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InternetCoach
InternetCoach, Psychologin
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1449
Erfahrung:  Familientherapeutin, Drogenberatung, Erziehungsberatung
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Guten Abend.Ich bin eine 42 Jährige Frau,lesbisch.Habe gestern

Kundenfrage

Guten Abend.Ich bin eine 42 Jährige Frau,lesbisch.Habe gestern meine Freundin,die ich seit 2 Monaten-via Internet-kenne, zur Entzugsklinik begleitet.Bin am Ende mit dem Stress,habe zwei Kinder.Sie versichert mir,daß wir alles gemeinsam schaffen werden,daß sie mich liebt...Ich habe aber Angst vor der Kontaktsperre,habe Angst vor der Veränderung,sie zu verlieren.Leider leide ich unter starker Verlustangst.Seit 2 Monaten tue ich alles für sie,soll ich die Hoffnung aufgeben?Wird die Behandlung Ihre Gefühle mir gegenüber verändern?Sind die Liebesgefühle-und Worte eines Menschen unter Alkoholeinfluß echt?Was bedeutet das"ich liebe Dich nicht"kurz vor Beginn der Therapie?Danke XXXXX XXXXX Hilfe!Ich brauche sie dringend!
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Psychologie
Experte:  InternetCoach hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

vielen Dank für Ihre vertrauensvoll gestellte Frage. Sie beschreiben eine schwierige Situation. Ich kann natuerlich die Zukunft nicht voraussagen, aber ich kann Ihnen berichten, was bei Klienten in aehnlichen Situationen passiert ist, und hoffe, dass Ihnen dieses Wissen hilft, die richtigen Entscheidungen fuer sich zu treffen.


Wenn ein Alkoholkranker sagt, dass er einen anderen Menschen liebt, dann ist das in der Regel die Wahrheit. Das Problem ist eher, dass diese Person in der Regel den Alkohol "mehr liebt" - ihm also oft einen hoeheren Stellenwert im Leben einraeumt und darum durchaus in der Lage ist, einen geliebten Menschen zu beluegen, zu bestehlen und zu betruegen, wenn es um Alkohol geht.


Wenn jemand einen Entzug macht und sich wirklich auf die Therapie einlaesst, dann ist dieser Mensch im Anschluss besser in der Lage, andere Menschen zu lieben und wertzuschaetzen - und v.a. auch sich selbst. Denn die meisten Alkoholkranken moegen sich nicht besonders gerne. Oft bedeutet das, dass man wenn man sich selbst mehr mag, sich selbst besser behandelt und auch, dass man nicht erwartet (und es nicht braucht), wenn andere Menschen "alles fuer einen tun" und sich fuer einen aufopfern. In dem Sinn, waere es wahrscheinlich, dass Ihre Partnerin Sie weniger "braucht", also weniger abhaengig ist von Ihnen. Aber da Abhaengigkeit ja nicht gleich "Liebe" ist, ist das eigentlich von Vorteil. Denn nur wenn man den Partner als gleichwertig sehen kann, dann kann man eine gesunde Beziehung haben. Wenn man den Partner "braucht" oder von ihm abhaengig ist, dann fangen die meisten Menschen an, auf diese Abhaengigkeit und dann auch auf den Partner wuetend zu werden.


Es kann gut sein, dass es fuer Sie nicht ganz einfach sein wird, sich an diese Veraenderungen zu gewoehnen, dass Sie diese "Unabhaengigkeit"moeglicherweise als "bedrohlich" erleben und das Gefuehl haben, weniger "geliebt" zu sein . Denn Ihre Partnerin wird wahrscheinlich manchmal "nein" zu Ihnen sagen oder Dinge ohne Sie tun wollen. Aber letztendlich sind diese Dinge ja Teil einer gesunden Beziehung - und dadurch haben Sie mehr Energie und Zeit fuer andere Dinge im Leben - und fuer Ihre Kinder. Nur weil ein Partner einen weniger "braucht" bedeutet das NICHT, dass sie/er einen weniger liebt. Im Gegenteil, oft ist es leichter jemanden zu lieben, den man nicht braucht.


