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InternetCoach
InternetCoach, Psychologin
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1449
Erfahrung:  Familientherapeutin, Drogenberatung, Erziehungsberatung
62882398
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Hallo, ich weiss nicht mehr weiter und bin kurz vorm kapitulieren.

Kundenfrage

Hallo, ich weiss nicht mehr weiter und bin kurz vorm kapitulieren. Hier der Hintergrund..vor 3,5 Jahren bin ich mit meinem Partner zusammengekommen, wir leben beide in D. Ich habe einen Sohn, der im November heute 10 Jahre wird. Mein Partner hat einen Sohn, der jetzt 12,5 Jahre alt ist. Seine Eltern hatten sich bereits fast 3 Jahre bevor ich mit meinem Partner zusammenkam, getrennt, der Sohn lebte in F bei seiner Mutter. Sie starb im Sommer 2010 an Krebs, der Junge kam dann zu seinem Vater nach D. Ich hatte mich damals intensievst um ihn gekuemmert, denn sein Vater arbeitete viel und der Junge hatte sonst niemanden. Mein Sohn und ich hatten ihn mit offenen Armen in unser Leben aufgenommen, allerdings war der traumatisierte Junge sehr agressiv und teilweise auch sehr gemein zu meinem Sohn. Der traumatisierte Junge wusste nicht, dass sein Vater und ich ein Paar waren, der Vater hatte es von anfang an veerheimlicht und ich hatte geschwiegen, weil ich fand, das ist Aufgabe seines Vaters. In diesem Fruehjahr sind wir in eine grosse gemeinsame Wohnung mit Garten gezogen, jedes Kind hat sein eigenes Zimmer, also die Rahmenbedingungen sind eigentlich ideal, um gewisse klassische Konflikte in einer Patchworkfamilie zu mindern. Trotzdem spuehre ich und mein Sohn Ablehnung und Ausgrenzung nach wie vor von dem Jungen ( von anfang an grenzte sein Verhalten fast an akzeptablen in einer zwischenmenschlichen Beziehung), dies aeussert sich z.B. Darin dass mein Sohn fuer ihn stets der Suendenbock fuer sein Kummer und Trauer um den Tod seiner Mutter herhalten musste, dass er uns kaum einbezieht, wenn er sich mit seinem Vater unterhaelt und wir sitzen dabei, er teilt mit seinem Vater den selbstgebackenen Kuchen vor uns am Esstisch so dass nichts uebrig bleibt und fragt nicht ob wir auch ein stueck haben wollen...der Vater sagt dazu nichts. Wenn ich mit dem Vater darueber spreche, bekomme ich stets zu hoeren, ja das geht nicht, abef er hat seine Mutter verloren usw. Ich bin an einem Punkt angelangt, wo meinen Nerven blank sind, seit 2,5 Jahren mache ich diese staendigen Grenzueberschreitungen mit, versuche darueber zu reden, dass er auch mir undn meinem Sohn auch eine Chance geben soll. Vom Vater bekomme ich wenig Unterstuetzung im Alltag, jetzt wo es sehr brennt, jetzt reagiert er, aber in der ganzen Vergangenen Zeit hat sich das ausgrenzende Verhalten, oftmals verletzende Verhalten eingeschleift und mittlerweile ist in mir Wut, Verzweifelung gewachsen und weiss nicht mehr weiter. Wie geht man mit einem Kind um, dass traumatisiert von dem Tod seiner Mutter ist, grundsaetzlich aber ein schlechtes Verhaeltnis zur restlichen Familie (grosseltern etc.) hat, mich als partnerin seines Vaters schwer akzeptiert, meinen Sohn voellig ablehnt, alles nimmt, was das Angenehme an einer Patchworkfamilie auch mitsichbringt, aber sonst zu schaustellend seine Verbundenheit mit seinem Vater lebt und una damit ganz klar ausgrenzt. Vielleicht koennen Sie mir auch einen guten Ratgeberbuch geben, wir haben hier ja eine noch kompliziertere Situation als eine Patchworkfamilie an sich schon mit sich bringt. ich bin bereit, daran zu arbeiten, denn ich habe keine Erfahrungen damit. Ich bin allerdings selbst adoptiert worden in eine Familie wo bereits Kinder (aeltere brueder) existierten, ich habe daher schon gewisse Erfahrungen, wir waren eine fuenfkoepfige Familie und ich wuerde behaupten dass die familienBeziehungen aus der ich komme wesentlich besser und menschlicher abliefen, als z.B. Da wo mein Partner und sein Sohn herkommen. Ich bin nur jetzt mit meinem Latein am Ende. Vielen Dank XXXXX XXXXX und Hinweise. mit freundlichen Gruessen XXX (Name von Moderation entfernt)

Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Psychologie
Experte:  InternetCoach hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,
Sie beschreiben eine sehr schwierige Situation. Sie scheinen ein sehr grosses Herz zu haben und moechten dem Sohn Ihres Partners helfen, aber Sie koennen Ihre eigenen Beduerfnisse und die Beduerfnisse Ihres Sohnes nicht laenger einfach zurueckstellen. Meine Erfahrung - und die allgemeine Forschung zeigen, dass es ungefaehr 5 Jahre dauert bis eine Patchworkfamilie "sich zusammenrauft" - und dabei beruecksichtigen wir noch nicht einmal das Trauma des 12jaehrigen. Das ganze braucht also wahrscheinlich noch Zeit und Geduld, aber es kann nicht so extrem weitergehen, wie Sie das beschreiben.

Sie sagen, dass Sie mit der Kinderpsychologin des Jungen gesprochen haben. Macht er noch regelmaessig eine Therapie? Waren die FAmiliengespraeche bei der gleichen Psychologin oder bei jemand anderem? Hatte diese Therapeut/in Erfahrung mit Patchworkfamilien? Wie viele Familiengespraeche hatten Sie? Was hat dazu gefuehrt, dass diese nicht laenger stattfinden?

Vielen Dank XXXXX XXXXX zusaetzliche Information.

