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diplompsychologe
diplompsychologe, Dipl- Psychologe
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1216
Erfahrung:  Dipl.- Psychologe (Uni) & Verkehrspsychologe
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Hallo! Ich bin 39 Jahre alt, und bin seit einem Jahr mit meiner

Kundenfrage

Hallo! Ich bin 39 Jahre alt, und bin seit einem Jahr mit meiner Freundin zusammen, die 10 Jahre jünger ist. Nun haben wir einen ungewollten Nachwuchs bekommen, und nähmlich einen süßen Jungen der am 20.Juli geboren ist. Kurze Beschreibung meiner Frau: Meine Frau heisst Tamara.Sie ist auf einem Hof weit oben am Berg aufgewachsen. Ihre Mutter und ihr Vater hatten kein gutes Verhältnis, und wohnten nie zusammen. Ihre Mutter hatte in der Zwischenzeit mehrere Verehrer, jedoch keine Beziehung hatte lange gehalten, und somit ist sie zur Zeit Solo. Ihr Vater hat sich wenig mit seiner Tochter befasst, und das tat meiner Frau offensichtlich sehr weh, und sie spricht ihren Vater immer mit Toni an, und nicht mit Vater. Sie schipft viel über ihn, hat ihn jedoch aus meiner sicht sehr lieb, da am Tag mind. 10 mal das Wort Toni fällt. Übrigens der Vater hat ein kleines Busunternehmen, und sie arbeitet Teilzeits beim Vater, und geht gleichzeitig auf die Uni. Meine Frau hat viel angefangen, hat in Mailand studiert, inzwischenrein wieder kurz gearbeitet und jetzt halt wieder Uni. Sie hat diverse Freundinnen aus der Stadt die glauben sie sind was besseres, und das ist auf meine Frau jetzt übergeschwabt.
Nun mein Anliegen: MEINE FRAU IST AUF ALLE UND ALLES DIE MIR NAH SING EIFERSÜCHTIG. Auf meine Mutter, Schwester, Enkel, Freunde, ja sogar auf meine Katze. Ich soll mit ihr auf Schritt und Tritt gehen, und sie will alles genau wissen. Wenn ich nach der Arbeit ein Bierchen trinken geh so ist das schon zu viel.
Also ich habe mir das so gedacht: Sie ist ohne Geschwister, ohne gleichaltrige Kinder, in keiner guten Vater Mutter Beziehung auf einem entlegenen Hof bei ihrer Oma aufgewachsen, und hat einfach Angst dass ihr das gleiche wiederfährt wie ihrer Mutter mit ihrer Tochter, und steuert damit gerade auf dem Abhang zu. Also ich halto so diese Bezihung nicht mehr aus, darum bitte ich sie höhflichst um Rat. Danke!
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Psychologie
Experte:  InternetCoach hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,
es ist sehr anstrengend, wenn man sich fuer alles, was man tut, rechtfertigen muss. Das Problem ist, dass die Eifersucht Ihrer Frau wahrscheinlich sehr tiefe Ursachen hat und letztendlich wenig mit Ihnen und viel mit der Angst Ihrer Frau, abgelehnt und verlassen zu werden, zu tun hat. Darum koennen Sie leider sehr wenig tun, wenn Ihre Frau nicht bereit ist, sich dieses Problem anzuschauen und etwas daran zu aendern, aber vielleicht hilft es Ihnen ja auch, wenn Sie besser verstehen, woher diese Eifersucht stammt, um anders damit umzugehen.

Oberflächlich betrachtet erscheint Eifersucht als Gefühl, das äußere Ereignisse und andere Menschen in einem auslösen können. "Weil der andere das oder jenes tut, reagiere ich mit Eifersucht." Tatsächlich ist es jedoch so, dass wir unsere Eifersucht selbst auslösen. Hinter der Eifersucht verbergen sich in der Regel Selbstzweifel und eine geringe Selbstachtung.

Betroffene glauben oft tief im Inneren, sie seien nicht gut genug, nicht intelligent genug, nicht attraktiv genug, nicht liebenswert genug und haben deshalb Angst, für ihren Partner nicht gut genug, attraktiv oder liebenswert zu sein.

Diese Angst verleitet die Betroffenen zu Zwangsverhören, Vorwürfen, Schnüffeleien in der persönlichen Post und im Geldbeutel des Partners. Ja, manchmal gehen Betroffene sogar so weit, die Wäsche zu kontrollieren, dem Partner hinterherzufahren oder mit Kontrollanrufen zu bombardieren. Der Partner hat keine Chance, sie von seiner Unschuld zu überzeugen.

Die Betroffenen wissen, dass ihre Eifersucht und ihr Kontrollverhalten übertrieben sind. Dieses Wissen nützt ihnen jedoch wenig. Wenn ihre Phantasien mit ihnen durchgehen, indem sie den Partner fremdgehen sehen, dann wird aus der Angst eine Panik, die sie nur schwer kontrollieren können.

Menschen, die über eine gesunde Selbstachtung verfügen, sich ihrer Stärken und Schwächen bewusst sind und sich annehmen, sind weniger empfänglich für Eifersucht. Sie haben in ihrer Kindheit gelernt, ihren Wert nicht danach zu bemessen, wie beliebt sie bei anderen sind. Sie haben gelernt, selbst für ihre Zufriedenheit zu sorgen.

