So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Dr. Höllering.
Dr. Höllering
Dr. Höllering, Psychosomatik
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 23994
Erfahrung:  Sexualmedizin
61885400
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Psychologie hier ein
Dr. Höllering ist jetzt online.

Ich leide seit meiner jugend (14 J) an einem unheilbaren Trauma

Kundenfrage

Ich leide seit meiner jugend (14 J) an einem unheilbaren Trauma (Ärztepfusch AK-Barmbek 80er jahre). Seitdem habe ich sehr starke Schmerzen in den Hüftgelenken trotz mehrfacher OP´s an rechter Hüfte, sowie Lendenwirbel und halswirbel Schmerzen. Ich habe trotz umfangreicher Hobbies keine richte Freude und freunde mehr, bin zwar Verheiratet, aber das macht die psyche auch nicht wett. In den jahren 2009-10 habe ich eine psychosomatische "Kur" besucht, aber die zeit war zu kurz... Seit 3/4 bin ich an Therapeuten suche... An Selbstjuizid habe ich schon desöfteren darangedacht und auch versucht...
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Psychologie
Experte:  Dr. Höllering hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Tag,

Es ist schlimm, wenn man unter so starken Schmerzen leidet! Kein Wunder, wenn Ihnen mal die Kraft ausgeht, aber an Suizid zu denken, ist keine gute Sache. Bei den genannten Mitteln ist kein gutes Antidepressivum dabei, dabei wären auch die Schmerzmittel wirksamer, wenn Sie eines hätten (Cymbalta ist zwar eines, aber offensichtlich noch nicht gut genug wirksam).

Wenn Sie das Leben derzeit unerträglich finden, sollten Sie Schutz in einer psychiatrischen Klinik suchen, wo man auch mit einer
Psychotherapie beginnen könnte und Ihre Medikation optimieren. Ist es zur Zeit nicht so akut mit dem Lebensüberdruss, kann ein niedergelassener Psychiater das tun.

Haben Sie nach einem Psychotherapeuten gesucht? Nach 9 Monaten müsste doch langsam mal einer Zeit für Sie haben; die Ärztekammer Ihrer Stadt kann Ihnen eine Liste mit allen Therapeuten schicken, so dass Sie die ganze Auswahl haben.

Eine Ehefrau ist nicht zu unterschätzen, es ist schon sehr wichtig, nicht allein mit allem dazustehen! Wenn es Ihnen psychisch wieder besser geht, haben Sie vielleicht auch wieder Schwung, ein altes Hobby aufzugreifen oder einen alte Freundschaft wiederzubeleben. Wichtig ist, sich nicht in Ärger und Frust über das Geschehene so zu verstricken, dass man kein anderes Thema mehr findet und die Möglichkeiten der Zukunft gar nicht mehr sehen kann und mag. Dabei haben Sie deren Gestaltung doch in der Hand.

Sehen Sie nur noch schwarz, würde ich so schnell wie möglich in eine Klinik gehen, um Sie erst einmal zu schützen.
Dr. Höllering, Psychosomatik
Kategorie: Psychologie
Zufriedene Kunden: 23994
Erfahrung: Sexualmedizin
Dr. Höllering und weitere Experten für Psychologie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Wo finde ich einen kassenärztlichen Psychotherapeuten, habe schon 20x verschioedene Psychotherapeuten gesucht und angerufen, aber Wartezeiten bis 3/4 - 1 1/2 Jahre. Daher 0 Erfolg. Wäre sehr dankbar bei hilfe im PLZ 21*** Buxtehude, Stade Neu Wulmstorf umzu...
Experte:  Dr. Höllering hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Morgen,

Leider verfüge ich über kein Verzeichnis von Psychotherapeuten, und auch die Ärztekammern haben nur Listen, aber kein Verzeichnis darüber, wer bald einen Therapieplatz anbieten könnte.

Ich würde mich auf die Wartelisten der von Ihnen angerufenen Therapeuten setzen lassen! Ein Jahr Wartezeit klingt zwar wie eine Ewigkeit, aber ist schneller rum, als man denkt.

Experte:  Palatina hat geantwortet vor 5 Jahren.
Lieber Ratsuchender,

konnten Sie noch keine
der Antworten akzeptieren, die Sie bekommen haben?
Dann füg ich noch eine Ergänzung hinzu, die hoffentlich nützlich ist.
Ich weiß nicht, wo Sie wohnen und kann Ihnen daher, ebensowenig wie die Kollegin, eine Empfehlung abgeben.

Es gibt speziell ausgebildete Schmerztherapeuten. Adressen finden Sie bei der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes, ich glaube, das ist der offizielle Name. Da müßte es Mitgliederlisten geben, geordnet nach Region, also sicher auch in Ihrer Nähe. Optimal ist eine Schmerzambulanz oder -klinik, wo mehrere Fachleute aus verschiedenen Disziplinen zusammenarbeiten und man so am besten helfen kann.
Sonst können Sie vielleicht selbst gezielt nach einer solchen Einrichtung suchen. Immerhin wird die Problematik chronischer Schmerzen inzwischen in der Fachwelt realisiert, und es setzt sich durch, multimodal zu behandeln. Sie werden die geeignete Anlaufstelle finden, da bin ich sicher!

Aber mich beschäftigt auch die Frage, wie es zu dieser OP gekommen ist. War ein Unfall der Grund? Wenn ja, haben Sie den Verursacher je sprechen können?
Meiner Erfahrung nach steckt hinter solch langwierigen Verläufen mit heftigen Schmerzen eine Situation, wo der Unfallgegner oder wer immer am Anfang beteiligt war, nie von sich hat hören lassen, wo es nie eine Begegnung gab. Oft wird eine solche aus Angst, Scham oder Schuldgefühlen vermieden. Beim Geschädigten wirkt das dann - zu Unrecht - wie: "Dem ist es völlig egal, was er mir angetan hat und wie es mir geht!"
Wie erwähnt, ist es aber meist Angst vor der Reaktion (Ihrer Reaktion in diesem Fall) und/oder Schuldgefühl . Könnten Sie sich das vielleicht auch mal vor Augen halten und Ihre bisherigen Gedanken dazu eventuell korrigieren?
Die Sache ist ja leider schon so lange her, daß ich befürchte, daß sich eine solche Begegnung nicht mehr nachholen läßt. Zumindest nicht direkt. In der Vorstellung gehts aber vielleicht.

Ich wünsche Ihnen alles Gute!