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diplompsychologe
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Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1216
Erfahrung:  Dipl.- Psychologe (Uni) & Verkehrspsychologe
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diplompsychologe ist jetzt online.

Guten Abend, ich bin seit einem halben Jahr mit meinem Freund

Kundenfrage

Guten Abend, ich bin seit einem halben Jahr mit meinem Freund zusammen. Unsere Beziehung gestaltet doch derzeit schwierig. Er hat noch mit "Altlasten" zu kämpfen. Deine erfreuendin von der er sich erst in unserer Beziehung getrennt hat, arbeitet als seine Partnerin im gleichen geschäft. Es sind immer wieder ein paar Zwischenfälle die mich traurig werden lassen. Heute geht's mir um eine ganz besondere frage.

Ich habe es ganz besonders genossen bröckelndem jetzigen Partner dass er mich sexuell liebt auch wenn ich gerade von der Arbeit komme und ungewaschen bin, Senner mich mit seinem Finger berührte und nachher daran roch, und er sagte wow ich steh auf deinen Geruch, meine exfreuendin hat sich untenrum immer stundenlang gewaschen da hat man gar nichts mehr gerochen... Heute habe ich wie mittlerweile jeden Abend belohn übernachtet - er hat bis 21.30 gearbeitet ich habe bis 18 Uhr gearbeitet danach meine Wohnung gemacht und dann seine. Dann noch zusammen gegessen und ins Bett gefsllen. Als er meinte darf ich dich lecken- ich ich ja gerne... Er hast du denn dich untenrum gewaschen ich nein nur heute morgen , er : dann mach das mal, ich ne dann verzichte ich. Er ich lass dich selber mal riechen .., ich gerochen - nocht für schlimm befunden ... Er wie Fisch...naja so schlimm ist ja auch nicht.,, er fängt an zu lecken, ich ne jetzt fühle ich noch doof- das will ich jetzt nicht ...

Dann hab ich noch gesagt das ich mich bestimmt nicht hier bei ihm mit irgendeiner Seife Wasche und dann nachher ne pilzinfektion habe weil normale Seife die scheidenflora total zerstört...so wie bei seiner exfreuendin wo er es ja total doof fand das sie sich ständig Grundgereinigt hat vor dem Sex er nichts mehr riechen konnte und dann noch alle 4 Wochen ne Infektion hatte...
Er meinte - gute gekonntert, warum ich aber denn immer seine exfreuendin reinbringen würde... Ich allerdings war verletzt und wollte einen Vergleich aufzeigen...

Also letztendlich geht's darum - es ist holprig derzeit... Er mochte immer meinen Geruch - was ist denn jetzt passiert? Wie soll ich darauf reagieren? Ich habe immer das Gefühl ich bin ihm jetzt zu viel....???
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Psychologie
Experte:  InternetCoach hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,
unser Geruch aendert sich mit unserem Zyklus, mit den taeglichen Aktivitaeten, mit dem, was wir essen, mit Krankheiten (auch bei einem Schnupfen riecht man durchaus anders).... Es kann durchaus sein, dass diese Begegnung nicht mehr bedeutet als dass ihm an diesem Tag der Geruch zu streng war. Wenn das nicht regelmaessig vorkommt, dann koennte es sein,d ass sie die Situation wichtiger nehmen als sie fuer ihn war.

Sie sagen aber auch,d ass Sie im Moment das Gefuehl haben, dass es auch sonst nicht so gut laeuft. Koennte es sein, dass Sie in die naechste Phase der Beziehungsfindung rutschen? Langfristige Beziehungen durchlaufen verschiedene Phasen. Wie lange eine Phase der Partnerschaft jeweils dauert, und in welcher Sie sich gerade befinden, das wissen nur Sie. Meine Vermutung ist, dass Sie so langsam in den Alltag finden und man eben nicht mehr alles so "rosarot" sieht wie am Anfang - inklusive den Geruch, der uebrigens gerade beim Verlieben eine riesengrosse Rolle spielt.Neuere Forschunge n haben gezeigt, dass die Frage, ob man sich verliebt, sehr stark vom Körpergeruch des Gegenübers abhängt.

Es wird angenommen, dass das Gehirn sich unbewusst mithilfe des Geruches ein Bild vom Immunsystem des potentiellen Partners machen kann und auf diese Weise entscheidet, ob die jeweilige Person mit dem eigenen Immunsystem kompatibel ist und daher die Zeugung gesunder Nachkommen gesichert ist.

