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InternetCoach
InternetCoach, Psychologin
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1450
Erfahrung:  Familientherapeutin, Drogenberatung, Erziehungsberatung
62882398
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hallo,Ich habe ein schwerwiegendes Problem. Mein Vater ist

Kundenfrage

hallo,Ich habe ein schwerwiegendes Problem. Mein Vater ist seit vielen Jahren Alkoholsüchtig.. Er trinkt selbst Alkohol in verbindungsstehenden Tabletten,Valium zb.
Magen,Darm tabletten.Er ist auch schon geschwächt was Dements sowie auch Körperlich wrag..Psychisch ist er mittlerweile auch am ende sowie auch Konzentrationsschwächen.U.A auch gedächnisschwächen hervorrufen..Denke das er im realistischem leben garnicht mehr zurecht findet.Weiss nicht was ich tuun soll dagegen oder ob es überhaupt etwas gibt ,was man da tun könnte..Er zerfällt in seiner Umgebung sowie auch in der familie.Niemand nimmt ihn wahr oder für voll..Ich sehe meinen vater mittlerweile dahin verwehen..Das macht mich nachdenklich.
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Psychologie
Experte:  InternetCoach hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,
ich weiss nicht genau, wie alt Ihr Vater ist, aber es sieht so aus, als ob sich bei ihm die chronischen Probleme des Alkoholismus breit machen. Leider gibt es da keine wirkliche Hilfe - ausser dass der Betroffene aufhoert zu trinken, aber selbst dann sind einige der von Ihnen beschriebenen Symptome leider nicht rueckgaengig zu machen.

Mein erster Vorschlag waere, dass Sie mit dem Arzt sprechen, der Ihrem Vater die Tabletten verschreibt. Da muss Ihr Vater ja wahrscheinlich relativ regelmaessig hin. Beschreiben Sie Ihre Beobachtungen und Sorgen und bitten Sie um Hilfe. Der Arzt unterliegt der Schweigepflicht und darf Ihnen keine Details ueber Ihren Vater sagen, ABER SIE koennen ihm alles sagen, was Ihnen auf dem Herzen liegt.

Sie koennten ausserdem dem sozialpsychiatrischen Dienst in Ihrer Stadt anrufen und dort nachfragen, ob es sinnvoll waere, Ihren Vater auch gegen seinen Willen zu einem Krankenhausaufenthalt zu "zwingen", damit jemand dort einschaetzen kann, in wie weit er noch fuer sich selbst sorgen kann. Dort kann man dann auch bei Fragen der Vormundschaft helfen, falls das notwendig werden sollte.

Letztendlich ist Ihr Vater ein erwachsener Mann, der seine eigenen Entscheidungen treffen darf - so destruktiv die auch scheinen. Er wird sich nur veraendern, wenn er das moechte. Manchmal steigt die Motivation, wenn man erlebt, dass es auch anders geht - wie z.B. durch einen Krankenhausaufenthalt zur Entgiftung. Wie gesagt, der Weg dorthin fuehrt durch den Arzt und/oder den sozialpsychiatrischen Dienst.

Ich hoffe, dass Sie dort Hilfe bekommen fuer Ihren Vater und wuensche Ihnen von Herzen alles Gute. Fuer Nachfragen stehe ich natuerlich gerne zur Verfuegung.

Mit freundlichem Gruß,

Annegret Noble

Ueber eine positive Bewertung meiner Antwort wuerde ich mich freuen. Vielen Dank.

Meine Ausführungen und Meinungen ersetzen keine psychologische Diagnostik oder Therapie. Sie beinhalten nur Hilfestellungen, Vorschläge und Lösungsansätze.

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