Es hilft oft auch, wenn man sich als Angehoeriger eines Alkoholikers mit anderen Menschen in der gleichen Situation zusammen tut, um Unterstuetzung zu bekommen. Entsprechende Selbsthilfegruppen und Informationen finden Sie z.B. hier:

 

http://www.alkohol-hilfe.de/Co/co.htm
http://www.forum-alkoholiker.de/
http://www.al-anon.de/
http://www.trocken-leben.de/Seiten/Angehoerige.htm



 

Jeder, der mit einem Alkoholiker in Verbindung steht, wird auf irgendeine Weise von dessen Krankheit beeinflusst.Oft bemerken Angehörige lange nicht, dass all ihre Bemühungen zu helfen das Suchtverhalten des Betroffenen eigentlich nur unterstützen und verlängern. In Fachkreisen hat man hier den Begriff der Co-Abhängigkeit geprägt. Gemeint sind all jene typischen Verhaltensweisen von Bezugspersonen des Alkoholkranken, die damit die süchtige Fehlhaltung unterstützen. Menschen, die mit Suchtkranken zusammenleben, werden durch das Verhalten des Süchtigen, sowie dessen Konsequenzen mitbetroffen, beeinträchtigt und gekränkt, ohne zu wissen, was sie anders machen könnten. Angehörige versuchen meistens allein ihre Lebenssituation zu bewältigen und soviel Kontrolle wie möglich über diese chaotische Situation zu gewinnen. Das bedeutet gleichzeitig, dass dem Abhängigen Verantwortung abgenommen wird. Heute kennt man mehrere typische Verhaltensstile, die von einer Co-Abhängigen Person praktiziert werden:

  • Vermeiden und beschützen:Der Abhängige wird davor bewahrt, die volle Tragweite der schädlichen Konsequenzen des Suchtmittelkonsums zu spüren.
  • Kontrolle: Der Co-Abhängige übernimmt die Kontrolle über den Suchtmittelkonsum des Abhängigen.Der Co-Abhängige übernimmt zunehmend die persönlichen Verantwortlichkeiten des Abhängigen, seien dies Tätigkeiten im Haushalt oder am Arbeitsplatz.
  •  

  •  

  • Rationalisieren und Akzeptieren: Verhaltensweisen des Co-Abhängigen, mit denen er den Suchtmittelmissbrauch erklärt und rechtfertigt oder gar akzeptiert.

  • Unterstützung und Beteiligung des Co-Abhängigen bei der Beschaffung, der Zubereitung und dem Gebrauch des Suchtmittels.

  • Retten und sich dem Abhängigen nützlich machen: Der Abhängige wird übermäßig beschützt.

