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diplompsychologe
diplompsychologe, Dipl- Psychologe
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1216
Erfahrung:  Dipl.- Psychologe (Uni) & Verkehrspsychologe
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diplompsychologe ist jetzt online.

Hallo, Mitte 2010 habe ich Schmerzen im Dammbereich bekommen.

Kundenfrage

Hallo,
Mitte 2010 habe ich Schmerzen im Dammbereich bekommen. Bin daraufhin aber nicht direkt zum Arzt gegangen. Anfang 2011 fiel dann die Erektion aus. Sofort bin ich zum Arzt. Lange hat man nichts gefunden (Blut, Radiologe, Neurologe, Akkupunktur, etc.).
Auf die Empfehlung meines Neurologen habe ich Ende 2011 eine Psychotherapie (Verhaltenstherapie) angefangen, wieder ohne Erfolg.
Im Mai 2012 hat ein Urologe dann eine Harnwegsinfektion (Staphylokokken) gefunden. Vermutlich trug ich die 1,5 Jahre mit mir rum. Die ist behandelt worden. Danach war die Welt wieder in Ordnung.
Aber nur für drei Monate. Dann kam der Erektionsausfall wieder bis heute. Selten geht mal was, aber max. 1mal pro 24 Stunden. Auch manuelle Stimulation hilft nur selten.
Ist das nun körperlich oder psychisch geschuldet?

Ergänzung:
Die Frage, stelle ich mir, da ich nicht behaupten kann, dass ich keinem psychischen Druck ausgesetzt wäre/war.
Meine Frau und ich haben uns 2008 feste befreundet. Es war meine erste feste Beziehung, nachdem ich ein paar Jahre mal hier und da was Kurzes hatte. Es ging hauptsächlich um körperliche Liebe, was ja eigentlich nicht wirklich Liebe ist.
Jedenfalls waren meine Erfahrungen eher schmerzhaft. Eine ähnliche schmerzhafte Erfahrung hatte meine Frau mit ihrem Ex-Freund gemacht. Sie fühlte sich ebenfalls verletzt aus ihrer vorherigen Beziehung.
Also vereinbarten wir, dass wir körperlich nicht so weit gehen wollten. Wir wollten uns, unser Leben, Interessen, etc. aufbauen und nicht gleich in die „Kiste“ gehen.
Für mich war diese Abmachung ein sehr hohes und zu schützendes Gut. Abmachungen sind für mich da, damit sie eingehalten werden!
Das ganze ging ca. zwei Jahre gut ohne Sex! Es war wirklich eine tolle Zeit.

Dann haben wir uns verlobt. Ich fühlte mich nach wie vor an unsere Abmachung, auf Sex zu verzichten, gebunden. Meine Frau sah sich ebenfalls an die Abmachungen gebunden, ist aber etwas lockerer mit dieser Grenze umgegangen.
Es ist nach und nach immer mehr passiert (Pedding, etc.). In dieser Zeit habe ich mich verletzt gefühlt. Die Sicherheit von vorher war mindestens angekratzt. Vertrauen wurde belastet.
Ein paar Mal habe ich meine Bedenken, meine Unsicherheit, mein Gefühl von Verletztheit zum Ausdruck gebracht, aber diese Gespräche liefen gefühlt in die Richtung: „Du liebst mich doch, wir heiraten eh, …“. Argumente, die natürlich richtig sind, aber da stand noch unsere Abmachung, die aus meiner Sicht einzuhalten war.
Diese Gespräche haben mich mächtig unter Druck gesetzt. Ich hatte den Eindruck, ich muss mich entscheiden: Entweder die Grenzen nicht mehr so ernst nehmen oder die Beziehung riskieren. Letzteres kam für mich nicht in Frage, denn mit der Verlobung habe ich meiner Frau bedingungslos versprochen, sie zu achten, zu lieben und mich für ihre Wünsche einzusetzen.
Tja, jetzt hatte ich mein Dilemma. Im Prinzip hatte ich mich in die Situation gebracht, dass ich meine Unsicherheit, meine Verletztheit, etc. schlucken musste.
Auch Gespräche mit unseren Vertrauenspersonen, einem Ehepaar, liefen in die gleiche Richtung: „Tobi, du musst dich ändern, Es ist alles nicht so schlimm, hey zeig, dass du XXXXX XXXXXebst und erfülle ihre Bedürfnisse ….“
Immer musste ich mich ändern. Meine Gedanken waren falsch, meine Gefühle fehl am Platz.
Gefühlt war das Psychodruck, weil klar war, dass ich die Beziehung nicht aufgeben werde. Ich verspreche nicht viel, aber wenn ich etwas verspreche, dann halte ich es, solange ich Einfluss darauf habe!

