So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an diplompsychologe.
diplompsychologe
diplompsychologe, Dipl- Psychologe
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1216
Erfahrung:  Dipl.- Psychologe (Uni) & Verkehrspsychologe
57334328
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Psychologie hier ein
diplompsychologe ist jetzt online.

Ich bin 28 Jahre alt und leide seit meinem 10. Lebensjahr

Kundenfrage

Ich bin 28 Jahre alt und leide seit meinem 10. Lebensjahr an Epilepsie. Und zwar nicht an irgendeiner, sondern an einer nicht zu behandelbaren: mehrmals täglich Grand-Mal-Anfälle, komplex-fokale Anfälle und einfach-fokale Anfälle starker Ausprägung. Im Laufe der Jahre wurde JEDES Antiepileptikum (auch Fycompa bzw. der Wirkstoff Perampaneel) an mir ausprobiert, auch viele verschiedene Kombinationen - teilweise drei Präparate auf Maximaldosis gleichzeitig. Es wurde immer schlimmer, bis ich vor einigen Monaten eine Gehirn-OP gemacht habe, bei der mir ein Teil des Gehirns (Sehbereich rechte Gehirnhälfte) entfernt wurde. Gebracht hat das gar nichts, nur noch mehr Beeinträchtigungen durch Einschränkung des Blickfelds und starke Vergesslichkeit und hohe Konzentrationsstörungen durch Narben und Luftblasen im Gehirn.


 Da ich geistig nicht zurückgeblieben bin (Abitur, abgeschlossenes Sprachdiplom in der englischen Sprache), aber seit 4 Jahren absolutes Arbeitsverbot habe, weder Auto fahren darf noch alleine wohnen kann, noch ein Kind bekommen darf, ist mir jegliche Lust am Leben verloren gegangen, denn es steht fest, dass man mir nicht mehr helfen kann - alle Möglichkeiten sind ausgeschöpft. Ich bin nur noch frustriert, wütend, depressiv und leide an starken Stimmungsschwankungen und Reizbarkeit (auch bedingt durch die Nebenwirkungen der starken Medikamente). Habe keine Lust mehr zu leben und wäre am liebsten tot.


Ich frage mich nach dem Sinn des Lebens und warum ich überhaupt noch leben soll, wenn es nichts weiter ist als eine Qual. Ich habe ein niedriges Selbstwertgefühl und oft suizidale Absichten. Nichts kann ich selbst entscheiden, alles entscheidet die Krankheit. Ich fühle mich hilflos und ihr ausgeliefert.


Wie gewinne ich wieder an Lebenslust und lasse mich nicht mehr von der Krankheit und ihren Folgen beherrschen?

Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Psychologie
Experte:  InternetCoach hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,
mir fehlen ein bisschen die Worte, denn Sie beschreiben eine wirklich schwierige Situation, und nichts, was ich sagen kann, wird Ihre Situation wirklich einfacher machen. Meine Erfahrung ist, dass wir in solchen "hoffnungslosen" Situationen meist auf einer geistlichen oder spirituellen Ebene Hoffnung finden. Wenn man Biographien von Menschen wie Helen Keller oder Stephen Hawking liest, dann findet man dort meist heraus, dass die Inspiration und Hoffnung fuer den schweren Alltag meist auf einer "hoeheren" Ebene lag. Was glauben Sie in dem Bereich?