So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an InternetCoach.
InternetCoach
InternetCoach, Psychologin
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1450
Erfahrung:  Familientherapeutin, Drogenberatung, Erziehungsberatung
62882398
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Psychologie hier ein
InternetCoach ist jetzt online.

Hallo, meine freundin hat sich vor 2 wochen von mir getrennt.

Kundenfrage

Hallo,
meine freundin hat sich vor 2 wochen von mir getrennt. wir wahren 4,5 jahre zusammen und haben eine 9 monate alte tochter. 2 kinder von vorangegangene beziehungen. sie hat sich von dem jeweiligen kindesvater meist kurz nach der geburt getrennt. wir hatten eine sehr schwierige startphase in unser beziehung da ich noch nicht geschieden war. meine frage an sie: kann das mit der geburt oder den kindern zusammenhängen? und wie kann mann das am besten behandeln?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Psychologie
Experte:  InternetCoach hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

vielen Dank für Ihre Frage. Sie beschreiben eine schwierige Situation. Sie scheinen zu sagen, dass Ihre Freundin ein Verhaltensmuster entwickelt hat, wo sie sich nach der Geburt eines Kindes vom Vater dieses Kindes trennt. Ich kann mutmassen, warum Ihre Freundin dieses Verhaltensmuster entwickelt hat, aber letztendlich ist sie die einzige, die es durchbrechen kann - wenn sie das will.


Einige Moeglichkeiten, warum sie dieses Verhaltensmuster entwickelt haben koennte. Wie gesagt, ich kenne die Situation Ihrer Freundin nicht wirklich und kann nur mutmassen: 1. Sie hatte eine Kindheit, in der sie sich nach Liebe gesehnt hat. Babies brauchen ihre Muetter und darum koennen Babies einer Frau das Gefuehl geben, bedingungslos geliebt zu werden. Manchmal fuehlen sich Frauen nur auf diese Weise geliebt und wuenschen sich darum immer wieder ein Baby. 2. Sie geniesst das Muttersein und sieht Maenner eher als "Mittel" zum Zweck, geht dann aber mehr oder weniger komplett in der Mutterrolle auf. 3. Ihre Hormone spielen verrueckt und sie kann sich nicht vorstellen, dass Ihre Beziehung tragfaehig ist. Insbesondere in Hinblick auf den schwierigen Anfang. Sie hat Angst, dass Sie sie verlassen werden und moechte dem zuvorkommen, indem sie Schluss macht.


Koennten Sie sich vorstellen, dass eine dieser hypothetischen Situationen auf Ihre Freundin zutrifft? Alle haben leider eins gemeinsam: letztendlich muesste Ihre Freundin etwas aendern wollen, damit sich die Situation aendert. Darum waere meine Empfehlung an Sie, dass Sie sich im Moment darauf konzentrieren, Ihrer Tochter ein guter Vater zu sein. Es sieht so aus, als ob die Kinder Ihrer Freundin wichtig sind. Oft ist der Weg ins Herzen einer Frau durch die Kinder... Manchmal hilft es auch, wenn man einen Mediator einschaltet. Ein professioneller Mediator schafft Vertrauen bei einem Paar im Streit oder im Prozess der Trennung und bewirkt, dass statt Eskalationen Lösungen gefunden werden. Die Methode der Mediation basiert einerseits auf einer inhaltlichen Sachkenntnis des Moderators, andererseits auf Methoden der Kommunikationspsychologie, der Anthroposophie, des Coaching, des NLP, den Hypnose-Therapien von Milton Erickson, der humanistischen Beratung und dem Konfliktmanagement.

Grundlegendes Ziel der Mediation bei einem Paar ist eine verbindliche, in die Zukunft weisende Vereinbarung, insbesondere fuer gemeinsames Elternsein. Die Mediation dient der gütlichen Einigung eines Paares, fragt nicht nach der "Schuld", sondern danach, wie das Paar in Zukunft miteinander umgehen will (lösungs- und zukunftsorientiert). Mediatoren finden Sie z.B. hier:


http://www.mediator-finden.de/

http://www.centrale-fuer-mediation.de/cfmsuche2/erweitert.jsp

www.bmev.de.


Wie gesagt, meine Vermutung ist, dass der wahrscheinlichste Weg zurueck in eine moegliche Beziehung durch Ihr gemeinsames Elternsein stattfinden koennte.

Ich bitte Sie, erst eine Bewertung abzugeben, wenn Sie zufrieden mit der Antwort sind. Sollten Sie mit meiner Antwort noch nicht zufrieden sein, können Sie beliebig oft nachfragen, bis Sie eine zufriedenstellende Antwort erhalten. Ich wünsche Ihnen viel Mut und Erfolg bei den nächsten Schritten.

Mit freundlichem Gruß,

Annegret Noble

Ueber eine positive Bewertung meiner Antwort wuerde ich mich freuen. Vielen Dank.

Meine Ausführungen und Meinungen ersetzen keine psychologische Diagnostik oder Therapie. Sie beinhalten nur Hilfestellungen, Vorschläge und Lösungsansätze.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.


Danke für die antwort!


Mittlerweile ist ja schon einige zeit vergangen und es hat sich kaum etwas verändert. ich habe meiner expartnerin bereits "durch die blume" gesagt das es hilfe gibt für ängste usw. sie lehnt wehement ab. meine frage wie kann ich es schaffen das sie wenigstens im bezug auf die kinder mit den kindsvätern normal umgehen kann? Bzw wie bringe ich sie schonend dazu eine therapie zu machen?


Danke

Experte:  InternetCoach hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,
ich kann Ihren Wunsch nachvollziehen, dass Sie Ihre Expartnerin dazu bringen moechten, eine Therapie zu machen - damit es ihr besser geht. Und wenn Sie das Geheimnis loesen, wie man andere Menschen dazu bringt, Ihr Verhalten zu aendern, dann bekommen Sie wahrscheinlich den Nobelpreis. Soweit ich das aus meiner Erfahrung als Therapeutin sagen kann, ist es leider nicht moeglich, jemanden dazu zu bewegen, sich zu veraendern, wenn dieser Mensch das nicht will - und selbst wenn Ihre Expartnerin jemand anderem zu Liebe eine Therapie machen wuerde, dann wuerde diese Therapie nicht wirklich helfen, solange SIE nicht bereit ist, sich mit ihrer eigenen Vergangenheit und ihrem eigenen Verhalten auseinanderzusetzen. Ich finde es schoen, dass Sie Ihrer Expartnerin mitgeteilt haben, dass es Hilfe gibt und mehr koennen Sie da leider nicht tun.

Sie sagen ausserdem, dass Sie erhoffen, dass sie mit den Vatern in Bezug auf die Kinder "normal" umgehen kann - koennten Sie dazu etwas mehr sagen? Wie geht sie denn mit diesen um? Und was wuerden Sie sich in dem Fall als "normal" erhoffen?

Vielen Dank.