Im Januar 2011 fiel dann die Erektion das erste Mal aus. Auch darüber habe ich mit meiner Frau gesprochen, aber es spielte keine Rolle für sie. Sie meinte nur, sie heiratet mich ganz egal ob da was geht oder nicht …
Im April 2011 haben wir geheiratet. Die Wochen vor der Hochzeit waren nachts der Horror für mich. Schlaflos, nassgeschwitzt habe ich überlegt, wie ich mich verhalten sollte, und dabei stand auch die Frage für mich im Raum, ob ich die Beziehung so kurz vor der Hochzeit verlasse.
Ich habe es nicht gemacht. Erstens: Ich hatte bereits alles auf eine Karte gesetzt. So viel zu investieren und dann platzen zu lassen ist für mich ein No-Go.
Zweitens: Eine weitere Vertrauensperson von meiner Seite, der ich von meinen Angstzuständen, etc. erzählte meinte, dass ich aufgrund meiner sehr korrekten Art natürlicherweise einen Druck spüren würde. Der würde sich aber relativ schnell legen.

Für mich stellt sich die Frage, ob diese Geschichte seelisch ausreicht um Impotenz auszulösen?
Drucksituationen früher (Prüfungen, Arbeit, Familie, etc.) sind bei mir normalerweise eher in Richtung körperlicher Zuneigung kanalisiert worden. Mit Druck wollte ich früher eher mehr Sex als weniger.
In der Psychotherapie, die ich bereits gemacht habe kam nichts zum Vorschein.

Die Verletzungen trage ich auch heute nicht mehr nach - das ist Vergangenheit!

Was ist Ihre Einschätzung?
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Psychologie
Experte:  InternetCoach hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,
Sie beschreiben eine sehr frustrierende Situation. Ich gehe davon aus, dass Sie hormonell getestet wurden und auch dort alles normal ist? Sie sagen, dass Sie eine Sexualtherapie gemacht haben. Es gibt da sehr gute kompetente Kollegen und Kollegen, die weniger kompetent sind. Hatten Sie den Eindruck, dass der Therapeut Ihr Problem von allen Seiten beleuchtet hat, eine ausfuehrliche Anamnese gemacht hat und einem multidimensionalen Behandlungsplan gefolgt ist?

Meine Vermutung zu diesem Zeitpunkt ist, dass moeglicherweise nach der Infektion, die Sie ja anscheinend 1,5 Jahre mit sich herumgetragen haben, etwas zurueckgeblieben ist, was Erektionen auf der koerperlichen Ebene schwieriger macht. Dazu kommt moeglicherweise ein recht tiefliegender Glaubenssatz, der wahrscheinlich etwas damit zu tun haben koennte, dass Sie sich selbst nicht die "Erlaubnis" geben, eine Erektion zu haben und Sex zu geniessen.

Koennten Sie sich vorstellen, sich 6 Monate lang ueberhaupt keine Gedanken darueber zu machen, ob Sie eine Erektion haben oder nicht und einfach den Kontakt mit Ihrer Frau geniessen, ohne dass dieses Thema eine Rolle spielt? Auch wenn wir sagen, dass wir die Vergangenheit losgelassen haben, dann sitzt dieser "Druck" auf einer tieferen Ebene oft durchaus noch fest. Ein solcher unterbewusster "Gedanke", den ich mir vorstellen koennte waere: "Damals hat mich meine Frau dazu gebracht, Dinge zu tun, die ich nicht wollte, jetzt verweigere ich ihr das, was sie wollte."

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