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InternetCoach
InternetCoach, Psychologin
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1449
Erfahrung:  Familientherapeutin, Drogenberatung, Erziehungsberatung
62882398
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Geht einfach mal davon aus folgender Fall ist in den zwei verschiedenen

Kundenfrage

Geht einfach mal davon aus folgender Fall ist in den zwei verschiedenen Varianten WAHR. Welche Therapie würdet ihr der Betroffenen empfehlen?Fall1: Frau ist Geliebte eins Mönchs. Der Mönch wird von einem Pilger vergew***. Niemand glaubt dem Opfer daß der Täter das getan hat. Pilger übernachtet weiterhin im Kloster, da der Mönch seiner Authorität entzogen ist ihn rauszuschmeissen, weil ihm keiner glaubt. FrauX fährt ins Kloster und bekommt von ihrem Schatz erzählt was vorgefallen ist. Da sie es nicht schafft ihren Schatz zu überreden mit ihr zu kommen und das Kloster zu verlassen,, denn ihr Schatz glaubt daß er wegen Gott im Kloster bleiben muß, hält die FrauX die Unverschämtheit des Täters/Pilgers nicht aus, daß er dem Opfer noch weiter zumutet mit ihm unter einem Dach zu schlafen, daß er es ausnützt daß dem Opfer keiner glaubt und einfach weiterhin im Kloster lebt. FrauX geht raus ergreift einen Ziegelstein und erschlägt den Täter. Sie kommt ins Gefängnis und bekommt volle Schuldfähigkeit. Ihr Gedankengang war so: Es gibt nur ein Leben, und kein Leben nach dem Tod. Dieses Leben ist heilig weil es das einzige ist. Wie kann ein Mensch jemandem etwas böses tun in einem einzigen Leben? Durch diese Unverschämtheit daß der Täter noch den Bogen überspannt und das Opfer nicht in Ruhe lässt hat er den Tod verdient. Eine andere Möglichkeit zu verhindern daß ihr Schatz leidet, weil er mit dem Täter sonst unter einem Dach weiter übernachten wird, gibt es nicht als den Täter zu töten. Sie verurteilt den Täter, macht Selbstjustiz und beseitigt den Täter im vollen Glauben daß sie ihn auf ewig getötet hat. Denn sie glaubt nicht an das Leben nach dem Tod.Nach der Gefängnisstrafe meldet sich Gott bei ihr und sagt: "Selbst wenn Du nicht wußtest daß es Gott gibt und nicht einfach Gottes Urteil abwarten konntest, hättest Du es trotzdem verhindern können zu töten. Du hättest wissen können, Du bist heilig und gut und machst Dir die Hände nicht schmutzig. Du begehst so eine Tat nicht. Die Tat an sich hättest Du nicht behen müssen. Das war dein freier Wille. Das Leben ist heilig. Bereue oder Du wirst bestraft. Umso schlimmer daß du ihn zum EWIGEN Tod verurteilt hast, denn daran hast Du geglaubt."Von neuer Erkenntnis getrieben weiß die FrauX daß es Gott missfällt und dass es nicht nötig gewesen wäre zu handeln, denn Gott hätte die Situation gelöst und gegebenen falls nach dem Tod gestraft. Nun will sie bereuen, glaubt aber mit selben wissen hätte sie dieselbe Wut, den selben Gedankengang vor der Tat und hätte das selbe gemacht. Die gefühle sind ihr noch präsent. Sie versucht gedanklich zu bereuen, aber ihr gesamtes Bewußtsein und Gefühle, ihre ganze Person ist in der Situation vor der Tat verstrickt und sie identifiziert sich immernoch mit der Tat. Wie kann sie es schaffen ihre Seele und sich so zu verändern, daß sie im nächsten Leben, wenn sie wieder nicht an Gott glaubt, nicht erneut dasselbe tut??Welche Therapieform hilft sich so fest zu verändern, zu bereuen, sich nicht mehr aus Überzeugung mit der Tat identifizieren zu müssen? VT, TFP, Psychoanalyse?Fall2: Die Frau ist wiedergeboren und erinnert sich an oben geschilderten Fall. Immernoch sitzt die Prägung mit den Gefühlen in ihrer Seele. Sie identifiziert sich immernoch mit der Tat und kann nicht bereuen. In diesem Leben tötet sie nicht, weil sie Angst vor Gott hat und an Gott glaubt. Aber sie identifiziert sich mit der vorherigen Tat. Sie ist ihr immernoch präsent, besetzt und ergreift sie als wäre es aktuell.Therapieform: VT (ist das nicht nur fürs aktuelle Handeln?), TFP (geht das tief genug oder behandelt das nur Symptome???), Psychoanalyse? (wobei bei Fall 2 der Therapeut ihre Erinnerungen an Wiedergeburt nicht anzweifeln oder diagnostizieren darf)Welche Therapieformen empfiehlt ihr bei Fall1 und Fall2 (bitte den Fall angeben).Danke!PS: die Patientin identifiziert sich mit der Tat(bereut nicht). Sie nimmt Tabletten damit die Erinnerungen sie nicht überrollen.
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Psychologie
Experte:  InternetCoach hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,
meiner Meinung nach waehlt man die Therapieform eher danach, was fuer Ziele man erreichen moechte als danach, um welche Themen es sich handelt. Ausserdem kommt es auch ein bisschen auf die Persoenlichkeit des Klienten an - eher intuitiv, eher logisch denkend, eher kuenstlerisch, eher philosophisch...
Und letztlich scheint es v.a. auch die Beziehung zwischen Therapeuten und Klienten anzukommen. Es gibt einige Studien, die zeigen, dass letztendlich die Therapieform zweitrangig ist, und dass einem Klienten dann geholfen wird, wenn die Beziehung zwischen Klienten und Therapeutem stimmt.

