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diplompsychologe
diplompsychologe, Dipl- Psychologe
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 1254
Erfahrung:  Dipl.- Psychologe (Uni) & Verkehrspsychologe
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diplompsychologe ist jetzt online.

Ich bin seit Februar krank, weil ich dem Stress in meinem Beruf

Kundenfrage

Ich bin seit Februar krank, weil ich dem Stress in meinem Beruf als Busfahrerin nicht mehr gewachsen bin. Eigentlich ist es mein Traumberuf und ich möchte gerne eine Einstellung finden, mit der ich diesen Beruf wieder so gut und gerne wie früher ausüben kann.Die ärztliche Diagnose lautet Depressionen und Anzeichen von burn-out. Mein Privatleben ist voll in Ordnung.
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Psychologie
Experte:  InternetCoach hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,
mit welcher Diagnose wurden Sie krankgeschrieben? Haben Sie schon eine Psychotherapie gemacht?
Vielen Dank,
Annegret Noble
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Diagnosen sind Depressionen und Anzeichen von burn-out.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Erneut posten: Qualität der Antwort.
Bitte mir die Antwort von dem Verkehrspsychologen aus der Fotoleiste geben lassen
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Wie oft soll ich denn noch antworten? Ich habe die Frage nach der Diagnose beantwortet und nein, ich habe keine Psychotherapie begonnen, weil da die Wartefristen solange sind.
Experte:  diplompsychologe hat geantwortet vor 4 Jahren.


Sehr geehrte Fragestellerin,

es tut mir leid wenn Sie so lange auf eine Antwort warten
mussten. Die Frage wurde erst jetzt an mich weitergeleitet und ich möchte mich
bemühen Ihnen punktuell eine Hilfestellung geben.



Vorerst möchte ich Ihnen einige Informationen zur
Diagnose Depression nahelegen, da Sie ja
schreiben familiäre Belastungen die Auslöser der Depression sein können sind
Ihnen nicht bekannt und Sie möchten eigentlich in Ihrem Beruf als Kraftfahrerin
weiterarbeiten.



Den Verlauf einer Depression kann man in zwei Phasen unterteilen, d.h. gesunde
Phasen wechseln sich mit depressiven Episoden ab, dabei können die einzelnen
Phasen zwischen einigen Wochen bis über ein Jahr anhalten. Bei mehrmaligem
Auftreten der Symptome spricht man von
einer rezidivierenden Erkrankung. Sie schreiben Sie nehmen Medikamente (ich
setze voraus das es sich um verschriebene Antidepressiva handelt), dies
ist vollkommen richtig und sollte auch
dazu beitragen den Gesundheitszustand zu
verbessern. Meine Frage wäre jetzt, inwieweit
auch eine psychotherapeutische Behandlung als Unterstützung von Ihnen in
Anspruch genommen wird. Ein Psychiater darf hilfreiche Medikament verschreiben so, dass
Sie schnellstmöglich aus diesem Tief wieder herauskommen, jedoch ist dies
natürlich kein Dauerzustand und die Behandlung mit Antidepressiva ist nur ein
Therapiepfeiler bei der Behandlung von Depressionen. (Zwei weitere sind psychotherapeutische
und sozialpsychiatrische Verfahren je nach den speziellen Gegebenheiten der
depressiven Störung).Sie können sich dazu auch an eine nahegelegene
psychotherapeutische/psychiatrische Fachklinik wenden (an Unikliniken) und um
eine Notaufnahme(Behandlung)bitten, um dort viel schneller als bei den
niedergelassenen Kolleginnen oder Kollegen einen Termin zu bekommen. Auch
psychotherapeutische Ausbildungsinstitute vergeben Termine zur Diagnostik. Zur
Ermittlung des Schweregrades einer Depression werden z.B: auch spezielle Tests
wie z.B. der BDI (Becks Depression Inventory) oder der HAMD(Hamilton-
Depression- Scale) herangezogen. Eine weitere therapeutische Maßnahme zur
Behandlung der Depression ist eine Schlafentzugstherapie, Lichttherapie auch
Ergotherapie wird bspw. bei stationären
Patienten in der Klinik eingesetzt um neue Ressourcen kennenzulernen und positiv
zu nutzen. Auch die Ausarbeitung einer
Tagesstrukturierung durch sinnvolle, aktivierende und nicht überfordernde
Aktivitäten wirkt sich positiv aus. Eine
genaue Vorhersage wann bei Ihnen der
Gesundheitszustand wieder erreicht ist, kann ich Ihnen leider nicht geben. Entscheidend
ist auch immer der diagnostizierte
Schweregrad der Depression, die Bedingungen im sozialen Umfeld des Erkrankten (z.B.
sind auch häufig belastende Lebensereignisse Auslöser der Depression); Chronobiologische
Faktoren ( hier z.B: Störungen im
biologischen Rhythmus das Auftreten der Depression zu bestimmten Jahreszeiten (
Herbst/Winterdepression) oder durch
Schichtarbeit bedingt weil gestörter Schlaf/WachRhytmus); körperliche
Erkrankungen oder Medikament können
ebenfalls Auslöser sein . Ich kann Ihnen nur empfehlen, wenn noch nicht
erfolgt, eine psychotherapeutische Unterstützung in Anspruch zu nehmen und wenn es gar nicht geht, eventuell auch eine
stationäre Behandlung in Erwägung zu ziehen.



