als er mir gesagt hat, dass er keine Gefühle mehr für mich hat. Er war immer so liebevoll und hat mir mit Briefchen und auch mit Worten gezeigt, dass er mich liebt.

Kann es sein, dass unsere Beziehung nur funktioniert hat, als er noch öfter unterwegs war und somit die Freude des Nachhausekommens größer war als wie in den letzten Monaten wo er jeden Tag zu Hause war. Aber auch wenn er im Job Probleme hat, hätte er sich doch sagen können, mensch ein gutes hat es, ich bin öfter zu Hause und kann mich um meine Beziehung kümmern. Aber der Alltag war dann wohl vielleicht nicht so sein Ding. Er hat gesagt, er hat immer etwas aus dem Herzen heraus gefühlt, wenn er nach Hause kam, nur eben jetzt nicht mehr.

Natürlich brauch man das Gefühl von Liebe oder zumindest muss man mehr als nur Freundschaft für jemanden empfinden um mit ihm zusammen zu sein, ohne dies sehe ich keine Chance für eine Beziehung.

Wir gehen jetzt wie gute Freunde miteinander um, sehen uns auch regelmäßig und unternehmen auch was. Schon allein wegen neuen Wohnungen die wir uns beide suchen müssen und seinen Sachen und der Post lässt sich Kontakt ja auch nicht vermeiden.

Er sagt, er will nicht ständig mir darüber sprechen, warum seine Liebe weg ist und warum er keine Gründe nennen kann, weil ihn und mich das fertig macht. Er will jetzt alles auf sich zukommen lassen und wenn wir was zusammen unternehmen, über schöne Dinge sprechen, nur dann kann sich vielleicht nochmal was zwischen uns entwickeln.

Er weiß nicht, wie es mit einer anderen Frau wäre, ob er da wieder lieben kann. Er hat auch schon überlegt, ob er vielleicht mal mit einer anderen Frau Sex haben muss, um zu merken, ja daran könnte er sich gewöhnen oder eben feststellt, dass es mit mir eben besser war. Anderen Frauen gegenüber ist er nicht abgeneigt, aber er meint, dass wäre dann auch nur Sex. Kann er ja machen wir sind ja getrennt.

Er hat aber auch gesagt, wenn es nur um das Verlangen gehen würde mit anderen Frauen zu schlafen, dann hätte er sich ja nicht von mir getrennt, dann hätten wir ja gemeinsam eine Lösung gefunden.

Ich weiß halt nicht, wie es jetzt weitergehen soll. Zum Psychologen will er nicht mehr gehen, da er nicht weiß, wobei er ihm helfen soll und das er denkt, dass jetzt halbwegs alles in Ordnung ist, da er ja jetzt weiß was er jobmäßig machen soll und die Liebe zu mir kann ein P. auch nicht herbeizaubern. Ich hatte dann zu ihm gesagt, dass nix in Ordnung ist, da wiir ja nicht mehr zusammen sind und sich ja seit dem Erstgespräch einiges getan bzw. seine Aussagen sich verändert haben bzw. ihm jetzt einiges klarer ist und ob er nicht doch nochmal hingehen möchte um jetzt auch den Stand der Dinge zu besprechen, wenn dann keine Hilfe mehr durch den P. nötig ist wird sich das schon herauskristallisieren.

Trotzdem interessiert mich sehr, welche Gründe dazu geführt haben warum er mich nicht mehr liebt, da mein Mann diese ja selbst nicht kennt und gerne wüsste wie sowas kommt auch für zukünftige Beziehungen. Sollten wir zusammen zu einer Eheberatung gehen um dies herauszufinden oder sollte man sowas nur machen, wenn die Liebe von beiden Partnern noch da ist? Ich habe gelesen, dass dort mit dem Psychologen erforscht wird, ob doch wieder einen gemeinsamen Weg geben kann oder eben die Trennung unumgänglich istund keine Chance mehr besteht. Sollten wir so eine Beratung mal aufsuchen oder bringt es nichts, da die Kosten ja auch von uns getragen werden müssen?




Experte:  InternetCoach hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,
vielen Dank fuer die weitere Information. Ich denke schon, dass die vielen Reisen dazu beigetragen haben, dass Ihre Liebe "frisch" geblieben ist und auch regelmaessig wieder in die ersten Stadien einer Beziehung zurueckging - die ja auf der Gefuehlsebene intensiver sind. Und dass der Alltag zusammen ja schon noch einmal etwas neues fuer Sie war - zumal es ja ein sehr stressiger Alltag war. Aber das ist sicherlich nur ein Faktor.