Das geschieht oft mit den besten Intentionen, aber ist langfristig leider nicht hilfreich. Wenn Sie in diese Verhaltensweisen verfallen sein sollten, dann waere es wichtig, dass Sie diese aendern, denn nur dann kann Ihre Partnerin langfristig trocken bleiben. Es gibt auch noch ein anderes Verhaltensmuster, das vielen Menschen, die Alkoholiker lieben bekannt vorkommt - was natuerlich nicht bedeutet, dass es auch auf Sie zutrifft, aber ich moechte es Ihnen trotzdem beschreiben. Es scheint, dass viele Menschen, die von Natur aus hilfreich sind und ihr Leben dem Ziel widmen, anderen Menschen zu helfen, aber auch Menschen, die gezwungenermassen in die Helferrolle geraten sind (da sie Kinder, Geschwister oder Partner mit psychischen oder Gesundheitsproblemen haben oder aeltere Eltern, die viel Hilfe brauchen), sich in diesem Verhaltensmuster wiederfinden.
Man hilft, man ist fuer andere da, man steckt zurueck, man stellt die eigenen Beduerfnisse in den Hintergrund. Oft bekommt man wenig zurueck. Ab und zu mal ein Danke, XXXXX XXXXX weird es als selbstverstaendlich hingenommen, dass man da ist, wenn man gebraucht wird. Man goennt sich selten etwas, man fuehlt sich oft sogar schuldig, wenn man Zeit, Energie und Geld fuer sich selbst beansprucht. Aber irgendwann ist man dXXXXX XXXXXr. Man hat alles gegeben, was man hat (und meist sogar mehr als man wirklich hat). Man fuehlt sich muede, erschoepft, depressiv. Typische Gedanken sind: Warum immer ich? Wieso kann niemand so fuer mich da sein, wie ich fuer alle da bin? Das Leben ist zu anstrengend. Ich kann nicht mehr. Auch wenn ich die ganze Nacht geschlafen habe, fuehle ich mich nicht ausgeschlafen. Es fuehlt sich so an, als ob sich die ganze Welt gegen mich verschworen hat.
Wenn man dann diese Muedigkeit nicht mehr aushaelt, dann wird man wuetend. Denn Wut gibt zumindest ein bisschen Energie. Ausserdem kann man die ganze Frustration, die sich aufgesaut hat, rauslassen. Meist sind diese Explosionen sehr laut und erstaunen die Menschen um einen herum, denn man ist doch sonst so ruhig und hilfreich. Das Problem ist, dass man sich ja eigentlich als netter Mensch sieht und sich das sehr schwer mit diesen Wutausbruechen vereinbaren laesst. Darum entwickelt man schnell Schuldgefuehle (Eigentlich sollte ich...Wie konnte ich nur...?)
Das beste Gegenmittel gegen Schuldgefuehle ist es, wenn man genz besonders nett ist und ganz viele nette Dinge fuer andere Menschen tut (v.a. fuer die, die den Wutausbruch erlebt haben) und damit steht man wieder am Anfang des Kreislaufs.

Der einzige Weg (den ich kenne), um diesen Kreislauf zu durchbrechen, ist dass man sich nicht mehr gibt als man wirklich hat und darum gar nicht erst in die depressive Muedigkeit verfaellt. Dazu ist es wichtig, dass man herausfindet, wie man den eigenen Energietank wieder auffuellt . Fuer viele Menschen, die sich v.a. um andere kuemmern, ist das sehr schwer. Sie wissen, wie man anderen Menschen etwas Gutes tut, aber oft wissen sie nicht, wie sie sich selbst etwas Gutes tun koennen und wenn sie sich dann etwas goennen, dann fuehlen sie sich schuldig und koennen es nicht wirklich geniessen. Schuldgefuehle sind hilfreich, wenn man gegen ein Gesetz verstoesst. Sie weisen darauf hin, dass man etwas falsche gemacht hat und sich entschuldigen sollte. Aber wenn man nicht alle Energie, die man hat, an andere verschenkt, dann tut man nichts falsches. Im Gegenteil. Man tut etwas richtiges. Nur wenn man selbst genug Energie hat, kann man anderen helfen. Das ist nicht egoistisch, das ist kluge Planung. Denn wenn man Burnout hat, dann kann man niemandem helfen. Darum ist es wichtig, dass man erst dafuer sorgt, dass es einem selbst gut geht, dann kann man fuer andere da sein. Ich habe darum Menschen, die dieses Verhalten aendern, oft gesagt, dass Schuldgefuehle ein Anzeichen dafuer sind, dass sie etwas richtig machen....

 

Wenn Ihnen dieses Muster bekannt vorkommen sollte, dann koennte es auch etwas mit Ihrer Verlustangst zu tun haben. Denn oft haben wir Verlustaengste, weil wir uns "unwichtig" fuehlen, wenn wir nicht gebraucht werden. Darum sind wir besonders hilfreich und fallen dann leider oft in den oben beschriebenen Kreislauf. Vielleicht waere es auch eine Idee, dass Sie sich mit Ihren Verlustaengsten auseinandersetzen und selbst eine Therapie machen waehrend Ihre Partnerin den Entzug macht? Wenn Sie dazu weitere Fragen haben, dann beantworte ich diese natuerlich gerne. Ansonsten hoffe ich, dass Sie erkennen koennen, dass die Veraenderungen, die waehrend einer Therapie stattfinden, in der Regel dazu fuehren, dass Menschen "besser" in der Lage sind, wirklich zu lieben und dass Beziehungen dadurch langfristig gesunder sind.





