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diplompsychologe
diplompsychologe, Dipl- Psychologe
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1216
Erfahrung:  Dipl.- Psychologe (Uni) & Verkehrspsychologe
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Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe zur Zeit folgendes

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe zur Zeit folgendes Problem. Bei meinem Lebensgefährten wurde vor ca. 8 Jahren leichte bis mittlere Depression festgestellt. Trotz regelmäßiger Medikamenteneinnahme und Besuchen beim Psychologen trag keine Besserung ein. Der Zustand blieb gleich. Vor 3 Jahren hatte er dann eine 8-wöchige Kur, welche endlich den Zusand verbesserte. Leider half dieses dann aber nur kurzfristig und wir bekamen die Quittung. Die Ärzte bei der Kur waren in seinen Augen viel besser als der Arzt vor Ort. Auf grund dieser Fesstellung brach er alle ärztliche Besuche und Therapien ab, d. h. mein Lebensgefährte ist seit 3 Jahren mit seiner Depresion nicht mehr in Behandlung. Sein Zustand wird daher immer schlimmer, zusätzlich nimmt er jetzt noch Drogen - da diese ihm angeblich helfen. Zur Zeit ist sein Zustand wie folgt: er ist sehr Agresiv und "rastet" bei jeder unvorbereiteten Situation aus. Die erste Zeit hat er sich an Dinge ausgelassen - also Türen zerschlagen oder Handy an die Wand geworfen. Das letzte Jahr wird er aber auch immer agresiver gegenüber anderen Menschen. Mir gegenüber ist er noch nicht handgreiflich geworden und bis vor einem Jahr hätte ich auch gesagt es passiert nichts. Doch die letzte Zeit lebe ich mit der Angst ab wann er mich körperlich angreift. Nach solchen "ausrastenden" Anfällen legt mein Lebensgefährte sich ins Bett und schläft wie ein Murmeltier mindestens 12 Stunden oder länger. Danach steht er auf und tut so als ob alles in Ordnung ist. Früher hätte ich ihn nach so einer Aktion erreicht und habe mit Ihm über das Geschehen sprechen können und ggf. Maßnahmen von Ihm gefordert (gehe zu einem anderen Psychologen z.B.) Dieses ist seit den letzten 3-4 Jahren nicht mehr möglich - ich komme einfach nicht mehr an ihn ran und sein Kommentar ist immer: Ihr müsst mich so nehmen wie ich bin! Bis jetzt war mein Lebensgefährte immer bei der Arbeit (ein geregeltes Leben - was ja angeblich so wichtig ist für Depresive). Er wechselte zwar oft den Job weil er nich zufrieden war und natürlich auch oft Probleme mit Vorgesetzten und Kollegen auf grund seiner Agresivität hatte. Und jetzt mein aktuelles Problem. Seit Januar hat er einen neuen Job. Er findet seine Kollegen und sein Vorgesetzten super....aber....es ist mal wieder etwas in seiner Umgebung passiert. In der Nacht von Freitag auf Samstag hat man uns seine 2 Motorräder aus dem Carport gestohlen. Erst kamen seine Wutanfälle - dann kamen Weinkrämpfe - dann kam die Einstellung die Welt ist schuld und alle Leute muss man töten - dann wurde fast nur noch geschlafen und jetzt kommt für mich zur Zeit eigentlich das Schlimmste - das Leben hat keinen Sinn mehr und ich gehe auch nicht mehr zur Arbeit. - Nicht mehr zur Arbeit gehen hat er nun auch wirklich umgesetzt und fehlt heute unentschuldigt bei der Firma. Nicht das ich die Arbeit nun als wichtigstes im Leben eines Menschen finde - die Gesundheit ist wesenlich wichtigen - aber wir kommen nun noch mehr in eine Spirale - kein Job - kein Geld - sozialer Abstieg und dadurch natürlich auch kein geregeltes Leben mehr - dadurch mehr Angstzustände und Depresionen oder? Habe ich eine Möglichkeit dieses noch irgendwie anzuhalten durch eine andere Reaktion meinerseits? Am liebsten würde ich Ihn in eine Klinig einweisen lassen damit wir endlich mal wieder Hilfe bekommen. Ach übrigens in eine Selbsthilfegruppe für Angehörige war ich auch schon mal - dort hieß es immer nur man muss diesen Zustand ertragen der arme Kerl ist halt krank. Danke XXXXX XXXXX hat mir nicht viel geholfen. Ich glaube ich warte immer noch auf einen Knopf auf den ich drücken kann und alles wird so wie früher. Mich belastet nicht nur dies Krankheit und somit das Verhalten meines Lebensgefährten sondern auch natürlich die Frage meiner Zukunft - muss ich z. B. unser Haus verkaufen - da ich es alleine nicht halten kann.
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Psychologie
Experte:  InternetCoach hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,
vielen Dank fuer Ihre Frage. Sie beschreiben eine schwierige und frustrierende Situation. Ich bin sehr beeindruckt von Ihrer Geduld und Ihrem Mut. Ich wuerde Ihnen gerne sagen, dass es diesen "Knopf", den Sie sich wuenschen wirklich gibt, aber natuerlich gibt es den leider nicht. Die ganz, ganz ehrliche Antwort ist, dass es leider nie wieder so wird wie frueher. Man kann im Leben leider niemals zurueck. Das bedeutet aber nicht, dass es keine Hoffnung fuer Ihren Partner gibt. Zu diesem Zeitpunkt scheint er sich in einer sehr schwierigen - und gefaehrlichen - Spirale zu finden, die immer weiter nach unten fuehrt. Sein Verhalten ist - leider - nicht ungewoehnlich fuer jemanden, der depressiv ist und Drogen nimmt. Sie sagen nicht, was fuer Drogen er nimmt, aber die meisten Drogen, die "Energie geben" (wo von man als depressiver Mensch ja nie genug hat), machen gleichzeitig auch aggressiv.
Um aus dieser Spirale herauszukommen, muss wahrscheinlich etwas sehr gravierendes passieren. Am besten waere wahrscheinlich ein Klinikaufenthalt MIT Nachsorge. Denn 8-12 Wochen koennen zwar etwas in Bewegung setzen, aber Depressionen sind eine chronische Krankheit und muessen danach "gemanagt" werden, sonst verliert man all die Fortschritte, die man in der Klinik gemacht hat sofort wieder.
Zu diesem Zeitpunkt koennten Sie sogar ueber eine sogenannte "Zwangseinweisung" (nach Psych KG) nachdenken, denn Ihr Partner scheint durchaus Selbstmordgefaehrdet. Dazu sollten Sie sich an den sozialpsychiatrischen Dienst vor Ort wenden und nachfragen, was Sie tun koennen. Wenn es noch einen Hausarzt gibt, dann waere es wahrscheinlich gut, diesen einzuschalten und dort zu berichten, was Sie erleben, damit dieser Ihnen helfen kann, die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Das grosse Problem ist, dass Ihr Partner letztendlich entscheiden muss, dass er sich helfen lassen will. Wenn er sich gegen Hilfe streubt, dann wird sich nichts veraendern. Zu dem Zeitpunkt muessten Sie darueber nachdenken, ob Sie so in dieser Beziehung bleiben wollen. Es gibt Angehoerige, die zu diesem Zeitpunkt etwas sagen wie: "Ich kann nicht mehr mit anschauen, wie du dein Leben kaputt machst, dazu hab ich dich zu lieb. Wenn du nicht innerhalb der naechsten 6 Wochen (z.B.) Hilfe annimmst - und ich gehe natuerlich gerne mit zu allen Terminen - dann muss ich Abstand suchen, denn ich kann mir das nicht mehr anschauen.