Mit freundlichem Gruss,
Annegret Noble
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Bevor wir zusammengezogen sind, hatte ich mindestens 3 Gespraeche mit der Kinderpsychologin, bei dem Gespraech hatte ich den Eindruck, dass sie ganz viel ueber die eigentliche Situation, Rahmenbedingungen, die Zwischenbeziehungen zu den einzelnen Personen und auch viele Vorfaelle nicht kannte. Das schein mir logisch, da sie nur die Fassung des kindes kennt, der vater kaum redet und vieles auch nicht so schwerwiegend sieht ( nach dem motto: XXXXX XXXXX es nicht anders). Der junge ist immer nich in Therapie, der Vater auch, das seit 2010. Ich bin seit fruehjahr 2012 in therapie ( waehrend meines burn outs). Mein Sohn war wegen Schulproblemen seit 2010 in therapie, hat sich aber gebessert und geht nur noch alle paar Monate dorthin (im Auge behalten).Familiengespraeche wurden im gemeinsamen Zuhause einmal woechentlich gefuehrt, meistens durch meine Initiative....um eine Regelmaessigkit reinzubringen, manchmal, wenn einer der Jungs dies ansprach. Ich kann nicht genau sagen, wann es aufhoerte.....vielleicht als die grossen Sommerferien kammen, die finden immer zeitversetzt statt, da mein Sohn auf eine deutsche Schule geht, der Sohn von meinem Partner auf eine Franzoesische Schule. seit wir aus der grossen sommerpause zurueck sind, ist vieles wieder schlimmer geworden, haben sich dinge eingeschleift, wogegen ich/ wir mit muehe vorher entgegengewirkt hatten. Ich habe auch nach 7 monaten meine arbeit wieder aufgenommen, mehr schlecht als recht, mein lebenspartner arbeitet derzeit nicht und moechte sich umorientieren. Ich denke, das Familiengespraech ist verloren gegangen, weil ich nicht daran denke, denn zuviel was zu mir geschoben wird und ich wieder Doppelbelastung stehe. Habe oft das Gefuehl, dass mein Partner Mich mit alltagsdingen alleine laesst, so habe ich angefangen ihm zumindest das abzugeben, was sein sohn anbetrifft, da das sonstnzuviel wird, also z.b. Zur schule fahren. Dadurch haben sich vermutlich auch nach aussen hin 2 lager gebildet, wobei innerlich, also in den koepfen meines partners und seinem Sohn das immer latent so war. Ich weiss nicht, ob die kinderpsychologin erfahrung mit patchworkfamilie hat, das problem ist, dass fuer den jungen eine franzoesischsprachige psychologin erforderlich ist....da gibt es dann nicht viel auswahl.Im grunde genommen liegt der dreh und angelpunkt in der nicht ausgewogenen Beziehung zwischen meinem partner und mir. Ich empfinde sie als nicht ausgewogen, ich habe staendig das gefuehl dass ich gebe und mein sohn und ich ertragen, Waehrend mein partner und sein sohn nur nehmen, also der partner sich nicht einbringt, hoechstens wenn es um seinen direkten Belange geht und ab und zu wenn es um die belange seines sohnes geht. Sie ziehen ihr ding durch, gehen wenig auf unsere beduerfnisse, verletzungen und schmerz ein, ich spuehre wenig ruecksichtsnahme und dann jetzt der staendige vorwurf, dass ich
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Bevor wir zusammengezogen sind, hatte ich mindestens 3 Gespraeche mit der Kinderpsychologin, bei dem Gespraech hatte ich den Eindruck, dass sie ganz viel ueber die eigentliche Situation, Rahmenbedingungen, die Zwischenbeziehungen zu den einzelnen Personen und auch viele Vorfaelle nicht kannte. Das schein mir logisch, da sie nur die Fassung des kindes kennt, der vater kaum redet und vieles auch nicht so schwerwiegend sieht ( nach dem motto: ich kenne es nicht anders). Der junge ist immer nich in Therapie, der Vater auch, das seit 2010. Ich bin seit fruehjahr 2012 in therapie ( waehrend meines burn outs). Mein Sohn war wegen Schulproblemen seit 2010 in therapie, hat sich aber gebessert und geht nur noch alle paar Monate dorthin (im Auge behalten).

Familiengespraeche wurden im gemeinsamen Zuhause einmal woechentlich gefuehrt, meistens durch meine Initiative....um eine Regelmaessigkit reinzubringen, manchmal, wenn einer der Jungs dies ansprach. Ich kann nicht genau sagen, wann es aufhoerte.....vielleicht als die grossen Sommerferien kammen, die finden immer zeitversetzt statt, da mein Sohn auf eine deutsche Schule geht, der Sohn von meinem Partner auf eine Franzoesische Schule. seit wir aus der grossen sommerpause zurueck sind, ist vieles wieder schlimmer geworden, haben sich dinge eingeschleift, wogegen ich/ wir mit muehe vorher entgegengewirkt hatten. Ich habe auch nach 7 monaten meine arbeit wieder aufgenommen, mehr schlecht als recht, mein lebenspartner arbeitet derzeit nicht und moechte sich umorientieren. Ich denke, das Familiengespraech ist verloren gegangen, weil ich nicht daran denke, denn zuviel was zu mir geschoben wird und ich wieder Doppelbelastung stehe. Habe oft das Gefuehl, dass mein Partner Mich mit alltagsdingen alleine laesst, so habe ich angefangen ihm zumindest das abzugeben, was sein sohn anbetrifft, da das sonstnzuviel wird, also z.b. Zur schule fahren. Dadurch haben sich vermutlich auch nach aussen hin 2 lager gebildet, wobei innerlich, also in den koepfen meines partners und seinem Sohn das immer latent so war.

Ich weiss nicht, ob die kinderpsychologin erfahrung mit patchworkfamilie hat, das problem ist, dass fuer den jungen eine franzoesischsprachige psychologin erforderlich ist....da gibt es dann nicht viel auswahl.

