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diplompsychologe
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Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1216
Erfahrung:  Dipl.- Psychologe (Uni) & Verkehrspsychologe
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Sehr geehrte Damen und Herren, ich befinde mich persönlich

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich befinde mich persönlich momentan in einer ziemlich misslichen Situation, welche ursächlich damit zusammenhängt, dass sich meine Lebenspartnerin von mir nach einer 7-jährigen Beziehung getrennt hat. Um Ihnen in aller Kürze ein Gefühl für die Situation zu geben, möchte ich Ihnen die Entwicklung der Beziehung wie gesagt kurz schildern. Meine Partnerin und ich lernten uns vor knapp über sieben Jahren über eine der bekannten Internetpräsenzen kennen. Wir hatten auf Grund unserer Vergangenheit beide den gleichen Antritt, einen Lebenspartner zu finden. Sie hat zwei Kinder, heute im Alter von 18 bzw. 20 Jahren, ich habe eine Tochter im Alter von nunmehr 21 Jahren. Wir waren beide alleinerziehend und seit ungefähr dem gleichen Zeitpunkt vom ehemaligen Ehepartner getrennt. Sie wohnt nach wie vor im Bereich des Odenwaldes, ich habe meinen beruflichen Mittelpunkt in Stuttgart. Wir führten über die Jahre eine so genannte Wochenendbeziehung, allerdings mit viel Liebe, Zuneigung, bester Harmonie und waren auch immer der Überzeugung, die Kinder in die Freizeitaktivitäten mit einbinden zu wollen. Das hat alles prima funktioniert, wir hatten viel Spass und Freude, die Kinder waren glücklich, uns auch auf Urlaubsreisen begleiten zu dürfen. Wir Erwachsenen empfanden dabei die gleichen Glücksmomente, da letztendlich jeder die Gemeinschaft und den Zusammenhalt
zu schätzen wusste. Was meine Person anbelangt, ist die Situation so, dass ich beruflich stark eingebunden bin, nebenbei meine Tochter auf dem Weg ins Leben begleiten durfte, da alleinerziehend. Ich habe diese Aufgabe gerne mit Verantwortung und der zu erwartenden Verlässlichkeit übernommen. Nebenbei habe ich noch eine Mutter, zwischenzeitlich über 90 Jahre alt, welche ich ebenfalls, insbesondere während ihrer diversen Krankenhausaufenthalten, in gewisser Weise zu betreuen hatte. Daran hat sich bis zum heutigen Tage nichts geändert, d.h.,meine Präsenz ist nach wie vor sowohl bei meiner Tochter als auch bei meiner Mutter, zusätzlich zum beruflichen Segment, gefordert. Meine Lebenspartnerin nahm meinen Zeitmangel oftmals als Anlass, dezente, wirklich dezente Kritik zu üben, wenn ich mal wieder zu irgendeiner Veranstaltung etwas später erschien oder ich auf Grund des Verkehrs auf der Autobahn beispielsweise, immerhin waren einfach 130 km zurückzulegen, die vereinbarten Termine nicht immer halten konnte. Ungeachtet dessen hatten wir wirklich tolle Jahre, was sie von sich aus auch mehr als gerne im Rückblick bestätigt, unsere Zeit war geprägt von liebevoller Zuneigung, Respekt, Treue, Verlässlichkeit und vieles mehr. Nennenswerte Konflikte gab es in sieben Jahren definitiv keine, zumal wir hier vom Typ auch nicht unbedingt geeignet wären, wirkliche Konflikte zu suchen. Es gab eigentlich nicht einmal Probleme, welche man als solche bezeichnen könnte, diese hätte es vermutlich auch nicht gegeben, wenn wir eine gemeinsame Wohnung bezogen hätten, weil wir beiden doch sehr tolerant in den Ansichten und gleichermaßen kreativ in der Lösung gewisser Ungereimtheiten