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InternetCoach
InternetCoach, Psychologin
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1449
Erfahrung:  Familientherapeutin, Drogenberatung, Erziehungsberatung
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Seit mein Sohn 1 1/2 Jahre ist, lebe ich vom Vater getrennt

Kundenfrage

Seit mein Sohn 1 1/2 Jahre ist, lebe ich vom Vater getrennt (ich habe mich durch seine grausame Kälte vertrieben gefühlt). Mein Sohn ist nun 7 Jahre und der Vater kam in der Vergangenheit sehr unregelmäßig aber immer wieder um ihn zu sich am Wochenende nach Hause zu holen. Er geht nicht auf Gefühle oder Bedürfnisse des Kindes ein, sodass mein Sohn immer sehr enttäuscht wirkt, wenn er wieder zurück kommt. Ich denke da aber noch - es ist eben sein Vater - er muss seine eigenen Erfahrungen mit ihm machen. Das größte Problem liegt darin, dass er immer mit dem Kind zu seiner Mutter fährt und dort die Tage verbringt. Diese äußert sich jedes Mal so schlecht über mich ("du hast eine Scheiß-Mutter", "die Familie deiner Mutter taugt nichts, nur unsere", "du solltest mich viel lieber haben als deine Mutter" etc.) dass das Kind aufgehetzt und mit Agressionenen auf mich nach Hause kommt (einmal hat er ein Bild von mir schwarz ausgemalt!) und kann vor Bauhweh tagelang nicht in die Schule. Mit seinem Vater versuchte ich natürlich schon oft darüber zu reden, aber er will nichts davon wissen. Was kann ich nur tun? Der Zustand ist nicht mehr zu ertragen. Vielen Dank für ein Feedback.

Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Psychologie
Experte:  InternetCoach hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin und Mutter,
vielen Dank XXXXX XXXXX Frage. Sie sagen, dass Sie schon Hilfe von einer psychologischen Beratungsstelle bekommen haben. Es waere hilfreich, wenn ich wuesste, was Sie fuer Hilfe Sie dort bekommen haben - und was davon hilfreich war und was nicht. War die Beratung fuer Sie oder fuer Ihren Sohn? Wie alt war er zu dem Zeitpunkt?
Vielen Dank,
Annegret Noble
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Die psychologische Beratungsstelle der Caritas habe ich vor ca. 2 Monaten aufgesucht und das genannte Problem erzählt. Darauf hat die dort arbeitende Heilpädagogin den vater des Kindes zum gemeinsamen Gespräch eingeladen - auf meinen ausdrücklichen Wunsch hin. Der Vater ist gekommen, weil ich sonst Umgangsverb ot angedroht habe. Er hat alles abgestritten und gemeint, das Kind fantasiere. Das hat mich nicht wirlich verwundert (ich kenne ihn nur als notorischen Lügner und lupenreinen Narzißten) aber trotzdem furchtbar enttäuscht, zumal ihm die Heilpädagogin ihm alles geglaubt hat und zu mir nur meinte, das Kind bräuchte schließich auch diese Oma. (Das Verhältnis zu dieser Oma wurde von mir auch nie unterbunden). Nach dieser "Beratung" war ich also noch verzweifelter und keine Schritt weiter.


Natürlich gibt es auch mit dem Vater viele Probleme; erkommt immer nur unregelmäßig, hat ständig wechselnde Freundinnen, die e dem Kind präsentiert, hat ihn abends schon allein in der Wohnung gelassen und ist ausgegangen, etc, etc. Wie gesagt bin ich da noch der Ansicht, dass er eben der Vater ist, mein Sohn trotz allem immmer wieder zu ihm hin möchte und ich das eigentlich nicht verbiete will.


Seine Mutter ist ihm zu allem Unglück auch heilig und man kann wirklcih nicht mit ihm darüber spreche. Mit der Mutter selbst ist für mich überhaupt kein Gespräch möglich - sie schreit nur rum, wenn ich versuche am Telefon mit ihr zu sprechen.