Aus diesem Blickwinkel bekommt die Redewendung” ich kann ihn nicht riechen “eine ganz neue Qualität.

Phase 1: Verliebtsein

Das ist die Phase, in der sich zwei Menschen kennen lernen und ein Paar bilden, egal, ob es die Liebe auf den ersten Blick ist oder nur die pure Lust, die ja oft am Anfang einer Beziehung steht. Es ist die Phase, die oft symbolisch fuer die Liebe steht (Schmetterlinge im Bauch) und in der sehr viel "geliebt" wird – körperlich, aber vielleicht auch schon im Ansatz mit dem Herzen. Es ist die Phase des ganz großen Gefühls, des Verrücktseins nach dem anderen, der Sehnsucht, des Glühens und des puren Genusses. Es ist die wunderschöne Zeit, aus der sich – hoffentlich – alles andere entwickelt.

Phase 2: Das satte Glücksgefühl

Die zweite Phase beginnt mit den Worten „Den / die wollte ich schon immer haben!“ Nach spätestens einem Jahr hat sich das Verliebtheitsgefühl in der Regel gefestigt, ein sattes Glücksgefühl setzt ein und man denkt darueber nach, mit diesem Mann / dieser Frau das Leben verbringen zu können und wollen.

Phase 3: Der Alltag

In Phase 3 sind wir als Paar schon fast auf dem Boden der Realität angekommen. Wir lernen den Partner / die Partnerin auch im Alltag kennen. Erste Fragen kommen auf: Habe ich mir das so vorgestellt oder vielleicht doch nicht? Es ist die sensibelste Phase einer Beziehung, wenn wir beim Partner bemerken, wie und wer er wirklich ist. Und es ist die Phase, in der unsere Vorstellungen fürs gemeinsame Leben langsam Gestalt annehmen.

Phase 4: Die Stress- und Streitphase

Die vierte Phase ist die Stress- und Streitphase, in der wir anfangen - berechtigt oder unberechtigt - Kritik am Partner / der Partnerin zu üben. Die vierte Phase ist in jeder Beziehung die schwierigste Phase – es ist die Zeit der Festigung. Wenn jetzt die Reibereien beginnen, müssen wir sehr genau beobachten, ob der / die andere uns ernst nimmt und unsere Wünsche respektiert. Richtig schwierig wird es am Ende der vierten Phase: Jetzt wird klar, ob sich ein Paar trennt oder womöglich für immer zusammenbleibt. Die vierte Phase ist der Zeitraum, der am zermürbendsten ist – und dennoch halten Paare gerade diese Phase am längsten aus. Vermutlich, weil es eine schwierige Frage ist, ob wir unser Leben mit der / dem anderen wirklich teilen wollen oder doch besser auseinander gehen sollten.

Phase 5: Entweder Trennung oder Ruhepol

Die fünfte Phase ist entweder die Trennungs- oder die Ruhephase. Entschliessen wir uns innerlich dazu, ein gemeinsames Leben zu versuchen, wird es in der Beziehung ruhiger. In dieser Phase finden wir als "Partner" wieder zu uns selbst. Dem / der Anderen werden jeweils weitere Freiräume gestattet, in der Beziehung bildet sich ein Kernleben. Langsam aber sicher festigen sich die Voraussetzungen für die letzte, die sechste Phase der Partnerschaft.

Phase 6: Liebe fürs Leben

Die letzte Phase ist hoffentlich die längste: Sie ist die Zeit des satten Glücks, in der sich so viel Sicherheit in der Beziehung gebildet hat, dass nun eigentlich nichts mehr schief gehen kann. Zwischen den Partnern herrscht unbedingtes Vertrauen, die vielen Stürme sind vorbei. Gefühle des sich Liebens, der Toleranz, des Respekts stellen sich ein. Und dennoch sind wir auch in dieser letzten Phase als Paar ständig in Bewegung – alles andere wäre ja auch langweilig.

Jede Liebesbeziehung lebt von der Erfüllung der Bedürfnisse des anderen - also von gegenseitigem Respekt und liebevollen Kompromissen. Es geht darum, gemeinsam daran zu arbeiten, dass die Beduerfnisse beider Partner erfuellt sind. Dann kann die Partnerschaft funktionieren.