Wie Sie leicht erkenn können, kann auch die durch den
Beruf als Busfahrerin bedingte Schichtarbeit
oder der damit verbundene Stress zum Burnout geführt haben, der
anschließend in eine Erschöpfungsdepression mündete. Ich würde Ihnen empfehlen,
auch wenn Sie lange Wartezeiten in Kauf nehmen müssen erst eine Psychotherapie
zu machen und sich dann wieder ins Berufsleben zu stürzen, denn ohne das Sie die Ursachen für
das Burnout/Depression erkannt und beseitigt haben, wird Ihnen auch eine
erneute Tätigkeit in Ihrem geliebten Beruf keine Freude bringen. Mit Kenntnis
der wahren Hintergründe der Depression fällt es Ihnen dann auch leichter eine
Stelle zu finden die auf Dauer nicht wieder
zu einem Burnout führt.



In diversen
Fachpublikationen konnte eine ziemlich neue Therapiemethode gerade bei
Depressionen gute Behandlungserfolge vorweisen. Diese Therapiemethode
entwickelte sich aus der Verhaltenstherapie (wird daher auch von den
Krankenkassen übernommen) und integriert auch andere Behandlungsansätze in die
Therapie. Diese Therapieform nennt sich Schematherapie und vor allem zu
Therapeuten die diese Behandlungsmethode anwenden erfahren Sie unter http://www.schematherapie.de/
.



Aber
vielleicht ist ein hilfreicher Ansatz für Sie auch der Besuch einer
Selbsthilfegruppe für Depressionen. Wo sich hier geeignete Gruppen in Ihrer
Nähe befinden erfahren Sie über die Krankenkasse oder sogenannte
Selbsthilfekontaktstellen.



Natürlich
ist hier auch die Möglichkeit über das Internet weiterführende Informationen zu
bekommen u.a. über die Internetseite http://www.selbsthilfenetz.de/, http://www.depressionen-selbsthilfe.de/, http://www.depressionen-depression.net/.



Bezüglich
der Wiederaufnahme Ihres Berufes ist es vielleicht hilfreich für Sie sich Sie in dieser Frage an Ihren Rentenversicherungsträger zu wenden, oder ggf. die für Sie zuständige
Berufsgenossenschaft (Handel, Verkehr usw.) je nachdem in welchem Fachbereich
Sie gearbeitet haben zu kontaktieren. Beide Einrichtungen verfügen über
entsprechende Psychologen die bspw. auf Grund psychischer Erkrankung dann auf
das Arbeitsamt einwirken können und vielleicht erst einmal teilzeitliche
Beschäftigung ohne Schichtarbeit usw. begründen können. Desweiteren kann Ihnen
auch das Berufsförderungswerk tatkräftig helfen. Je nachdem wo Sie wohnen
sollten Sie dorthin Verbindung aufnehmen, dort wird Ihnen auch gesagt welche
Schritte Sie in welcher Reihenfolge unternehmen sollten zur Wiedereingliederung
in den Arbeitsprozess, doch ohne Therapie ist eine sofortige Wiederaufnahme
Ihres Berufes nicht zu empfehlen.

Da ich nicht ersehen kann aus welchem Bundesland Sie
kommen, hier ein Link zum BfW für Berlin
Brandenburg- ähnlich könnte Ihre Adresse sein, einfach mal googeln BfW und dann
das entsprechende Bundesland.


Psychische
Erkrankungen sind keine Entschuldigung wenn es zu einem Unfall kommt und wer
auf Grund von Konzentrationsschwierigkeiten, verminderter Belastbarkeit, Reaktionsschwierigkeiten
usw. und vielleicht noch bedingt durch die weitere Manifestation der depressiven Symptomatik selbstmordgefährdet ist darf kein Kfz führen. Gerade
bei der Personenbeförderung müssen Sie symptomfrei sein.

Ein weiterer empfehlenswerter Weg könnte unter anderem auch sein, durch einen Berufskollegen von mir eine verkehrstherapeutische Intervention (Therapie) zu durchlaufen und durch speziell unterstützende Testdiagnostik (u.a. TVP = Test für verkehrsrelevante Persönlichkeitseigenschaften) hier eine verkehrsspezifische Diagnostik vornehmen zu lassen die auch wirklich die Problematik der Depression und die Auswirkungen auf Ihre Fahreignung untersucht (z.B. auch Aufmerksamkeit, Wahrnehmungsvermögen, Konzentration usw.). Wo Sie einen speziellen hierfür in Frage kommenden Verkehrspsychologen in Ihrer Nähe finden, erfahren Sie unter anderem unter www.bnv.de/Mitgliederliste.






Ich hoffe ich konnte Ihnen etwas helfen und wünsche Ihnen
viel Kraft und alles Gute auf Ihrem weiteren Weg



Mit freundlichen Grüßen



Die Ausführungen und Meinungen des Antwortgebers ersetzen weder eine
fachlich ausreichende psychologische Diagnostik oder Therapie, sondern
beinhalten nur punktuell Hilfestellungen, Vorschläge und Lösungsansätze bei
unterschiedlichen Problemen sowie Konflikten.





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meine Arbeit vergütet. Sollten Sie nicht mit meiner Antwort zufrieden sein,
können Sie beliebig oft nachfragen, bis Sie eine zufriedenstellende Antwort erhalten





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