Was soll ich nur tun - wenn mein Sohn wieder hingeht, wird er wieder in der Schule fehlen, ich kann nicht zur Arbeit und alles ist wieder ganz fürchterlich - unser sonst sehr gutes Verhältnis zueinander gestört.


Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!


E. Bruch


 

Experte:  InternetCoach hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte Fragestellerin und Mutter,

vielen Dank für die weitere Information. Sie beschreiben eine sehr frustrierende Situation. Wie Sie andeuten, wissen Sie schon, das Narzissten sich sehr gut praesentieren koennen, wenn es darauf ankommt, ansonsten aber leider nicht wirklich fuer andere Menschen - inklusive dem eigenen Kind - da sein koennen. Sie wissen auch, dass das Verhandeln mit einem Narzissten mehr oder weniger verschwendete Energie ist.


Sie stehen vor einer sehr schwierigen Entscheidung - und leider gibt es keine wirklich "gute" Loesung, nur zwei "nicht ideale" Loesungen. Sie haben Recht, dass es wichtig ist fuer ein Kind, beide Eltern "liebhaben zu duerfen". Eine Loesung waere es, so weiter zu machen wie bisher und Ihrem Sohn auf altersgerechte Weise immer mehr ueber die narzisstische Persoenlichkeitsstoerung zu erklaeren, damit er verstehen kann, was sein Vater tut - so gut es geht sollte das natuerlich ohne "Wertung" passieren - also indem Sie sich v.a. auf Tatsachen konzentrieren. Dabei ist ganz wichtig, dass Sie ihm vorleben, dass "normal" anders ist - also die Dinge, die der Vater tut ganz bewusst nicht tun. Und dazu gehoert auch das Ausueben von Kontrolle - das ist ja genau das, was ein Narzisst tut: er kontrolliert seine Umwelt, indem er vermittelt, dass man nicht "gut genug" ist, wenn man seinen Erwartungen nicht entspricht - und dass man diesen ERwartungen nie wirklich gerecht werden kann.


Vermitteln Sie Ihrem Sohn also das Gegenteil: Du bist immer liebenswert - manchmal mag ich dein Verhalten nicht, aber du als Person bist immer geliebt. GAnz wichtig ist auch die Botschaft: Egal, was dein Vater (oder deine Grossmutter) dir ueber mich erzaehlt, ich hab dich ganz doll lieb und bin immer fuer dich da.


Die andere Moeglichkeit waere es, den Kontakt zum VAter einzuschraenken. Dazu koennten Sie moeglicherweise "ueberwachte Besuche" beantragen, wo entweder Sie oder eine neutrale Person mit dabei ist bei den Besuchen - nicht die Grossmutter (wenn der Vater unter der narzisstischen Persoenlichkeitsstoerung leidet, dann hat das ja etwas mit seiner eigenen Kindheit und damit ja wahrscheinlich auch mit der Mutter zu tun). Dazu koennten Sie sich entweder ans FAmiliengericht oder ans Jugendamt wenden. Die Gefahr ist dabei immer, dass der Sohn dann SIE als "die Boese" sieht, die seinen Kontakt zum Vater einschraenkt.


Gemeinsame Gespraeche werden vermutlich auch weiterhin nichts bringen (und aehnlich verlaufen wie das Gespraech bei der Familienberatung), darum muessen Sie hier leider entscheiden, welchen Weg Sie gehen wollen und was fuer Sie und Ihren Sohn in dieser Situation "das kleinere Uebel" ist. Es tut mir leid, dass es leider keine "einfache" Loesung gibt, aber ich hoffe, dass ich Ihnen mit diesen Ausfuehrungen helfen kann, eine Entscheidung zu treffen. Fuer Nachfragen stehe ich natuerlich gerne zur Verfuegung.


