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diplompsychologe
diplompsychologe, Dipl- Psychologe
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1254
Erfahrung:  Dipl.- Psychologe (Uni) & Verkehrspsychologe
57334328
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diplompsychologe ist jetzt online.

was kann ich tun bei angstzustende

Kundenfrage

was kann ich tun bei angstzustende
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Psychologie
Experte:  diplompsychologe hat geantwortet vor 5 Jahren.


Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für das entgegengebrachte
Vertrauen und die offene Fragestellung. Ich möchte mich bemühen Ihnen eine
punktuelle Hilfestellung zu geben.



Ich
würde Ihnen empfehlen auf Grund der von Ihnen geschilderten Symptome zuerst
eine diagnostische Abklärung beim Hausarzt, um den Hintergrund einer
körperlichen Erkrankung auszuschließen, zu veranlassen. Die Krankheitsbilder der
Angst können durch unterschiedliche Erscheinungsformen
geprägt sein. Eine Unterscheidung erfolgt in Panikstörung, Phobien und
generalisierte Angststörungen. Dabei gehen Angst- und Panikstörungen mit
körperlichen als auch seelischen Symptomen einher. Angst ist eigentlich ein
alltägliches Phänomen, sie hat eine wichtige Warnfunktion und erhöht die
Aufmerksamkeit und Handlungsbereitschaft. Sie tritt jedoch nicht isoliert auf,
sondern auch als Begleitsymptom verschiedener psychischen Krankheiten. Darum
ist eine Abgrenzung zwischen der alltäglichen und der kranken Angst so
wichtig. Ursachen für das Entstehen von
krankhaften Ängsten können erlerntes
Verhalten, biologische Faktoren und auch (tiefenpsychologisch erklärt) sich widerstrebende
Regungen und Strebungen im inneren
Gleichgewicht zu halten misslingt insbesondere beim Auftreten von
überfordernden Situationen, z.B: Verlusterlebnissen und einem damit verbundenen
Rückfall in kindliche Verarbeitungs und V erhaltensmuster.Angst und
Panikstörungen verlaufen meist chronisch, die Beschwerden treten wellenförmig
auf, d.h. auch beschwerdefreie Intervalle sind möglich. Mit zunehmendem Alter mildern sich die Symptome ab. Allerdings
bestehen in vielen Fällen zusätzlich weitere psychische Störungen besonders
Depression, und Alkohol und Medikamentenabhängigkeit.





Im Rahmen der von Ihnen beschriebenen
Symptome würde ich Ihnen eine
Konsultation eines Psychiaters z.B. in einer psychiatrischen Institutsambulanz
Notfallambulanz an einer Uniklinik oder in einem Fachkrankenhaus für
Psychiatrie empfehlen um
eine genaue diagnostische Abklärung durchzuführen und auch eine
entsprechende therapeutische Behandlung zu veranlassen. Die Therapie der Angst
und Panikstörungen können vor allem durch drei Verfahren erfolgen,
Verhaltenstherapie, Psychopharmaka und tiefenpsychologisch orientierte
Psychotherapie. Bei der Verhaltenstherapie kann noch einmal unterschieden
werden in Reizkonfrontation( wenn ein deutlicher Auslöser für die Angst
identifiziert werden kann); Gruppentherapie z.b. bei einer Sozialphobie, hier
lernt der Patient sich im Rollenspiel mit schwierigen Situationen
auseinanderzusetzen, seine Gedanken und sein Selbstbild zu hinterfragen,
Kontakte mit fremden Personen aufzunehmen und auch Gespräche zu führen, also
Selbstsicherheitstraining); Kognitive Therapie vorwiegend bei generalisierter
Angststörung ist eine konsequente Konfrontation mit den sorgenvollen Gedanken
und das einüben eines angemessenen Denkens.



Auch Entspannungsverfahren wie autogenes Training oder Progressive
Muskelrelaxation nach Jacobsen sind hilfreich.
Vielleicht ist es auch möglich dass Sie sich sportlich betätigen, dies hilft
den Stresshormonspeicher zu leeren.
Sie können sich dazu
auch an, und meist geht es da mit Terminen wesentlich schneller, an ein in der
Nähe befindliches psychotherapeutisches Ausbildungsinstitut wenden (einfach in
eine Suchmaschine eingeben) und diese Institute haben in der Regel immer eine
Institutsambulanz oder Sie können auch an jeder größeren Universitätsklinik
einen Termin in einer psychotherapeutischen/ psychiatrischen Ambulanz
vereinbaren und dort vorstellig werden.



Ich hoffe ich konnte Ihnen in
der Kürze der Ausführung etwas helfen und wünsche Ihnen viel Kraft und alles
Gute auf Ihrem weiteren Weg





Mit freundlichen Grüßen







Die Ausführungen und Meinungen des
Antwortgebers ersetzen weder eine fachlich ausreichende psychologische
Diagnostik oder Therapie, sondern beinhalten nur punktuell Hilfestellungen,
Vorschläge und Lösungsansätze bei unterschiedlichen Problemen sowie Konflikten.