Eifersucht ist immer ein Zeichen dafür, dass man an sich und seiner Attraktivität für den Partner zweifelt. Diese Selbstzweifel führen dazu, dass man an der Liebe des Partners zweifelt, dem Partner nicht vertrauen kann und deshalb Angst vor dem Verlust des Partners hat. Man kann sich nicht vorstellen, dass man liebenswert ist.

Meist ist die Eifersucht eine Reaktion auf die Angst vorm Alleinsein oder vor Ablehnung.

Wenn wir uns abgelehnt fühlen, dann bewerten wir eine Reaktion, eine Aussage oder ein Verhalten eines anderen als Ablehnung. Die meisten Menschen haben Angst vor Ablehnung und fühlen sich verletzt, wenn sie sich abgelehnt fühlen.

Die Angst vor Ablehnung ist eng mit der Selbstablehnung verbunden. Je mehr wir uns selbst ablehnen, je mehr wir uns selbst für minderwertig oder nicht liebenswert halten, je mehr wir an unserem Wert zweifeln, umso mehr haben wir Angst vor Ablehnung, umso mehr leiden wir unter einer negativen Bewertung unserer Mitmenschen und umso schmerzlicher empfinden wir eine Ablehnung durch diese.

 

In den meisten Fällen entsteht die Angst vor Ablehnung schon in unserer Kindheit, genauer gesagt in den ersten 7 Lebensjahren. In dieser Zeit lernen viele von uns:

  • Ich werde nur akzeptiert, wenn ich lieb bin.

  • Ich bin nur liebenswert, wenn ich mich perfekt verhalte.

  • Ich werde nur akzeptiert, wenn ich eine gute Leistung bringe.

Wenn wir von unseren Eltern nur angenommen und gelobt werden, wenn wir uns so verhalten, wie sie es sich wünschen, und sie uns ablehnen, wenn wir uns anders verhalten, dann lernen wir: gemocht werde ich nur dann, wenn ich tue, was andere von mir verlangen. Tue ich, was ich will, stoße ich auf Ablehnung.

Dabei reicht es schon, dass wir als Kinder den Eindruck haben, nicht um unserer Selbstwillen gemocht zu werden. Es müssen keine Worte fallen und wir müssen nicht geschlagen werden, um das Gefühl zu haben, nicht in Ordnung zu sein und abgelehnt zu werden. Schon ein strafender oder tadelnder Blick reichte vielleicht, um uns in Lebensgefahr zu sehen.

Warum nehmen wir uns als Kinder solche Worte so zu Herzen und warum reagieren wir als Erwachsene immer noch so verängstigt? Wir sind als Kinder völlig abhängig von der Zuwendung und Fürsorge unserer Eltern. Ohne sie können wir nicht überleben. Eine Ablehnung empfinden Kinder immer als ein im Stich-Gelassen- und Verstoßen-Werden. Und das kommt für ein drei- oder fünfjähriges Kind gefühlsmäßig einem Todesurteil gleich. Haben wir als Kind kein Grundvertrauen, dass man für uns sorgen wird, dann entwickeln wir eine große Angst vor Ablehnung. Und in der Situation, in der Ihre Frau aufgewachsen ist, scheint es durchaus logisch, dass Sie wenig Grundvertrauen aufgebaut hat.

Als Erwachsene hängt unser Leben nicht mehr vom Urteil anderer Menschen ab. Dennoch empfinden wir bei Ablehnung reflexartig so, wie das drei- oder fünfjährige Kind, das seinen Eltern auf Gedeih und Verderben ausgeliefert war, denn tief im inneren tragen wir immer noch den kleinen verängstigten Jungen oder das kleine verängstigte Mädchen in uns, die eine Ablehnung als existenzielle Bedrohung empfinden.

Eine andere Lektion in unserer Kindheit und Jugendzeit bestand vielleicht darin, uns auf sehr persönliche und verletzende Weise auf unsere Fehler und Schwächen aufmerksam zu machen. Wir mussten uns vielleicht häufig anhören: Du taugst nichts. Du bist ein Tollpatsch. Du bist so was von blöd. Wegen dir muss man sich schämen. Du kannst gar nichts. Aus dir wird nie etwas....

Dadurch haben wir gelernt, an uns zu zweifeln und haben kein Selbstvertrauen entwickelt. Wir haben Angst zu versagen oder nicht zu genügen und deshalb abgelehnt zu werden.

Und natürlich hatten auch Erfahrungen mit unseren Spiel- und Schulkameraden einen Einfluss auf unsere seelische Entwicklung. Vielleicht wurden wir in der Schule gemobbt. Vielleicht hatten wir eine körperliche oder persönliche Auffälligkeit und wurden deshalb zur Zielscheibe von Spott und Hänseleien, die an unserem Selbstwertgefühl genagt haben und von denen wir uns nie mehr erholt haben.

 

Wenn wir lernen, unseren Selbstwert und damit unser Selbstwertgefuehl zu stärken, dann machen wir uns unabhängiger von der Reaktion anderer und erleben eine Ablehnung nicht mehr als Todesurteil. Eine Ablehnung ist dann nur noch bedauerlich und schade, aber nicht mehr bedrohlich. Und damit verlieren wir unsere Angst vor der Ablehnung. Aber leider ist das etwas, was Ihre Frau lernen muss und Sie koennen Ihr zwar dabei helfen, es aber leider nicht fuer sie tun....

 

Koennten Sie sich Wege vorstellen, wie Ihre Frau sich da weniger unsicher fuehlen koennte? Waere Sie einer Therapie gegenueber offen? Vielleicht auch einer Paartherapie?

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