Wenn meine Antwort Ihren Vorstellungen entspricht, bitte ich Sie, die Antwort positiv zu bewerten. Wenn die Antwort nicht Ihren Vorstellungen entspricht, dann bitte ich Sie, so oft nachzufragen, wie es notwendig ist, bis ich Ihnen helfen konnte. Vielen Dank. Ich wünsche Ihnen viel Mut und Erfolg bei den nächsten Schritten.

Mit freundlichem Gruß,

Annegret Noble

Meine Ausführungen und Meinungen ersetzen keine psychologische Diagnostik oder Therapie. Sie beinhalten nur Hilfestellungen, Vorschläge und Lösungsansätze.

InternetCoach, Psychologin
Kategorie: Psychologie
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Erfahrung: Familientherapeutin, Drogenberatung, Erziehungsberatung
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Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
SmileVielen Dank XXXXX XXXXX für Ihre Unterstützung....Ihre Antwort zwingt mich nachzudenken,und das ist sehr gut für mich.Ich habe bereits mit einer Verhaltenstherapie begonnen...zwecks Verlustangst.Jetzt befindet sich meine Partnerin seit drei Tagen in der Kontaktsperre(ich bin fertig mit den Nerven...)...darf ich ihr trotzdem Briefe schreiben?Ist es ratsam,oder soll ich es lieber unterlassen?Ich möchte auf keinen Fall ihre Genesung beeinträchtigen,ganz im Gegenteil!Wie soll ich die mögliche Funkstille interpretieren(ihrerseits)?Was mir auch keine Ruhe lässt sind auch ihre Worte vier Tage vor ihrem Einlass,im alkoholisiertem Zustand:"Ich liebe Dich nicht.Das hat nicht gefunkt zwischen uns...",das obwohl unser erstes Zusammenkommen über einem Monat her ist,und wir ständig schreiben und telefonieren vom Anfang an(dabei sagt sie mir immer wie sehr sie mich liebt).Zum Abschied in der Klinik hat sie mir noch gesagt,daß wir das alles gemeinsam schaffen werden...Worauf soll ich mich verlassen...?Soll ich vorsichtig werden,meine Gefühle unterdrücken,sie nicht mehr lieben...?Ich schätze Ihre Antwort,Ihren Rat sehr...ein Hilferuf sozusagen...Vielen Dank,Frau Noble.Mit freundlichen Grüßen.Benedicte Lagrange.
Experte:  InternetCoach hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin (ich bleibe im Rahmen dieses Forums lieber bei der unpersoenlichen Anrede),
vielen Dank XXXXX XXXXX zusaetzlichen Informationen. Ich hoffe, dass Ihnen die Therapie hilft, mit Ihrer eigenen Angst besser umzugehen und bewundere Ihren Mut, sich darauf einzulassen. Meine Erfahrung mit Entzugskliniken ist, dass diese Briefe manchmal zurueckhalten, wenn sie denken, dass ein Patient noch nicht bereit ist, diese zu lesen. Ich weiss nicht, wie das in der Klinik gehandhabt wird, in der Ihre Partnerin ist, aber es kann durchaus sein, dass Sie ruhig Briefe schreiben koennten, da diese ja "fuer Sie" ein Weg sind, Ihre eigenen Aengste zu bewaeltigen. Es ist allerdings auch wahrscheinlich, dass Ihre Partnerin waehrend der Kontaktsperre, diese Briefe nicht bekommt und/oder nicht antworten wird (darf?).
Die Therapie um eine Sucht zu bekaempfen ist sehr hart. Ich habe jahrelang in einer Suchtklinik gearbeitet und immer wieder erlebt, wie wichtig es ist, dass sich die Klienten wirklich auf sich selbst und ihre Geschichte konzentrieren - und die Familie, den Partner, die Kinder, die kranken Eltern, den Job einfach mal "ignorieren" um sich wirklich mit sich selbst zu beschaeftigen. Denn wenn ich mir staendig Sorgen mache, wie es meinen Kindern geht oder was meine Partnerin macht, dann brauche ich mir nicht ganz ehrlich anzuschauen, was mit meinem Leben los ist. Darum ist die Funkstille oft wichtig, um tatsaechlich ohne Ablenkung, an einem selbst zu arbeiten. Es geht dabei nicht darum, dass all diese Dinge nicht wichtig sind, es geht darum, dass es letztendlich egal ist, wie wichtig einem diese Themen sind, denn wenn man weiterhin trinkt, dann verliert man sie irgendwann sowieso. Darum muss man sich ZUERST mit dem Trinken auseinandersetzen, DANN mit allem anderen. Und in der Regel bieten Kliniken nach etwa einem Monat auch Therapien fuer Familienangehoerige und Freunde an, aber davor ist es wichtig, so wenig wie moeglich abgelenkt zu werden.