Wenn meine Ausführung für Sie hilfreich
war, würde ich mich über eine positive Beurteilung sehr freuen.









Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
ich habe noch eine frage an sie warum bin ich jeden tag so müde und kaput
Experte:  diplompsychologe hat geantwortet vor 5 Jahren.


Sehr geehrte Fragestellerin,

dies kann verschiedene Ursachen haben, es ist sowohl ein
Burnout als auch eine Depression möglich,
wenn durch den Hausarzt ausgeschlossen wurde, das eine körperliche Erkrankung
dahinter steckt. Dann sollte immer auf Grund noch
weiterführender Diagnostik (also auch psychometrischer Testverfahren z.B. Beck
Depression Inventar = BDI) psychiatrisch/ psychologisch genauer vor Ort exploriert
werden.

Wenn man depressiv ist, dann sind alle Bereiche der Persönlichkeit, der Psyche
und des Alltags davon beeinträchtigt: das Denken, Fühlen, Handeln und körperliche
Befinden. Die depressiven Symptome sind morgens am stärksten. Im Laufe des
Tages tritt meist eine Besserung ein und gegen Abend fühlen sich depressive
Menschen häufig recht gut. Die Gedanken bei der Depression sind vorherrschend negative
Gedanken = Selbstvorwürfe und Schuldgefühle, Konzentrations- und
Entscheidungsprobleme aus Angst einen Fehler zu machen usw. Die Körperlichen
Symptome bei Depressionen bestehen vorwiegend aus=Erschöpfung,
Antriebslosigkeit, Schlaf-, Ernährungs- und Sexualprobleme, die körperlichen Beschwerden = Kopf-, Magen-,
Rücken- und Herzschmerzen, Verstopfung aber auch Durchfall.



Das Gefühl bei Depression ist eine vorherrschende Traurigkeit,
Niedergeschlagenheit und Hoffnungslosigkeit, Freundlosigkeit - Lustlosigkeit -
Interessenlosigkeit .Mit der Traurigkeit geht die Unfähigkeit einher, Freude zu
empfinden. Die Unfähigkeit, sich nicht mehr über Dinge freuen zu können, die
einem früher Spaß und Vergnügen bereitet haben, wird von vielen Betroffenen oft
als endgültiger Beweis dafür angesehen, dass alles sinnlos und hoffnungslos ist
usw.





Zum Burnout
können Sie sich unter
http://www.das-burnout-syndrom.de
weiter informieren und schauen ob weitere Symptome zutreffen und auch einen
Test durchführen .Man kann zwar mit Hilfe einer hypothetischen Frage: „ Was
würden Sie tun, wenn Sie nicht derart erschöpft werden" versuchen zwischen
Burnout (dieser hat darauf klare Ideen)
und Depression zu unterscheiden, jedoch
bietet dies keine diagnosespezifische
Differenzierung, gibt lediglich Auskunft über den Schweregrad des Zustandes. Es gibt z.B. Burnouts die nicht das Ausmaß einer Depression erreichen, aber nach
fortschreiten des Burnouts kommt es zu einer Erschöpfungsdepression. Im Rahmen der von
Ihnen beschriebenen Symptome würde ich
Ihnen eine Konsultation eines Psychiaters z.B. in einer psychiatrischen
Institutsambulanz Notfallambulanz an einer Uniklinik oder in einem Fachkrankenhaus
für Psychiatrie empfehlen
um eine genaue Abklärung der Symptome zu veranlassen und eventuell auch
eine Unterstützung mit Medikamenten zu
ermöglichen. Sowohl ein Burnout als auch eine Depression sind gut behandelbar, jedoch sollte dies
professionell erfolgen und auch mit einer
begleitenden Psychotherapie (VT oder tiefenpsychologisch orientiert),
denn die Gabe von Antidepressiva ist
kein Dauerzustand.



Des Weiteren können Sie und meist geht es da mit Terminen
wesentlich schneller, sich an ein in der Nähe befindliches
psychotherapeutisches Ausbildungsinstitut wenden (einfach in eine Suchmaschine
eingeben) und diese Institute haben in der Regel immer eine Institutsambulanz
oder Sie können auch an jeder größeren Universitätsklinik einen Termin in einer
psychotherapeutischen/ psychiatrischen Ambulanz vereinbaren und dort vorstellig
werden. In der Regel tragen die Krankenkassen auch
die Kosten.



Ich hoffe ich
konnte Ihnen in der Kürze der Ausführung helfen und wünsche Ihnen viel Kraft
und alles Gute auf Ihrem weiteren Weg



Mit freundlichen
Grüßen





Die Ausführungen und
Meinungen des Antwortgebers ersetzen weder eine fachlich ausreichende
psychologische Diagnostik oder Therapie, sondern beinhalten nur punktuell
Hilfestellungen, Vorschläge und Lösungsansätze bei unterschiedlichen Problemen
sowie Konflikten.





Wenn meine Ausführungen
für Sie hilfreich waren, würde ich mich über eine positive Bewertung sehr
freuen.