Im grunde genommen liegt der dreh und angelpunkt in der nicht ausgewogenen Beziehung zwischen meinem partner und mir. Ich empfinde sie als nicht ausgewogen, ich habe staendig das gefuehl dass ich gebe und mein sohn und ich ertragen, Waehrend mein partner und sein sohn nur nehmen, also der partner sich nicht einbringt, hoechstens wenn es um seinen direkten Belange geht und ab und zu wenn es um die belange seines sohnes geht. Sie ziehen ihr ding durch, gehen wenig auf unsere beduerfnisse, verletzungen und schmerz ein, ich spuehre wenig ruecksichtsnahme und dann jetzt der staendige vorwurf, dass ich zuviel schreie, zu harten ton an
Experte:  InternetCoach hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,
es klingt so, als ob eine Familientherapie fuer alle Familienmitglieder wichtig waere und/oder eine Paartherapie fuer Sie als (Stief)Eltern. Es scheint, dass Sie mit Ihrem Partner sogar noch mehr frustriert sind als mit dem Sohn - was ja auch verstaendlich ist, denn letztendlich ist der Sohn ja noch ein Kind und sieht die Welt ganz anders. Als angehender Teenager sieht man sich ja als "Mittelpunkt des Universums" und erwartet, dass die Welt sich um die eigenen Beduerfnisse dreht.

Sie sagen, dass Sie eine Behandlung fuer Burnout gemacht haben - anscheinend beruflich bedingt - allerdings beschreiben Sie einige Verhaltensmuster innerhalb der FAmilie, die oft auch Teil eines Burnout sind, v.a. die Tatsache, dass Sie das Gefuehl haben, staendig zu geben und zu ertragen ohne wirklich Unterstuetzung durch Ihren Partner zu erleben.

Hier ist ein “Teufelskreis”, den ich immer wieder sehe in Menschen mit Burnout oder Depressionen. Dies sind oft Menschen, die von Natur aus hilfreich sind und ihr Leben dem Ziel widmen, anderen Menschen zu helfen, aber auch Menschen, die gezwungenermassen in die “Helferrolle” geraten sind (wie das in Ihrer Situation passiert zu sein scheint).

Man hilft, man ist fuer andere da, man steckt zurueck, man stellt die eigenen Beduerfnisse in den Hintergrund. Oft bekommt man wenig zurueck. Ab und zu mal ein “Danke”, aber meist weird es als selbstverstaendlich hingenommen, dass man da ist, wenn man gebraucht wird. Man goennt sich selten etwas, man fuehlt sich oft sogar schuldig, wenn man Zeit, Energie und Geld fuer sich selbst beansprucht. Aber irgendwann ist man dann “leer”. Man hat alles gegeben, was man hat (und meist sogar mehr als man wirklich hat). Man fuehlt sich muede, erschoepft, depressiv. Typische Gedanken sind: “Warum immer ich?” “Wieso kann niemand so fuer mich da sein, wie ich fuer alle da bin?” Das Leben ist zu anstrengend.” “Ich kann nicht mehr.” “Auch wenn ich die ganze Nacht geschlafen habe, fuehle ich mich nicht ausgeschlafen.” “Es fuehlt sich so an, als ob sich die ganze Welt gegen mich verschworen hat.”

Wenn man dann diese Muedigkeit nicht mehr aushaelt, dann wird man wuetend. Denn Wut gibt zumindest ein bisschen Energie. Ausserdem kann man die ganze Frustration, die sich aufgesaut hat, rauslassen. Meist sind diese “Explosionen” sehr laut und erstaunen die Menschen um einen herum, denn “man ist doch sonst so ruhig und hilfreich.” Das Problem ist, dass man sich ja eigentlich als “netter Mensch” sieht und sich das sehr schwer mit diesen Wutausbruechen vereinbaren laesst. Darum entwickelt man schnell Schuldgefuehle (“Eigentlich sollte ich...” “Wie konnte ich nur...”)

Das beste “Gegenmittel” gegen Schuldgefuehle ist – richtig geraten – wenn man genz besonders nett ist und ganz viele nette Dinge fuer andere Menschen tut (v.a. fuer die, die den Wutausbruch erlebt haben) und damit steht man wieder am Anfang des Kreislaufs.