Welche Form dieser Abstand annimmt, bleibt natuerlich Ihnen ueberlassen. Das muss nicht die Trennung sein, kann aber z.B. ein zeitweiliges Ausziehen sein, das aktive Nachdenken ueber eine Zukunft, in der der Partner nicht da ist - wie z.B. der Verkauf des Hauses usw. Das ist in jeder Situation anders und ich kenne Ihre Situation nicht gut genug, um da konkrete Vorschlaege machen zu koennen.

Ich wuerde Ihnen wirklich gerne sagen, dass Sie die Situation verbessern koennen, aber leider koennen Sie das nicht. Leider kann nur Ihr Partner das. Man kann einen anderen Menschen nicht dazu zwingen, sich helfen zu lassen. Man kann nur fuer sich selbst entscheiden, wie man damit umgeht, was diese Person tut. Wenn es da eine geheime Formel gaebe, dann gaebe es ja keine Eltern mehr, die Probleme mit Ihren Jugendlichen haben, keine Eheprobleme und keine Kriege mehr - man wuerde einfach den anderen Menschen dazu bringen, sich zu veraendern und alles waere gut. Aber die Realitaet ist ja nicht so. Jeder Mensch ist letztendlich fuer sich und sein Leben selbst verantwortlich.

Helfen Ihnen diese Vorschlaege?

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