Hier ist eine Internetseite zum Stoebern, die vielleicht ein paar weitere Denkanstoesse liefern kann.



www.narzissmus.net/

Ich bitte Sie, von einer Bewertung der Antwort abzusehen, wenn Sie die Antwort noch nicht als hilfreich empfinden. Sie sind herzlich eingeladen beliebig oft nachzufragen, bis Sie eine zufriedenstellende Antwort erhalten – oder wir uns einigen, dass ich Ihnen leider nicht weiterhelfen kann.

Mit freundlichem Gruß,

Annegret Noble

Ueber eine positive Bewertung meiner Antwort wuerde ich mich freuen. Vielen Dank.

Meine Ausführungen und Meinungen ersetzen keine psychologische Diagnostik oder Therapie. Sie beinhalten nur Hilfestellungen, Vorschläge und Lösungsansätze.

InternetCoach, Psychologin
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1449
Erfahrung: Familientherapeutin, Drogenberatung, Erziehungsberatung
InternetCoach und weitere Experten für Psychologie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte Frau Noble,

herzlichen Dank für Ihr o.g. Einschätzung über welche ich deshalb so froh bin (obwohl es, wie Sie sagen ja keine "einfache" Lösung gibt) weil sie meine Einschätzung teilt und ich nicht denke, ich bin nicht in der Lage einen Ausweg zu finden weil ich "den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehe".

 

Eine Frage habe ich noch; mein Sohn hat immer den Eindruck, er müsse seinen Vater beschützen (vor seiner eigenen Mutter, die ihn wohl viel "schikaniert") und vor allem Unglück - er fühlt sich richtig verantwortlich für seinen Vater und meint ihm alles recht machen zu müssen, damit er sich nur wohl fühlt. Er traut sich auch nicht ihm mal "kontra" zu geben (was er sich bei mir zum Glück getraut) - ich habe den Eindruck da liegt ein falsches Rollenverständnis vor; der Sohn fühlt sich für den Vater verantwortlich und nicht umgekehrt. Könnten Sie mir einen Tipp geben, wie ich mit dieser Situation umgehen könnte bzw. was ich meim Kind zur Entlastung sagen könnte, bzw. ihm klar machen könnte, dass er keinesfalls für seinen Vater verantwortlich ist?

 

Herzlichen Dank und beste Grüße,

E. Bruch

Experte:  InternetCoach hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin und Mutter,
Kinder sind unglaublich intuitiv und Ihr Sohn spuert wahrscheinlich,dass der Vater ganz tief im Inneren sehr viel Angst mit sich traegt. Darum moechte er ihn beschuetzen und ihm helfen. Er hat wahrscheinlich auch gelernt, dass der Vater sehr gekraenkt ist, wenn er ihm "kontra" gibt und vermeidet das darum.
Sie koennen mit ihm - altersangemessen - darueber sprechen, dass auch Eltern Gefuehle und Aengste haben und dass Eltern dafuer verantwortlich sind, mit diesen umzugehen. Die Realitaet bei einem Narzissten ist jedoch, dass er das Gegenueber fuer die eigenen Fehler zustaendig macht - darum erlebt Ihr Sohn wahrscheinlich beim Vater, dass der Vater ihn fuer seine Gefuehle (die des Vaters) verantwortlich macht und dass der Vater ihm zu verstehen gibt, dass Ihr Sohn dafuer verantwortlich ist, den Vater "gluecklich" zu machen und nicht zu kraenken (indem er eine andere Meinung hat).
Egal, was Sie ueber die Rolle Ihres Sohnes sagen, er erlebt beim Vater etwas anderes. Eine wichtige Botschaft waere vielleicht: Dein Vater hat Aengste - die haben wir alle - und es ist lieb, dass du ihn beschuetzt, und als Erwachsene versuchen wir immer wieder, unsere eigenen Probleme zu loesen. Manchmal schaffen wir das gut, manchmal nicht so gut. Du kannst mit deinen Problemen immer zu mir kommen und ich werde immer versuchen, mit meinen Problemen zu meinen Freund/innen zu gehen. Du musst mir da nicht helfen.

Wie gesagt, eine komplexe Situation. Mit freundlichem Gruss,
Annegret Noble

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