waren. Kurz: Wir waren ein wirklich tolles Paar bei aller Zuneigung und Harmonie. - Dann nahm vermutlich das Schicksal seinen Lauf. Ihr Vater erkrankte vor knapp 3 Jahren an ALS. Im Mai letzten Jahres verstarb er an der Krankheit, was für große Schmerzen in der Familie sorgte, war er doch ein fürsorglicher Vater für die Kinder und Ehemann für seine Frau, welche gemeinsam ein nettes Häuschen bewohnten. Somit sah sich die Mutter meiner Lebenspartnerin in der Situation, das Haus alleine bewohnen zu müssen. Dies führte dazu, dies war allerdings auch schon im Vorfeld so besprochen, dass meine Lebenspartnerin mit ihrem jüngeren Sohn in dieses Haus, nach erfolgten Umbau, einzog. Sie fragte mich nach meinem Einverständnis, welches ich gerne gab.
Heute leben meine Lebenspartnerin, deren Sohn und ihre Mutter, diese allerdings räumlich völlig getrennt, im selben Haus. Ich habe im Übrigen auch ein sehr herzliches Verhältnis zu ihr.
Als weiterer Schicksalsschlag gesellte sich hinzu, dass ihre Schwester aus Grund eines sehr ernsthaften Epilepsieanfall mehrere Wochen im Koma lag und die Ärzte nur wenig Hoffung machen konnten. Sie ist allerdings zwischenzeitlich, Gott sei Dank, wieder zu alter Gesundheit zurückgekehrt, allerdings immer mit dem Risiko behaftet, ein neuer Anfall könne sich ereignen. Dies und die Mühen und Probleme beim Umbau der Wohnung waren vermurtlich der Beginn von Depressionen, welche man bei meiner Lebenspartnerin im November 2011 im Rahmen einer ärztlichen Untersuchung feststellte. Sie hatte daraufhin regelmäßige Sitzungen mit psychologischer Betreung, die Therapie wurde durch Vergabe von Medikamenten begleitet. Ihren Beruf als Angestellte bei einem Reiseveranstalter konnte sie über Monate hinweg nicht ausüben, erst seit ungefähr 4 Monaten wurde sie wieder langsam an ihre Vollzeitbeschäftigung herangeführt. Zwischenzeitlich arbeitet sie wieder komplett 8 Stunden, die Medikamente sind
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Psychologie
Experte:  InternetCoach hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,
vielen Dank fuer die ausfuehrliche Information zu Ihrer Situation. Es ist natuerlich nicht moeglich, mit 100%er Sicherheit zu wissen, was eine andere Person zum Handeln motiviert. Hat Ihre Partnerin Ihnen irgendeine Erklaerung gegeben, warum sie die Beziehung beendet? Wie hat sie diese beendet? Hat sie mit Ihnen gesprochen?

Es ist unwahrscheinlich, dass Therapie und Medikamente fuer die Trennung verantwortlich sind. Auch behandelte Depressionen sind oft "sehr anstrengend", was bedeutet, dass der Alltag einem oft zu viel wird. Koennte es sein, dass Ihrer Partnerin eine Beziehung im Allgemeinen zu anstrengend ist, v.a. weil Sie ja anscheinend immer noch mit Depressionen kaempft?

Haben Sie irgendwelche Hinweise oder Bemerkungen, die uns in die richtige Richtung weisen koennen?
Vielen Dank,
Annegret Noble
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
,Vielen Dank für Ihre Antwort. Alles in allem denke ich, ist dieses Problem im Rahmen schriftlicher Informationen nicht lösbar.Dennoch Vielen Dank, die Frage ist soweit beantwortet.Mit freundlichen GrüßenHans-Peter Ranke
Experte:  InternetCoach hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,
dann wuensche ich Ihnen von Herzen alles Gute und hoffentlich eine Antwort, mit der Sie leben koennen.
Mit freundlichen Gruessen,
Annegret Noble

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