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Palatina
Palatina, Diplom Psychologin
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 36
Erfahrung:  Psychotherapie - Notfallpsychologie - Opferhilfe-Therapie - Mediation
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Palatina ist jetzt online.

Hallo Ich bin seit 6Monaten von meiner Frau getrennt. Ich

Kundenfrage

Hallo
Ich bin seit 6Monaten von meiner Frau getrennt. Ich habe 3 Kinder die bei ihr leben. Meine Frau hat 2011 eine Ausbildung zum Hypnosechoatsh gemacht und wahr hinterher wie ausgewechselt. Plötzlich hatte ich in den letzten 25 Jahren alles falsch gemacht. Sie vordert eine 3 monatige Auszeit die nach einem versuch meinerseits nach 3 Monaten wieder ´Heim zu kommen nun schon 6 ´Monate dauert. Bei dem versuch wieder Heim zu kommen ist die Situation eskaliert ein Wort gibt das andere usw. Nun seitdem habe ich meine Kinder nicht mehr gesehen. Bei jedem versuch Kontakt auf zu nehmen oder mit den Kindern was zu unternehmen heist es nur sie wollen nicht. Zur Zeit bin ich mit meinen Nerven am Ende ich weine fast den ganzen Tag kann mich kaum auf meine Arbeit Konzentrieren weil ich die Welt nicht mehr verstehe. Meine Kinder wollen nichts mehr von mir wissen. Es leuft zwar ein Antrag über das Jugentamt aber meine Psyche ist am Ende. Mir gehen so viele Gedanken durch den Kopf was ich verkehr gemacht habe und was ich machen soll wenn meine Kinder nicht mehr zu mir wollen. Ich hatte sogar schon Suizit gedanken aber dann muss ich wieder an meine Kinder denken. Es ist alles so sinnlos. Ich sehe für mich keine Zukunft ohne meine 3 Mädesl.
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Psychologie
Experte:  Palatina hat geantwortet vor 4 Jahren.
Lieber Ratsuchender,

ja, das sieht ja ziemlich verfahren aus: Sie wissen nicht, was genau in Ihrer Frau vorgeht, und warum sie die Trennung wollte, und nun fürchten Sie, daß Sie auch die Kinder nicht mehr sehen.

So kann es leider gehen, wenn man eine "Trennung auf Probe" macht, aber nicht regelt, wie das mit den Kindern ist, wie man Kontakt untereinander hält, etc. Nun, das können wir zwar jetzt nicht mehr rückgängig machen, aber ich denke, daß es doch noch einiges zu tun gibt, mit dem Sie alle wieder Boden unter die Füße kriegen können.

Hat Ihre Anwältin mal von Mediation gesprochen?
Da suchen die Beteiligten zusammen einen Mediator auf, um auszuhandeln, wie es weitergehen soll. Um es gleich zu sagen, weil es auch sicher sehr wichtig ist für Ihre Frau: Ein Mediator trifft keine Entscheidungen! Er hilft Ihnen dabei, daß Sie selbst klären können, wos denn klemmt, warum Ihre Frau auf einmal wegwollte (Wenn Sie das verstehen könnten, könnten Sie ja besser damit umgehen, nicht wahr?) und wie es weitergehen soll.
Im Beisein eines neutralen Dritten, also dem Mediator, kommen gewisse Dinge leichter auf den Tisch und können besprochen werden.

Vor allem wenns um die Kinder geht. Die haben ja wohl am wenigsten mit Ihrer beider Situation zu tun, leiden am meisten - brauchen Sie aber beide.
Also:
1. Priorität wäre Mediation, Ihre Anwältin sollte zumindest theoretisch die Methode kennen und Ihnen behilflich sein können bei der Suche. Sonst können Sie ja einfach nach einem Mediator in Ihrer Nähe googeln.
Falls Ihre Frau partout nicht dafür zu haben ist, gibt es
2. die Möglichkeit begleiteter Besuchstage. Dann ist halt jemand dabei, wenn Sie die Kinder sehen. Das kann als Überbrückung genutzt werden, bis die Besuche wieder reibungslos verlaufen.

Grundsätzlich ist es völlig normal, wenn Kinder mit den Besuchen zunächst Probleme haben. Die wissen doch erst recht nicht, was überhaupt los ist und sind unsicher. Das soll nicht dazu verleiten, die Besuche deshalb ganz einzustellen! Die Kinder bekommen halt die Spannungen zwischen den Eltern mit und möchten nicht zwischen die Fronten geraten. Da ists das kleinere Übel, sich hinter dem anderen Elternteil zu verstecken.
Auch hier ist Mediation hilfreich und natürlich das Mittel der Wahl. Sie möchten ja beide nicht, daß es den Kindern schlecht geht. Aber Eltern in Ihrer Situation haben halt manchmal keinen Kopf für die Kinderbelange. Auch das ist nicht ungewöhnlich, daher ist es schonmal gut, wenn Sie um Hilfe fragen. Das ist doch ein wichtiger Schritt!

Ich wünsche Ihnen alles Gute, und daß Sie baldmöglichst mal mit Ihrer Frau an einem Tisch sitzen können. Schließlich gibts dafür Fachleute, die mit solchen Situationen wie der Ihren vertraut sind und damit umzugehen wissen. Es geht weiter! Wie genau es weitergeht - darüber bestimmen auch Sie selbst. Alles Gute!
Ilse Scarpatetti

Palatina und weitere Experten für Psychologie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Vielen Dank für ihre schnelle Antwort. Das mit dem Mediatoren wuste ich noch nicht. Ich werde dies mit meiner Anwältin und meiner Frau besprechen.


Nochmals Danke,Danke,Danke

Experte:  Palatina hat geantwortet vor 4 Jahren.
Viel Erfolg dabei, und alles Gute!

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