Manchmal wird gesagt, dass man im alkoholisierten Zustand die Wahrheit sagt. Meine Erfahrung ist eher, dass ein Alkoholiker im alkoholisierten Zustand das sagt, was die wenigsten Schuldgefuehle verursacht. In Ihrem Fall koennte ich mir vorstellen, dass Ihre Partnerin so etwas sagt, um einen gewissen Abstand herzustellen, denn sie weiss ja wahrscheinlich, wie sehr der Alkohol Ihre Beziehung praegt - und dass das "ihre Schuld" ist. Wenn sie also Abstand herstellt indem sie sagt, "Ich liebe dich nicht," dann hat sie weniger Schuldgefuehle. Verstehen Sie die (nicht ganz logische) Logik?

Meine Empfehlung waere, dass Sie sich so gut es geht auf sich selbst konzentrieren und Ihre Gefuehle fuer Ihre Partnerin an die "zweite" (oder vielleicht sogar dritte) Stelle stellen (nach Ihren Kindern?). Konzentrieren Sie sich darauf, in sich selbst genug Sicherheit zu finden, dass das Risiko, verlassen zu werden, nicht mehr so riesige Aengste heraufbeschwoert. Vielleicht ist es moeglich, den "Pauseknopf" fuer Ihre Gefuehle zu druecken? Sie muessen ja nicht aufhoeren zu lieben, aber es sollte wahrscheinlich nicht das sein, was im Moment Ihr Leben fuellt oder "das Zentrum Ihres Lebens" darstellt - das sollten SIE sein. Ein anderes Bild waere z.B. dass man ein Feuer einmal aktiv "fuettern" kann oder es so langsam vor sich hinbrennen laesst - und erlebt, dass die Kohle auch am naechsten Tag noch glueht. Meine Empfehlung waere, dass Sie die Liebe zu diesem Zeitpunkt nicht "aktiv fuettern", sondern sie leise vor sich "hingluehen" lassen waehrend Sie sich mit sich selbst beschaeftigen.

Und dann wird irgendwann eine Paartherapie ganz ganz wichtig sein, denn sie werden sich beide veraendert haben und es wird wichtig sein, ein neues Miteinander zu finden - oder zu dem Zeitpunkt zu sagen: Wir sind doch nicht die besten fuereinander. Aber ich wuerde das nicht unbedingt jetzt schon sagen.

Ich hoffe, dass ich Ihnen damit weiterhelfen konnte und wuensche Ihnen von Herzn alles Gute. Wenn Sie weitere Fragen haben, stellen Sie diese natuerlich gerne.

Mit freundlichem Gruß,

Annegret Noble

Meine Ausführungen und Meinungen ersetzen keine psychologische Diagnostik oder Therapie. Sie beinhalten nur Hilfestellungen, Vorschläge und Lösungsansätze. Vielen Dank.

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Experte:  InternetCoach hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Kundin,
es freut mich, dass ich Ihnen helfen konnte. Sie haben beide meine Antworten positiv bewertet, was dazu gefuehrt hat, dass Sie "doppelt" bezahlt haben. Ich habe das dem Kundendienst gemeldet, damit Ihnen der Betrag nur einmal berechnet wird.
Nochmals vielen Dank und Ihnen von Herzen alles Gute. Wenn Sie in Zukunft weitere Fragen haben, stehe ich Ihnen gerne zur Verfuegung.
Mit freundlichen Gruessen,
Annegret Noble

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