Eine Paarberatung ist sicherlich niemals falsch und es wird dort um das gehen, was SIE wuenschen. Ein Therapeut kann Ihnen dabei helfen herauszufinden, ob es noch einen Weg gibt, oder wie Sie die Trennung am wenigsten destruktiv gestalten, oder was Liebe in Ihrer Beziehung bedeutet (hat). Das haengt wirklich ganz von Ihnen ab. Was waere den FUER SIE BEIDE ein Ziel fuer die Paarberatung. Denn es wird schwierig, wenn man mit unterschiedlichen Zielvorstellungen dort hingeht. Wenn Sie sich auf ein Ziel einigen koennten, dann waere ein Paarberatung sicherlich keine schlechte Idee. Was waere denn so ein Ziel?

Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Wir möchten in der Beratung gerne erforschen, wie es dazu kommen konnte, dass seine Gefühle auf einmal weg sind, ob sie für immer weg bleiben und die Scheidung dann endgültig feststeht oder ob seine Gefühle noch da sind, er sie nur nicht fühlen kann und von all dem anderen Stress und den Problemen im Job überdeckt sind. Der Therapeut soll uns dabei helfen herauszufinden, was passiert ist, dass seine Gefühle so plötzlich weg sind, obwohl vorher alles ok war, ich ihn nicht enttäuscht habe oder wir groß gestritten haben und er liebevoll zu mir war und mir sagte, dass er mich so sehr liebt. Es soll dort geklärt werden, ob es noch eine Chance für uns gibt oder die Trennung endgültig ist. Auch wenn es für uns keine Chance mehr geben sollte und ein Neuanfang ausgeschlossen ist möchten wir gerne auch für zukünftige Beziehungen herausfinden, welche Gründe dazu führten, dass seine Liebe einfach weg ist. Mein Mann sagt, er würde sich wünschen, dass er wieder etwas für mich empfindet aber man kann das auch nicht erzwingen. Wir wissen halt beide nicht, was da passiert ist und warum und das warum würden wir gerne erforschen, sofern es überhaupt wirklich Gründe gibt warum er mich nicht mehr liebt. Vielleicht gibt es die auch nicht und das Haltbarkeitsdatum für seine Liebe ist einfach abgelaufen. Er sagt ja auch das er momentan auch keine anderen Frauen um sich haben will. Er fühlt sich momentan allein am wohlsten, wenn er abends nach Hause kommt und niemanden um sich hat und einfach allein ist. Ich denke, dass auch vieles durch die berufliche Situation dabei ihr übriges tut.
Experte:  InternetCoach hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,
das klingt eigentlich nach realistischen Therapiezielen - allerdings v.a. fuer Ihren Mann. Von dem, was Sie schreiben, waere es eigentlich am sinnvollsten, wenn er eine Therapie fuer sich machen wuerde. Da Sie ja aber oben gesagt hatten, dass er das nicht wirklich wolle, waere eine Paartherapie dann der naechste sinnvolle Schritt.

Ich wuerde Ihnen empfehlen, jemanden zu suchen, der "systemisch" arbeitet. Ist es Ihrem Mann oder Ihnen wichtig, mit einer Frau oder einem Mann zu arbeiten? Ist Ihnen das egal? Manchmal fuehlt sich der Partner des anderen Geschlechts "unverstanden", darum waere es wichtig, dass Sie vorher darueber reden, ob einer von Ihnen da starke Gefuehle hat.

Was vielleicht auch ein Anstoss sein koennte, der oft erstaunlich viele Dinge an die Oberflaeche bringt, ist eine systemische Familienaufstellung. Oft werden diese in intensiven Wochenendseminaren angeboten und danach entscheidet man dann, was man mit der Information macht, die man dort gelernt hat, und wie man sie verarbeitet und integriert. Dazu koennen Sie einfach "systemische Familienaufstellung" und die naechste groessere Stadt googlen. Ich kann natuerlich nicht versprechen, dass Sie dort die Antwort auf das "Warum" finden, aber ich koennte mir vorstellen, dass Sie da zumindest in die richtige Richtung gewiesen werden. Denn wenn es fuer Ihren Mann tatsaechlich ein "Haltbarkeitsdatum" fuer seine Liebe gibt, dann hat dies bestimmt eine "Geschichte". Danach sucht man bei der Familienaufstellung.

Ich hoffe, dass Sie auch die Unterstuetzung bekommen, die Sie brauchen. Es geht ja nicht nur um Ihren Mann und seine Gefuehle. Es geht genauso auch um Sie und Ihre Gefuehle.

Ansonsten wuensche ich Ihnen alles erdenklich Gute bei den naechsten Schritten. Wenn Sie noch weitere Nachfragen haben, stehe ich fuer diese natuerlich weiter zur Verfuegung.

Mit freundlichen Gruessen,
Annegret Noble

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