Der einzige Weg (den ich kenne), um diesen Kreislauf zu durchbrechen, ist dass man sich nicht mehr gibt als man wirklich hat und darum gar nicht erst in die “depressive Muedigkeit” verfaellt. Dazu ist es wichtig, dass man herausfindet, wie man den eigenen “Energietank” wieder auffuellt . Fuer viele Menschen, die sich v.a. um andere kuemmern, ist das sehr schwer. Sie wissen, wie man anderen Menschen etwas Gutes tut, aber oft wissen sie nicht, wie sie sich selbst etwas Gutes tun koennen – und wenn sie sich dann etwas goennen, dann fuehlen sie sich schuldig und koennen es nicht wirklich geniessen. Schuldgefuehle sind hilfreich, wenn man “gegen ein Gesetz” verstoesst. Sie weisen darauf hin, dass man etwas falsche gemacht hat und sich entschuldigen sollte. Aber wenn man nicht alle Energie, die man hat, an andere verschenkt, dann tut man nichts falsches. Im Gegenteil. Man tut etwas richtiges. Nur wenn man selbst genug Energie hat, kann man anderen helfen. Das ist nicht egoistisch, das ist “kluge Planung.” Denn wenn man "leer" ist, dann kann man niemandem helfen. Darum ist es wichtig, dass man erst dafuer sorgt, dass es einem selbst gut geht, dann kann man fuer andere da sein. Ich habe darum Menschen, die dieses Verhalten aendern oft gesagt, dass Schuldgefuehle ein Anzeichen dafuer sind, dass sie etwas richtig machen. Meine Befuerchtung ist, dass diese Situation zu Hause es sehr schwierig macht fuer Sie, beruflich wieder Boden unter die Fuesse zu bekommen. Sie deuten an, dass Sie sich auf gewisse Weise "finanziell abhaengig" von Ihrem Partner fuehlen, was wahrscheinlich Ihre Angst und Frustration noch erhoeht, denn Sie sind damit ja in einer gewissermassen "aussichtslosen" Situation ohne echten Ausweg.


Wenn Ihr Partner dazu bereit ist - und ich hoffe, dass er das ist - dann waere eine Paartherapie bei jemandem, der sich mit Patchworkfamilien auskennt wahrscheinlich sehr wichtig. In einer Patchworkfamilie muss jeder seine "neue Rolle" und seinen "neuen Platz" finden und die Rollen, die Sie im Moment "gefunden" haben, funktionieren so nicht. Die Veraenderung sollte durch die Eltern anfangen, indem diese neue Wege des "Elternseins" finden und implementieren, worauf dann in der Regel die Kinder reagieren und sich ebenfalls aendern.



Paartherapeuten finden Sie z.B. hier:

http://www.netzwerk-paartherapie.de/http://www.selbsthilfenetz.de

www.paartherapie.de



Ganz wichtig ist auch, dass Sie wirklich Wege finden, "aufzutanken" und den oben beschriebenen Kreislauf (sollte er auf Sie zutreffen) durchbrechen. Und letztendlich wissen nur Sie, was genau da fuer Sie wichtig waere, damit Sie sich besser fuehlen. Ich vermute, dass dazu grundlegende Veraenderungen in Ihrer Beziehung notwendig sind, aber es ist wahrscheinlich auch wichtig, Wege zu finden, die unabhaengig von Ihrem Partner sind.

Keine schnelle Loesung, aber hoffentlich ein bisschen Zukunftsperspektive. Wenn Sie weitere Fragen haben,d ann stehe ich Ihnen natuerlich gerne zur Verfuegung.



Ich bitte Sie, von einer Bewertung der Antwort abzusehen, wenn Sie die Antwort noch nicht als hilfreich empfinden. Sie sind herzlich eingeladen beliebig oft nachzufragen, bis Sie eine zufriedenstellende Antwort erhalten – oder wir uns einigen, dass ich Ihnen leider nicht weiterhelfen kann.

Mit freundlichem Gruß,

Annegret Noble

Ueber eine positive Bewertung meiner Antwort wuerde ich mich freuen. Vielen Dank.

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