In Hinblick auf diese Aspekte, wie wuerden Sie die Klientin beschreiben und wie das Bauchgefuehl bei den probatorischen Sitzungen bezueglich der Zusammenarbeit?
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.
Hallo. Genau das Ziel ist ja definiert wie bereits erwähnt. Personlichkeit und Charakter müssen so geändert werden dass wenn die Klientin gerade nicht an Gott glaubt deswegen nicht tötet. Die Identifizierung mit der Tat muss geändert werden. Aus Überzeugung in der Tiefe ihres Charakters und nicht aus angst vor Strafe soll sie das töten bleiben lassen. Sprich sie soll nicht nur bereuen können und das abscheuluche von Mord begreifen sondern auch in gleicher Situation nicht ihren Gefühlen nachgeben. Dies sber aus tiefer Einsicht. Klientin ist überzeugt ohne Glauben an Gott wieder mit gleichem Wissen in gleicher Situation wieder so zu handeln zu müssen. Eine tiefgreifende Veränderung muss her, die unabhängig vom Glauben an Gott bleiben muss.
Experte:  InternetCoach hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

Ich wuerde eine Schematherapie empfehlen, dabei fliessen die besten Elemente von der Verhaltenstherapie und der tiefenpsychologischen Therapie zusammen. Meine Erfahrung mit der Psychoanalyse ist, dass man dort zwar viele Zusammenhaenge verstehen lernt, sich oft aber wenig konkretes aendert.
Die Schematherapie arbeitet daran erlernte Grundschemata zu aendern (also das, was Sie "Persoenlichkeit und Charakter" nennen) und gleichzeitig auch daran, konkrete Verhaltensweisen zu modifizieren. Hier finden Sie dazu eine Einfuehrung:

http://de.wikipedia.org/wiki/Schematherapie

Die Schematherapie wird in Deutschland mittlerweile von der Krankenkasse bezahlt, aber die Suche nach einem passenden Therapeuten koennte etwas aufwendiger sein.

Was denken Sie, koennte das die Therapie fuer diese Person sein?
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.
Hallo,

danke für die Antwort. Das ist interessant und ich habe nie etwas davon gehört. Ich weiß nicht ob das was wäre, aber man kann es ja ausprobieren wenn es von der Kasse bezahlt wird. Möglicherweise ist aber das zu sehr an der Oberfläche und der Patient bräuchte die Zeit die in der Analyse wäre um sich zu öffnen und sein Erleben zu zeigen. Vielleicht wäre dann Psychoanalyse tiefgehender, was meinen Sie? Oder arbeitet da der Patient zu sehr mit sich allein?
Experte:  InternetCoach hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,
meine Erfahrung mit der Psychoanalyse ist leider nicht sehr positiv. Es gibt Menschen, die es geniessen, dreimal die Woche auf der Couch zu liegen und "laut zu denken". Danach wissen sie oft genau, warum es ihnen schlecht geht, warum sie Angst haben, warum sie sich staendig mit ihrem Partner streiten.... - aber das Verhalten oder das Gefuehl veraendern sich deswegen nicht unbedingt. Ich arbeite regelmaessig mit Menschen, die eine Psychoanalyse hinter sich haben und die genau wissen, warum sie eine bestimmte Verhaltensweise zeigen, diese aber trotzdem nicht aendern koennen. Leider scheint "Verstehen" nicht das gleiche zu sein wie "Veraendern".
Darum weiterhin meine Empfehlung der Schematherapie, die durch das tiefenpsychologische Element "in die Tiefe geht" und gleichzeitig durch das verhaltenstherapeutische Element hilft konkrete Verhaltens- und Denkweisen zu veraendern.

Das "sich oeffnen" hat ja nicht mit der Analyse an sich zu tun, sondern damit, wie vertrauenswuerdig man den Therapeuten empfindet. Ich hatte ja schon angedeutet, dass viele Studien zeigen, dass die Therapieform letztendlich zweitrangig ist, und dass es den meisten Patienten darum besser geht, weil sie eine heilende Beziehung zum Therapeuten entwickelt haben. DArum gilt auch fuer diesen Patienten: Wenn sie einen Therapeuten (egal welcher Therapieform) als vertrauenswuerdiger und sympathischer empfindet als die anderen, die sie ausprobiert, dann ist das wahrscheinlich die richtige Therapie.

Ich hoffe, dass ich Ihre Frage damit beantworten konnte. Fuer Nachfragen stehe ich natuerlich gerne zur Verfuegung.
Mit freundlichem Gruss,
Annegret Noble

Ueber eine positive Bewertung freue ich mich.
Herzlichen Dank.

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