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Palatina
Palatina, Diplom Psychologin
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 36
Erfahrung:  Psychotherapie - Notfallpsychologie - Opferhilfe-Therapie - Mediation
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Hallo! Ich habe gerade den Bericht über die verschiedenen

Kundenfrage

Hallo! Ich habe gerade den Bericht über die verschiedenen Trinkertypen gelesen. Demnach ist mein Freund ein epsylontrinker. Er ist 53 Jahre alt, toral sportlich, durchtrainiert und gesundheitsbewußt. Er ist alleinerziehender Vater einer 11 jährigen Tochter, deren Mutter vor 9 Monaten an den Folgen von Alkohikismus gestorben ist. DiecTochter lebt wg.des Alkohilkonsums der Mutter seit 8 Jahren bei Ihm.Er ist arbeitslos, wohnt ziemlich sporadisch in einem Brennpunkt unserer Stadt. Die Tochter ist seit Jahren in psychologischer Behandlzng, hat viele Schwierigkeiten. Mein Freund ist sehr egoistisch,nimr such sekbst sehr wichtig, sieht sich selbst aks ganz tollen Kerl.Auf der anderen Seite steckt Er voller Komplexe, kann sehr liebe-und verständnisvoll sein. Macht in seinen "Anti-Alkoholphasen"einen auf Moralapostel, wenn ich mut meinen Freundinnen mal "einen" trinke. Er liebt mich über Alles, dessen bun uch mir sicher. Ich gakte seit 4 Jahren zu Ihm, er sieht inzwischen manches ein.Hat sogar schon mal mit einer Gespräcgstherapie begonnen, hat aber nucht wirklich was gwbracht.Die meißten Leute in seinem Umfeld (Mutter, Fam.betreuer; usw.halten Uhm quasi den Rücken freu, indem sie nichts unternehmen. Er verletzt seine Tochter mit seinem Verhalten extrem, zumal sie erst ihre Mutter verloren hat.Much verletzt sein Verhalten natürlich auch; aber ich bun erwachsen. Ich bin 46 Jahre, seit 14 Jahren alleinerziehende Mutter von 4 Kindern(3 davon erwachsen), berufstätig und liebe diesen Mann seit fast 4 Jahren. Ich möchte Ihm so gerne dauerhaft helfen. Weiß aber nicht mehr, wie nich. Er sieht sein Problem nicht, da Er ja nur 2-3 mal Jahr trinkt. Dann aber durchgehend über mehrere Wochen. Jetzt auch grade wieder, seit dem 1.6.Wir haben getrennte Wohnungen. Ich habe mich am 3.6.das letzte Msl bei Ihm gemeldet, Er sich bei mir am 6.6.Ich bin nicht böse ider sauer, aber total enttäuscht.Er hat mir mehrfach versorochwn, nie wieder solche Exzesse zu haben. Was kann uch tzn? Können Sie mir helfen oder zu etwas raten. Gruß Claudia
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Psychologie
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

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Experte:  Palatina hat geantwortet vor 4 Jahren.
Liebe Claudia,

ja, ich kann mir gut vorstellen, wie es Ihnen geht! Wahrscheinlich haben Sie schon alles Mögliche versucht, Hoffnung geschöpft, wenn er Besserung gelobt hat, und immerhin beschreiben Sie ihn als sportlich und gesundheitsbewußt. Aber dann halt immer wieder die Enttäuschung, und als erfahrene Mutter zusehen zu müssen, wie seine Tochter leidet, machts noch schwieriger.

Was Sie schildern, ist - leider - nur allzu typisch.
Das Schlimme ist: je mehr Sie sich anstrengen, je mehr Sie ihn verstehen und ihm helfen wollen, desto weniger Veranlassung hat er, etwas zu ändern. Er hat so lange zusehen müssen, wie seine Frau am Alkohol zugrundegegangen ist, da müßte man doch einerseits denken, daß ihm das genug Warnung sein müßte, nicht wahr?
Aber das schafft er offenbar nicht. Ich weiß nicht, wie diese Zeit für ihn war, und wie lange das ging, ebensowenig, ob er das Ende seiner Frau überhaupt richtig verarbeiten konnte. Ich hab so meine Zweifel!

Dann wird Alkohol sehr schnell mal als "Selbstmedikation" eingesetzt, bis er mit der Zeit selbst Probleme schafft. Ihr Freund ist krank und braucht spezifische Hilfe. Das erwähne ich nur der Vollständigkeit halber, denn ich nehme an, daß Sie daran schon selbst gedacht haben.

Nun aber endlich zu Ihnen. Was können Sie tun?
Ich würde Ihnen dringend empfehlen, an einer AlAnon-Gruppe teilzunehmen! Das sind Angehörige von Alkoholabhängigen. Alles Menschen, die ähnliche Situationen haben wie Sie, eine Selbsthilfegruppe, anonym und kostenlos, wo Sie Erfahrungen austauschen und vor allem lernen können, was Sie am besten tun können. Oft macht man nämlich im Umgang mit Abhängigen instinktiv genau das Falsche, wenn man helfen will. In einer solchen Gruppe lernen Sie, was sinnvoll ist. Machen Sie sich einfach mal selbst ein Bild, http://www.al-anon.de/ , oder Auskünfte bei AA (den Anonymen Alkoholikern, gibts in jedem Telefonbuch). Sie finden sicher auch Gruppen in Ihrer Umgebung. Ich hoffe, Sie finden etwas Passendes! Wenns nicht auf Anhieb klappt - ich hab auch schon Betroffene erlebt, die sich am Ort A nicht so wohlgefühlt haben, aber bei den Leuten an Ort B sehr viel besser aufgehoben waren, das ist manchmal Sache der Chemie. Bleiben Sie jedenfalls dran!

Es gibt übrigens auch Gruppen für Kinder von Abhängigen, Alateen, aber ich kann nicht abschätzen, ob die Tochter Ihres Freundes nicht doch noch zu jung ist dafür.

Ich wünsche Ihnen eine wirklich hilfreiche Begleitung
und auch sonst alles Gute,
I. Scarpatetti